Aktuell

  • 24.02.2008

    Erinnerung an 100 jüdische Bewohner aus Hanau

    Zum Gedenken an die während des Nationalismus ermordeten Hanauer Juden sollen bis November dieses Jahres mehr als 100 Namenstafeln an den Überresten der Mauer angebracht werden, die einst das jüdische Ghetto der Stadt umschloss. Die Kommune hat für das Projekt 15.000 Euro zur Verfügung gestellt. Beschlossen wurde es in gemeinsamer Entscheidung vom Rat der Stadt, dem örtlichen Arbeitskreis Juden-Christen, beteiligten Bürger und der Jüdischen Gemeinde Hanau ...

  • 21.02.2008

    Mainz bekommt neue Synagoge

    Der Stadtrat bewilligte für den Bau der Synagoge fünf Millionen aus dem städtischen Haushalt. Für den Bau des neuen Gemeindezentrums stimmten alle im Rat vertretenen Partei, lediglich die drei Vertreter der Rechtspartei Republikaner votierten dagegen. Der erste Spatenstich soll am 9. November 2008 genau an jenem Ort erfolgen, an dem vor 70 Jahre die Mainzer Synagoge gestanden hat ...

  • 18.02.2008

    Zentralratspräsidentin Charlotte Knobloch trifft israelischen Ministerpräsidenten

    Der Ministerpräsident Israels, Ehud Olmert, ist während seines dreitägigen Deutschlandbesuchs am 11. Februar mit Vertretern des Zentralrats der Juden in Deutschland zusammengetroffen. Der israelische Regierungschef empfing die Präsidentin des Zentralrats, Charlotte Knobloch, das Präsidiumsmitglied Feliks Byelyenkow und den Generalsekretär Stephan J ...

  • 17.02.2008

    Freundeskreis der neuen Synagoge in Bochum sucht Spender fürs Mobiliar

    Der Freundeskreis Bochumer Synagoge sucht noch Spender für die Möblierung der im Dezember neu eröffneten Synagoge und des Gemeindehauses. Bei einem Treffen mit Bochumern Unternehmern zog der Vorsitzende des Freundeskreises, Gerd Liedtke, eine positive Bilanz: Aus Kirchenkreisen sei der 20 000 Euro teure Toraschrein gespendet worden, die Kosten für die Bima in Höhe von 17 000 Euro habe der Freundeskreis getragen ...

  • 16.02.2008

    Präsidentin des Zentralrats fordert Härte gegen Hasskriminalität

    Die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, unterstützt eine Bundesratsinitiative zur Verschärfung des Strafgesetzbuches zur Bekämpfung von Hasskriminalität. Charlotte Knobloch forderte von den Bundesländern die Gesetzesinitiative von Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern nachhaltig zu stützen ...

  • 15.02.2008

    Solidarität mit jüdischer Gemeinschaft in Dresden gegen Rechts

    Mehrere hundert jüdische und nichtjüdische Menschen haben am 15. Februar aus Solidarität mit der Jüdischen Gemeinde zu Dresden an einem Schabbatgottesdienst teilgenommen. Mit ihrer Anwesenheit wollten sie ein Zeichen gegen eine Demonstration von Rechtsextremen setzen, die am jüdischen Gemeindehaus vorbeizog ...

  • 27.06.2007

    Der Sechs-Tage-Krieg – Tagung in Berlin

    Das Israelbild in Deutschland – der Sechs-Tage-Krieg als Wendepunkt? Hat sich das Israelbild der Deutschen nach dem Sechs-Tage-Krieg 1967 gewandelt? Wenn der Sechs-Tage-Krieg als Wendepunkt für die deutsche Linke angesehen werden kann, welche langfristigen Auswirkungen hatte der Krieg auf die einzelnen ...

  • 18.06.2007

    Neue Datenbank für Holocaust-Überlebende

    Das United States Holocaust Memorial Museum DC hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Erinnerung an die Zeit des Nationalsozialismus wach zu halten. Aus diesem Grund startet das Museum eine Initiative zur Ausweitung der Suche nach Überlebenden weltweit. Mit Hilfe dieser Datenbank für Holocaust-Überlebende soll ihnen und ihren Angehörigen die Suche nach Vermissten Familienmitgliedern und Freunden erleichtert werden ...

  • 07.05.2007

    Sommeruniversität München

    Die diesjährige Sommeruniversität des Lehrstuhls für Jüdische Geschichte und Kultur des Historicums der Ludwig-Maximilians-Universität München findet vom 22. Juli bis 28. Juli 2007 zum Thema „Jüdische Geschichte und Kultur Osteuropas" statt. Auf dem Programm stehen Vorlesungen zu osteuropäisch-jüdischer ...

  • 20.04.2007

    EJC von EU-Beschluss enttäuscht

    Der
    Europäische Jüdische Kongress (EJC) ist enttäuscht über den EU-Rahmenbeschluss
    zu Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. An keiner Stelle des von den
    EU-Justizministern gebilligten Kompromissvorschlags werde der Antisemitismus
    erwähnt, kritisierte der EJC. Dabei handele es sich beim Antisemitismus um die
    älteste Form des Rassismus in Europa, und die Zahl antisemitischer Übergriffe
    steige an ...

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