
First Lady Daniela Schadt, Zentralratspräsident Dieter Graumann und Bundespräsident Joachim Gauck (v.li.) beim Neujahrsempfang 2013 im Schloss Bellevue. Dr. Graumann dankte dem Bundespräsidenten bei dieser Gelegenheit für dessen tiefe Verbundenheit mit der jüdischen Gemeinschaft und wünschte ihm für seine weitere Amtszeit alles Gute.

„Sie haben unsere Perspektive ganz gehörig verändert." Mit diesen Worten begrüßte der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann, am Mittwoch (19. Dezember) 40 jüdische Veteranen des Zweiten Weltkriegs in Berlin. Der Bundesverband der Veteranen, Ghetto- und KZ-Gefangenen sowie der Überlebenden der Leningrader Blockade hält seine bis Freitag andauernde Jahrestagung in der Hauptstadt ab.

Erstmals fand am vergangenen Wochenende (15./16. Dezember) ein Ehemaligen-Treffen der Taglit - Birthright Israel-Reisen statt. In Düsseldorf versammelten sich zahlreiche junge Menschen, die schon einmal an einer solchen Israel-Reise teilgenommen haben oder demnächst mitmachen wollen. In Deutschland richtet der Zentralrat der Juden in Deutschland in Zusammenarbeit mit der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland die Taglit - Birthright Israel Reisen aus. Mit den kostenlosen Studienfahrten soll jungen Juden ihre jüdische Identität und der Staat Israel nähergebracht werden.

Auf den Tag genau vor fünf Jahren, am 16. Dezember 2007, wurde in Bochum die Synagoge eingeweiht, die sich zum neuen Mittelpunkt des jüdischen Lebens in Bochum, Herne und Hattingen entwickelt hat. Beim Festakt zum fünfjährigen Bestehen sagte Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert: „Wir gehören zusammen." Ein „Wir" und ein „Ihr" dürfe es nicht geben

Mit einer bewegenden Feierstunde und viel Prominenz ist am Sonntag die neue Synagoge in Ulm eröffnet worden. Bundespräsident Joachim Gauck sprach von einem „Freudentag für alle Menschen guten Willens“.
Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann, freute sich ebenfalls sehr über das neue jüdische Gemeindezentrum. „Diese Zentrum und die wunderschöne Synagoge werden unser Judentum hier mit Licht und Wärme bereichern. Synagoge, Mikwe, Religionsschule und der große Gemeindesaal eröffnen die Möglichkeit, den Glauben in allen Facetten zu leben..."

Anlässlich des 100. Geburtstages von Heinz Galinski sel. A. am 28. November 2012 gedenkt der Zentralrat der Juden in Deutschland mit Respekt und Anerkennung seines ersten und unvergessenen Präsidenten.
Heinz Galinski sel A. stand zweimal an der Spitze des Zentralrats der Juden: von 1954 bis 1963 und von 1988 bis 1992. Er, der selbst durch die Hölle von Auschwitz gegangen war, der dort seine Mutter und erste Ehefrau verlor, hat mit einer Lebenskraft und einer Zuversicht, die wir bis heute bewundern, den Neuanfang im Nachkriegsdeutschland gewagt.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Zentralrats war ein Bundeskanzler bei der Ratsversammlung des Zentralrats der Juden in Deutschland zu Gast: Dr. Angela Merkel folgte am Sonntag der Einladung des Zentralrats zur Ratsversammlung in der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main und hielt eine Rede bei dem obersten Entscheidungsgremium.Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann, würdigte den Besuch der Bundeskanzlerin als „Zeichen der Freundschaft, das uns sehr, sehr gut getan hat".

Von Lesungen bis Geme indeversammlungen, von Rosch Haschana bis Pessach: Mit einem neuen Veranstaltungskalender will der Zentralrat der Juden in Deutschland die Kommunikation und Vernetzung zwischen den jüdischen Landesverbänden und Gemeinden sowie den jüdischen Organisationen in Deutschland fördern. Der neue Kalender ist bereits online ( www.veranstaltungskalender.zentralratdjuden.de ) und kann von Vertretern der Institutionen genutzt werden.
Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann, ist auf der Generalversammlung des European Jewish Congress (EJC) als Vizepräsident der Organisation bestätigt worden. Er hat das Amt seit April 2011 inne.

Heinz-Joachim Aris, Vorsitzender des Landesverbandes Sachsen der Jüdischen Gemeinden und Präsidiumsmitglied des Zentralrats der Juden in Deutschland, wurde für sein ehrenamtliches Engagement mit dem Sächsischen Verdienstorden geehrt. In der Begründung der Staatskanzlei hieß es, Aris habe dem jüdischen Leben im Freistaat zu neuer Blüte verholfen. Er sei zugleich überzeugender Botschafter des weltoffenen Sachsens.
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