Aktuell

  • 24.04.2008

    Vizepräsident des Zentralrats kritisiert Geschäfte mit dem Iran

    Berlin - Im Rahmen einer Festveranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Staates Israel hat Dieter Graumann, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, das Engagement deutscher Firmen im Iranscharf kritisiert. „Diese elende Geschäftemacherei ist eine Schande", sagte er laut Medienberichten und appellierte an die Bundesregierung, sich in Zukunft noch deutlicher vom antisemitischen Regime des Irans abzugrenzen ...

  • 23.04.2008

    Jüdisches Museum Frankfurt erinnert an Oskar Schindler

    Frankfurt – Das Jüdische Museum Frankfurt zeigt seit gestern eine Ausstellung unter dem Titel „Vater Courage Oskar Schindler – unerkannt in Frankfurt". Im Zentrum steht das Leben des ehemaligen Industriellen und durch Steven Spielbergs Film „Schindlers Liste" posthum weltweit berühmt gewordenen „Judenretters" nach Kriegsende ...

  • 21.04.2008

    Centrum Judaicum startet Begegnungsprogramm

    Berlin - Mit einem Festakt machte die Stiftung „Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum" auf den Start ihres Programms "Germany Close Up – American Jews Meet Modern Germany" aufmerksam. Das Programm lädt junge amerikanische Juden und Jüdinnen im Alter zwischen 18 und 35 Jahren zu einem ein- bis zweiwöchigen Aufenthalt in Deutschland ein ...

  • 21.04.2008

    Sammlung von Zeremionalgegenständen übereignet

    Bochum – Die Sparkasse Bochum hat der Jüdischen Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen eine Sammlung wertvoller Zeremionalgegenstände übereignet. Die 13 Stücke, darunter eine Torakrone, ein Toraschild, zwei Torazeiger, eine Hülle für die Esther-Rolle und ein Etrog-Gefäss, sind zumeist aus Silber und rund 100 Jahre alt ...

  • 15.04.2008

    Zentralrat verwehrt sich gegen Spendenvorschlag der Deutschen Bahn

    Berlin – Der Vorschlag der Deutschen Bahn, von ihr in Rechnung gestellte Streckengebühren für den „Zug der Erinnerung" in Höhe von rund 100.000 Euro an eine jüdische Organisation zu spenden, ist beim Zentralrat der Juden auf entschiedene Ablehnung gestoßen. Das Angebot sehe nach Ablasshandel aus und bediene antisemitische Klischees, sagte Generalsekretär Stephan Kramer im InfoRadio Berlin-Brandenburg ...

  • 15.04.2008

    Präsidentin des Zentralrats und ihre „Weimarer Rede“

    Weimar - Im Rahmen der Vortragsreihe „Weimarer Reden" warnte die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, eindringlich vor einem „erinnerungspolitischen Gezeitenwechsel". Von Martin Walsers Klage über „die mediale Dauerpräsenz unserer Schuld" bis hin zu Quotenrennern ...

  • 14.04.2008

    Knobloch: Rücknahme des Karfreitaggebets bis zum Katholikentag

    Hamburg – Die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland hat erneut scharfe Kritik an der Neuformulierung der lateinischen Fassung der Karfreitagsfürbitte geäußert und „eine Rücknahme" der von Papst Benedikt XVI. eingeführten Änderungen bis zum Katholikentag am 21. Mai in Osnabrück gefordert ...

  • 12.04.2008

    Zentralrat unterstreicht Forderung nach NPD-Verbot

    Berlin – Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland hat sich erneut für ein Verbot der NPD ausgesprochen. Der demokratische Rechtsstaat müsse sich mit allen zulässigen Mitteln gegen die Partei zur Wehr setzen, schrieb Stephan Kramer in einer Kolumne des Deutschen Depeschendienstes (ddp) ...

  • 10.04.2008

    Mathias Döpfner mit „Jerusalem-Preis 2008“ ausgezeichnet

    München – Mit dem „Jerusalem-Preis 2008 ist in der bayerischen Landeshauptstadt der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer AG, Mathias Döpfner, ausgezeichnet worden. Die Zionistische Organisation in Deutschland (ZOD) würdigte Döpfner für sein Engagement für eine Verständigung zwischen Deutschland und Israel ...

  • 10.04.2008

    Pilotprojekt soll älteren Zuwanderern helfen

    Lübeck – Jüdische Senioren aus Russland sollen besser integriert werden. In einem bundesweit einmaligen Pilotprojekt sollen die Integrationschancen von Zuwanderern in Schleswig Holstein verbessert werden. Nach Informationen der Lübecker Nachrichten wird der Schwerpunkt der in dieser Woche gestarteten Initiative nicht nur in einer altersgerechten Spracherziehung liegen, sondern die jüdischen Zuwanderer werden auch mit dem Alltag in Deutschland besser vertraut gemacht ...

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