Aktuell

  • 11.12.2014

    Raus aus der Ruhezone

    Gedanken von Zentralratspräsident Dr. Josef Schuster zu Chanukka

    In diesen Wochen gehen wir durch die Straßen und sehen überall Lichter: Lichterketten an Balkonen, leuchtende Sterne, beleuchtete Weihnachtsmänner, die Hausfassaden erklimmen, und manch einer hat sogar Lichterketten in Form eines Rentier-Schlittens im Vorgarten drapiert. Ganz zu schweigen von Einkaufszentren und Shopping-Malls oder gar Weihnachtsmärkten, wo der Lichterglanz manchmal fast schon blendet.

    Wir gehen durch die dezemberdunklen Straßen und bleiben plötzlich stehen: An einem Fenster leuchten auch Kerzen, vier sind es schon, nebeneinander. Oder vielleicht auch sieben oder acht. Jemand hat eine Chanukkia ins Fenster gestellt.

  • 11.11.2014

    Gratulation an den neuen EKD-Ratsvorsitzenden

    Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann, hat dem neuen Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm zur Wahl gratuliert: "Der neue EKD-Ratsvorsitzende ist ein ganz sicher ein würdiger Nachfolger von Nikolaus Schneider, dem wir von Herzen für sein nimmermüdes Engagement Dank sagen. Er war uns stets ein verlässlicher Bündnispartner.

    Wir schätzen den neuen Ratsvorsitzenden, Landesbischof Prof. Bedford-Strohm sehr, weil er sich stets vorbildlich für den christlich-jüdischen Dialog sowie gegen Antisemitismus eingesetzt hat. Wir sind sicher, dass wir auch mit ihm vertrauensvoll zusammenarbeiten werden.“

  • 07.11.2014

    76 Jahre nach der Reichspogromnacht – Gedenken an die Menschen, die damals gelitten haben

    Schon die Zahlen erschüttern: In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 legten die Nazis in Deutschland und Österreich 1.400 Synagogen in Schutt und Asche. Sie demolierten 7.500 jüdische Geschäfte. In den Folgetagen wurden rund 30.000 vorwiegend männliche Juden verhaftet und in Konzentrationslager gebracht. Etwa 1.500 Menschen kamen aufgrund der Reichspogromnacht zu Tode. Und Hunderttausende Deutsche und Österreicher machten dabei mit, schauten zu oder weg.

  • 27.10.2014

    50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen

    Website zum Jubiläum 2015 ist online

    Die offizielle bilaterale Website der Außenministerien Israels und Deutschlands, die das Jubiläumsjahr anlässlich des 50. Jahrestages der Aufnahme diplomatischer Beziehungen im Jahr 2015 begleiten wird, ist nun online geschaltet.

    Die Website findet sich unter www.israel50deutschland.org und ist in drei Sprachen (Deutsch - Hebräisch – Englisch) aufrufbar. Die Besucher finden dort viele Hintergrundinformationen zu den israelisch-deutschen Beziehungen und zum Jubiläumsjahr, einen bebilderten Zeitstrahl und einem interaktiven Eventkalender für 2015.

  • 24.09.2014

    Jüdisch und selbstbewusst!

    Grußwort des Zentralratspräsidenten Dr. Dieter Graumann zu Rosch Haschana 5775

    Ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Neues Jahr 5775!

    Schana Tova, Happy New Year, 
СЧАСТЛИВОГО НОВОГО ГОДА,
    שנה טובה

  • 14.09.2014

    8.000 Menschen setzen ein Zeichen: Steh auf! Nie wieder Judenhass!

    Großkundgebung des Zentralrats der Juden mit Bundeskanzlerin Merkel und Bundespräsident Gauck am Brandenburger Tor

    Aus allen Ecken der Republik hatten sie sich auf den Weg nach Berlin gemacht: Rund 8.000 Menschen setzten am Sonntag bei der Großkundgebung des Zentralrats der Juden in Deutschland am Brandenburger Tor ein deutliches Zeichen: Wir akzeptieren nicht den Antisemitismus, der sich in Deutschland wieder breit zu machen droht! Wir halten dagegen! Wir zeigen unsere Solidarität mit der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland!
    „Steh auf! Nie wieder Judenhass!“ lautete das Motto der Versammlung. Die Spitzenvertreter des Staates, aus Politik und Gesellschaft waren dem Aufruf des Zentralrats der Juden gefolgt. Bundespräsident Joachim Gauck wohnte als Ehrengast der Kundgebung bei.

  • 19.08.2014

    STEH AUF! Nie wieder Judenhass!

    Große Kundgebung vor dem Brandenburger Tor in Berlin am Sonntag, 14.09.2014, um 15.00 Uhr

    In den vergangenen Wochen mussten wir Zeuge werden, wie in vielen deutschen Städten blanker Hass auf Juden wieder offen ausgebrochen ist.
    Antisemitische Hetzparolen, tätliche Angriffe und Bedrohungen sowie Anschläge auf Synagogen haben nicht nur in der jüdischen Gemeinschaft, sondern in großen Teilen der Gesellschaft tiefe Besorgnis und Entsetzen ausgelöst.
    Doch wir überlassen Antisemiten und den Feinden der Demokratie nicht das Feld!
    Deshalb rufen wir alle Demokraten auf:
    „Steh auf! Nie wieder Judenhass!“
    Große Kundgebung vor dem Brandenburger Tor in Berlin
    am Sonntag, 14. September 2014, um 15.00 Uhr

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