Aktuell

  • 08.05.2008

    Empörung über gerichtliches Verbot der Suche nach einem Massengrab

    Cottbus –Mit
    Empörung hat der Zentralrat der Juden in Deutschland auf den Beschluss des
    Landgerichts Cottbus reagiert, die Suche nach einem Massengrab von KZ-Opfern
    auf einem Privatgrundstück zu verbieten. „Recht bemäntelt Unrecht“, kommentierte
    Peter Fischer vom Zentralrat der Juden den Landgerichtsbeschluss nach Angaben
    der Berliner Zeitung ...

  • 08.05.2008

    Jom Haschoa-Gedenken im ehemaligen Konzentrationslager Dachau

    Dachau –Das
    Konzentrationslager Dachau sei ein Ort menschlicher Schande, aber zugleich ein
    Symbol der „Demokratie und der Menschenwürde“. Bei der Veranstaltung an Jom
    Haschoa (1. Mai), dem internationalen Holocaust-Gedenktag, betonte die
    Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, die
    Bedeutung Dachaus ...

  • 03.05.2008

    Jüdische Gemeinschaft verschärft Kritik an Ministernominierung in Thüringen

    Berlin - Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan J. Kramer, hat angesichts der Bestellung von Peter Krause zum Kulturminister in Thüringen seine Kritik an Dieter Althaus, Ministerpräsident des Landes, verschärft. Mit der Nominierung schade Althaus dem Image von Thüringen und dem Kampf gegen Rechtsextremismus, sagte Kramer der Online-Ausgabe von „Financial Times Deutschland" ...

  • 02.05.2008

    Charlotte Knobloch verurteilt „Schandtat von Weißensee“

    Berlin - Zwei Nächte in Folge haben Unbekannte auf dem Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee insgesamt mindestens 40 Grabsteine und Stelen umgestürzt. Die Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, verurteilte die Verwüstungen scharf. Die „Schandtat von Weißensee" stelle eine „unerträgliche Herabwürdigung des Andenkens der sechs Millionen Opfer der Schoah" dar, sagte sie „Spiegel Online" ...

  • 30.04.2008

    Projekt der Zentralwohlfahrtsstelle erhielt Preisgeld der Bundeskanzlerin

    Berlin – Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro, das mit ihrer Würdigung zur Leo-Baeck-Preisträgerin 2007 verbundene war, an HATIKVA weitergegeben. Das Projekt der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWSt) in Berlin fördert die Integration von Kindern jüdischer Migrantinnen und Migranten vor allem aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion bereits im Vorschulalter ...

  • 30.04.2008

    Salomon Korn zum Mitglied des Heidelberger Universitätsrates gewählt

    Heidelberg - Prof. Dr. Salomon Korn, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland und Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, ist zum Mitglied des Rates der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg berufen worden. Er übernimmt das Amt in Nachfolge von Avi Primor, Israelischer Botschafter in Deutschland a ...

  • 29.04.2008

    Synagogenneubau in Schwerin

    Schwerin –Schwerin bekommt eine neue Synagoge. Sie werde jetzt begonnen, kündigte Valerij Bunimov, Vizevorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern, der „Ostsee-Zeitung" an. Wenn die Arbeiten an historischer Stätte planmäßig verlaufen werde das jüdische Gebetsstätte zum 70 ...

  • 26.04.2008

    Zentralrat spricht sich für kommentierte Neuauflage von „Mein Kampf“ aus

    Berlin – Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan J.Kramer, hat sich für eine historisch-kritische Neuauflage von Hitlers „Mein Kampf" ausgesprochen. Im Deutschlankfunk erklärte er die grundsätzliche Bereitschaft des Zentralrats, an einer solchen Edition mitzuwirken. Vorstellen könne er sich die Veröffentlichung nicht nur in Buchform, so Kramer, sondern auch im Internet ...

  • 26.04.2008

    Zentralrat lehnt designierten Kultusminister in Thüringen ab

    Berlin - Die geplante Berufung des CDU-Abgeordneten im Thüringer Landtag und früheren Redakteurs der Junge Freiheit Peter Krause zum Kultusminister des Landes stößt beim Zentralrat der Juden in Deutschland auf massive Kritik. „Das ist ein kurioses und dubioses Signal in die falsche Richtung", sagte Dieter Graumann, Vizepräsident des Zentralrats, gegenüber der taz ...

  • 25.04.2008

    Ehrungen für Inge Deutschkron

    Berlin - Mit einer der höchsten Auszeichnungen der Stadt Berlin wurde Schriftstellerin und Journalistin Inge Deutschkron ausgezeichnet. Am 17. April überreichte Walter Momper, Präsident des Berliner Angeordnetenhauses, der Überlebenden des Holocaust die Louise-Schröder-Medaille. Benannt nach der Sozialdemokratin und Berliner Bürgermeisterin in den ersten Nachkriegsjahren nahm Deutschkron die Ehrung gerne an ...

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