Aktuell

  • 09.04.2008

    Knobloch: Verhältnis zwischen Juden und Katholiken belastet

    München – Die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, hat das Verhältnis zwischen Juden und Katholiken aufgrund der umstrittenen Karfreitagsfürbitte als belastet bezeichnet. „Solidaritäts- und Hochachtungsbekundungen" blieben „bloße Lippenbekenntnis", solange der Vatikan nicht das österliche Gebet in der lateinischen Messe zurücknehme, zitiert die Deutsche Presse-Agentur die Zentralratspräsident ...

  • 08.04.2008

    Grundstein für Neubau der Hochschule für Jüdische Studien gelegt

    Heidelberg – Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger hat Anfang April den Grundstein für den Neubau der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg gelegt. An dem symbolischen Akt nahmen auch Zentralratspräsidentin Charlotte Knobloch und Vizepräsident Salomon Korn, Vorsitzender des Kuratoriums der Hochschule, teil ...

  • 03.04.2008

    Rabbiner Natanel Teitelbaum verlässt Synagogen-Gemeinde Köln

    Köln - Die jüdische Gemeinde in Köln hat ihren langjährigen Rabbiner verloren. Natanel Teitelbaum legte sein Amt überraschend nieder und ist mit seiner Familie nach Israel zurückgekehrt. Der Entschluss sei ihm nicht leicht gefallen, erklärte er der Jüdischen Allgemeinen. Vor allem gesundheitliche und familiäre Gründe hätten ihn zu dem Schritt bewogen ...

  • 02.04.2008

    Erneut antisemitische Schmähungen auf Fußballplatz

    Berlin - Mitglieder des jüdischen Turn- und Sportvereins Makkabi Berlin wurden erneut zur Schielscheibe antisemitischer Schmähungen. Nach Angaben der Polizei zeigte nach Abpfiff des Verbandsligaspiels gegen den Adlershofer BC letzten Sonnabend ein Zuschauer den „Hitlergruß" und rief Nazi-Parolen. Ein anderer Mann habe die Betreuerin des TuS Makkabi als „Scheiß-Jüdin" bezeichnet ...

  • 01.04.2008

    Zentralsrat empört über Behinderung des NPD-Verbotsverfahren

    Die mangelnde Mitwirkung der Mehrzahl der CDU/CSU geführten Bundesländer an der Prüfung eines zweiten NPD-Verbotsverfahren hat beim Zentralrat der Juden in Deutschland heftige Kritik und Empörung ausgelöst. Sie habe immer gehofft, dass es bei diesem Thema nicht um Parteitaktik gehe, sagte Zentralratspräsidentin Charlotte Knobloch der Märkischen Oderzeitung ...

  • 27.03.2008

    Behelfssynagoge im Gebäude der ehemaligen Katholischen Fachhochschule

    Osnabrück – Während der Sanierung der Synagoge kann die jüdische Gemeinde Räumlichkeiten der katholischen Kirche in der Innenstadt von Osnabrück benutzten. Das Bistum hat der rund 1500 Mitglieder zählenden Gemeinde Beträume in der ehemaligen Katholischen Fachhochschule zur Verfügung gestellt. Während der 15-monatigen Bauphase kann die Jüdische Gemeinde Osnabrück den großen Hörsaal der FHS und mehrere Büroräume der früheren Hochschule mietfrei nutzen ...

  • 27.03.2008

    Antisemitische Beschimpfungen sind auf Fußballplätzen an der Tagesordnung

    Berlin – Auf Fußballplätzen sind antisemitische Beschimpfungen gang und gäbe. Es gebe kein Wochenende, an dem jüdische Fußballspieler beleidigt würden, sagte der Vorsitzende des Berliner Sportvereins TuS Makkabi, Tuvia Schlesinger, in einem Interview mit der in der Schweiz erscheinenden „Die Wochenzeitung" ...

  • 22.03.2008

    Zentralrat will ohne Rücknahme der Karfreitagsfürbitte keine Gespräche mehr mit der Katholischen Kirche führen

    München – Scharf hat der Zentralrat der Juden in Deutschland auf die Karfreitagsfürbitte reagiert. Ohne die Rücknahme des Bittgebetes werde es von Seiten der Vertretung der Juden in Deutschland keine weiteren Gespräche mit der Katholischen Kirche geben, sagte Charlotte Knobloch Reuters TV. Solange die katholische Kirche nicht auf die Fassung von 1970 zurückkomme, könne es keinen Dialog geben ...

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