Aktuell

  • 24.08.2016

    Eröffnung des Albert-Einstein-Gymnasiums in Düsseldorf

    Erste weiterführende jüdische Schule in Nordrhein-Westfalen

    Bei strahlendem Sonnenschein ist am Mittwoch (24. August) das neue jüdische Gymnasium in Düsseldorf eröffnet worden. An dem Festakt nahmen u. a. der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Abraham Lehrer, die nordrhein-westfälische Schulministerin Sylvia Löhrmann und der Oberbürgermeister von Düsseldorf, Thomas Geisel, teil. Die Schule startet mit zwei Klassen mit insgesamt 37 Kindern und soll später vierzügig mit rund 700 Schülern werden.

  • 25.07.2016

    Gemeindetag 2016 findet im Dezember in Berlin statt

    Es ist wieder so weit: Vom 8. bis 11. Dezember 2016 lädt der Zentralrat der Juden in Deutschland unter dem Motto "Ein Dach, eine Familie" alle Mitglieder der jüdischen Gemeinden zum Gemeindetag nach Berlin ein! Es erwartet Sie ein attraktives und abwechslungsreiches Programm. Melden Sie sich jetzt an!

  • 25.07.2016

    Mitgefühl für die Opfer des Amoklaufs und der Anschläge vom Wochenende

    Nach dem Amoklauf in München sowie den Anschlägen in Reutlingen und Ansbach am vergangenen Wochenende hat der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, allen Opfern und ihren Angehörigen sein tiefes Mitgefühl ausgesprochen.


    „Wir wünschen den Verletzten des Amoklaufs und der Anschläge in Reutlingen und Ansbach baldige Genesung; den Familien der Menschen, die ums Leben gekommen sind, Kraft und Trost in diesen dunklen Stunden. Unser Dank gilt der Polizei und den Rettungskräften für ihren mutigen und umsichtigen Einsatz.Die Hilfsbereitschaft und der Zusammenhalt der Bürger an diesem Wochenende waren beeindruckend. Das ist ein Trost angesichts der schockierenden Vorfälle“, sagte Dr. Schuster.

  • 15.07.2016

    Wir stehen fest an der Seite unserer französischen Nachbarn

    Erneut ist unser Nachbarland Frankreich von einem Terrorattentat erschüttert worden. Zahlreiche Franzosen, die den Geburtstag ihrer Nation mit einem Feuerwerk begehen wollten, fielen am gestrigen Abend dem Terror zum Opfer. Der 14. Juli steht als französischer Nationalfeiertag für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Genau diese Werte wurden durch den gemeinen Anschlag in Nizza zutiefst verletzt. Dennoch dürfen wir nicht zulassen, dass die Angst vor dem Terror unser Leben bestimmt. Es ist nur wenige Tage her, dass Frankreich als Gastgeber der Fußball-EM Besucher aus aller Welt empfangen hat. Diese Herzlichkeit und Offenheit dürfen wir auch jetzt nicht aufgeben.

    Wir sind zutiefst erschüttert. Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei den Opfern, ihren Angehörigen und Freunden. Wir stehen fest an der Seite unserer französischen Nachbarn.

  • 23.06.2016

    Trauer um Moritz Neumann sel. A.

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland trauert um sein langjähriges Direktoriumsmitglied Moritz Neumann sel. A., der im Alter von nur 68 Jahren in der vergangenen Nacht verstorben ist. Moritz Neumann sel. A. war bis zuletzt Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Hessen und der Jüdischen Gemeinde Darmstadt. Für sein Engagement wurde er mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

  • 23.06.2016

    Vertiefte Kooperation mit dem Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland und der Schweizerische Israelitische Gemeindebund (SIG) wollen an ihre erfolgreiche Kooperation der vergangenen Jahre anknüpfen und diese vertiefen. Die Präsidenten beider Dachverbände, Dr. Josef Schuster und Dr. Herbert Winter, vereinbarten am Mittwoch in Frankfurt am Main gemeinsame Projekte sowie einen intensiven Austausch zu verschiedenen Themenbereichen.

    Vor allem auf dem Gebiet der Jugend- und Bildungsarbeit sowie in den Bereichen Leadership und Sicherheit ist eine verstärkte Kooperation geplant. Einig waren sich die Präsidenten, dass das erfolgreiche Projekt für Nachwuchs-Führungskräfte, „Next Step“ fortgesetzt werden soll. Die „Next Step“-Seminarreihe hatte 2015 erstmals stattgefunden und wird vom SIG, dem Zentralrat der Juden in Deutschland und vom Bundesverband der Israelitischen Kultusgemeinden Österreichs organisiert.

  • 09.06.2016

    Statement zum Terroranschlag in Tel Aviv am 8. Juni 2016

    Zum gestrigen Terroranschlag in Tel Aviv erklärt der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster:
    „Israel ist gestern Abend erneut vom Terror heimgesucht worden. Der Anschlag in Tel Aviv hat uns zutiefst erschüttert. In dem belebten Ausgehviertel Sarona wurden unschuldige Zivilisten, die einfach nur einen Sommerabend gemütlich ausklingen lassen wollten, Ziel eines hinterlistigen und brutalen Attentats. Als normale Cafébesucher getarnt, eröffneten die beiden palästinensischen Terroristen plötzlich wahllos das Feuer auf die Gäste.

  • 19.05.2016

    Trauer über den Tod von Fritz Stern

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland betrauert den Tod von Fritz Stern. Der 1926 in Breslau geborene Historiker, der aufgrund seiner jüdischen Abstammung 1938 in die USA emigrierte, lehrte viele Jahre an der Columbia-Universität in den USA und wurde für sein Wirken als Brückenbauer mehrfach ausgezeichnet.

    Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, erklärte: „Mit Fritz Stern verlieren wir einen bedeutenden Historiker, der sich intensiv der Erforschung der deutschen Geschichte und der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft gewidmet hat. Stern ging in seiner Arbeit auch der Frage nach, was den Nährboden für die Schoah bereitete und wie eine gesamte Gesellschaft Teil dieses dunklen Kapitels werden konnte. Aus seinen Erfahrungen hat sich für Stern die Verantwortung ergeben, die Demokratie jeden Tag aufs Neue zu verteidigen.

  • 18.05.2016

    Paul-Spiegel-Preis 2016 an Verein „Gesicht Zeigen!“ verliehen

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat am Mittwoch in Düsseldorf den Paul-Spiegel-Preis für Zivilcourage 2016 an den Verein „Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland“ verliehen. Bei dem Festakt in der Synagoge der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf wurde anlässlich des zehnten Todestages zugleich der frühere Präsident des Zentralrats der Juden und Mitgründer von „Gesicht Zeigen!“, Paul Spiegel sel. A., geehrt.

    Der Verein „Gesicht Zeigen!“ klärt mit Kampagnen die Öffentlichkeit über Rassismus und Rechtsextremismus auf und macht damit auf gesellschaftliche Fehlentwicklungen aufmerksam. Zudem bekommen vor allem junge Menschen durch kostenlose Materialien, Ausstellungen und über pädagogische Projekte Hilfestellung, um gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus vorgehen zu können und ihre Zivilcourage zu stärken.

  • 12.05.2016

    Neues interreligiöses Projekt für Flüchtlinge

    „Weißt du, wer ich bin? – Schwerpunkt 2016: Interreligiöse Kooperation in der Flüchtlingshilfe“

    Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht das Wort „Flüchtlingskrise“ in den Nachrichten auftaucht. Obwohl die Zahlen der in Deutschland ankommenden Flüchtlinge in Deutschland langsam zurückgehen, dominieren meist negative Schlagzeilen, wenn es um die Zuwanderung nach Europa geht. Nicht zuletzt machen diffuse Ängste vor einer „Islamisierung“ oder „Überfremdung“ die Runde, die den rechtspopulistischen Parteien die Wähler in der Arme treiben. Klar ist, dass die Frage der religiösen und der kulturellen Herkunft der Flüchtlinge für deren Integration eine tragende Rolle spielt. Soll die Integration gelingen, müssen vor allem im Bereich der religiösen und kulturellen Verständigung tragfähige Konzepte erarbeitet werden.

    Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, der Zentralrat der Juden in Deutschland sowie der Zentralrat der Muslime, der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland, die Türkisch-Islamische Union (DITIB) und der Verband Islamischer Kulturzentren haben sich daher zusammengetan, um mit Mitteln des Bundesministerium des Innern ein interreligiöses Projekt zu initiieren.

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