Aktuell

  • 14.09.2014

    8.000 Menschen setzen ein Zeichen: Steh auf! Nie wieder Judenhass!

    Aus allen Ecken der Republik hatten sie sich auf den Weg nach Berlin gemacht: Rund 8.000 Menschen setzten am Sonntag bei der Großkundgebung des Zentralrats der Juden in Deutschland am Brandenburger Tor ein deutliches Zeichen: Wir akzeptieren nicht den Antisemitismus, der sich in Deutschland wieder breit zu machen droht! Wir halten dagegen! Wir zeigen unsere Solidarität mit der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland!
    „Steh auf! Nie wieder Judenhass!“ lautete das Motto der Versammlung. Die Spitzenvertreter des Staates, aus Politik und Gesellschaft waren dem Aufruf des Zentralrats der Juden gefolgt. Bundespräsident Joachim Gauck wohnte als Ehrengast der Kundgebung bei.

  • 19.08.2014

    STEH AUF! Nie wieder Judenhass!

    In den vergangenen Wochen mussten wir Zeuge werden, wie in vielen deutschen Städten blanker Hass auf Juden wieder offen ausgebrochen ist.
    Antisemitische Hetzparolen, tätliche Angriffe und Bedrohungen sowie Anschläge auf Synagogen haben nicht nur in der jüdischen Gemeinschaft, sondern in großen Teilen der Gesellschaft tiefe Besorgnis und Entsetzen ausgelöst.
    Doch wir überlassen Antisemiten und den Feinden der Demokratie nicht das Feld!
    Deshalb rufen wir alle Demokraten auf:
    „Steh auf! Nie wieder Judenhass!“
    Große Kundgebung vor dem Brandenburger Tor in Berlin
    am Sonntag, 14. September 2014, um 15.00 Uhr

  • 21.07.2014

    Liebe Freunde,

    Dr. Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland

    In diesen Tagen erleben wir alle eine schreckliche, schockierende Explosion von Antisemitismus in diesem Land.

    Auf deutschen Straßen hören wir antisemitische Slogans von übelster und primitivster Natur. Niemals im Leben hätte ich mir vorgestellt, dass wir so eine Hetze gegen Juden in Deutschland wieder hören könnten.

    Über israelische Politik mag man streiten. Die allermeisten von uns stehen aber fest an der Seite unserer Brüder und Schwestern in Israel. Wir sind überzeugt: Israel muss sich wehren. Kein Land auf der Welt würde es hinnehmen, dass seine Menschen tausendfach mit Raketen beschossen werden. Und die Verantwortung für zivile Opfer, um die es uns immer von Herzen leid tut, tragen alleine die Terroristen der Hamas, die die eigenen Menschen, die eigenen Kinder skrupellos als menschliche Schutzschilde missbrauchen. Israel nutzt sein Raketensystem, um die Menschen zu beschützen. Hamas benutzt die Menschen, um seine Raketen zu schützen. Das ist der gewaltige Unterschied!

  • 17.07.2014

    „Israel steht nicht alleine“ – Solidaritäts-Kundgebung für Israel in Frankfurt

    „Ihr könnt euch auf uns verlassen“ – Zentralratspräsident Graumann bei der Kundgebung. Foto: Rafael Herlich

    Hunderte von Israel-Freunden haben sich am Donnerstag in Frankfurt am Main zu einer großen Solidaritätskundgebung versammelt. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann, forderte in seiner Rede mehr Empathie für Israel. „Weniger Vorwürfe gegen Israel und mehr Verständnis für Israel“ seien notwendig, sagte Dr. Graumann. Israel müsse sich verteidigen. „Der kriminelle Raketenterror der mörderischen Hamas muss sofort und für immer ein Ende haben.“

  • 01.07.2014

    Trauer um Eyal, Gilad und Naftali – Weltweite Aktion zum Gedenken am 3. Juli

    Am Montagabend wurden die drei entführten israelischen Jugendlichen Eyal Yifrach, Gilad Shaar und Naftali Frenkel tot aufgefunden. „Die schreckliche Nachricht von der Ermordung der drei Jugendlichen hat mich persönlich zutiefst schockiert und macht mich ganz fassungslos“, sagte der Präsident des Zentralrats der Juden, Dr. Dieter Graumann. „Wir alle haben 18 Tage lang so sehr gehofft und gebetet. Nun wissen wir: Drei völlig unschuldige junge Menschen sind Opfer von brutalen und bösartigen Terroristen geworden. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Familien in dieser so schweren und schmerzhaften Zeit.

  • 25.06.2014

    Zentralrat lädt zum dritten Round Table jüdischer Organisationen

    Mehr als 30 jüdische Organisationen sind erneut auf Einladung des Zentralrats der Juden in Deutschland zu einem Round Table zusammengekommen. Bei dem dritten Treffen dieser Art stand am Donnerstag in Berlin das Thema Nachwuchsförderung im Mittelpunkt.

    „Willkommen bei unserem gemeinsamen Zentralrat“, sagte Zentralratspräsident Dr. Dieter Graumann zur Begrüßung. Er betonte, wie wichtig es sei, sich zu verbinden und zu vernetzen, „denn gemeinsam können wir noch viel mehr erreichen“. Der Zentralrat sei inzwischen als jüdisches Kompetenzzentrum positioniert, er sei eine Power-Station. „Doch wenn ich mich hier so umschaue, seid ihr alle Power-Stationen“, sagte Dr. Graumann mit Blick auf die Teilnehmer. Alle versuchten, die jüdische Welt und eigentlich die ganze Welt ein Stück besser zu machen.

  • 25.06.2014

    Auszeichnung für Zentralratspräsidenten

    Der Bundesverband der Veteranen, Ghetto- und KZ-Gefangenen sowie der Überlebenden der Leningrader Blockade hat den Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann, mit einer Ehrenmedaille ausgezeichnet.

  • 16.06.2014

    Hoffnung auf schnelle Rückkehr der entführten israelischen Jugendlichen

    Dr. Dieter Graumann, Foto: Das Portrait

    Zu der Entführung der drei israelischen Jugendlichen bei Gush Etzion, erklärt der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann:

    „Unsere Gedanken, Gefühle und Gebete sind bei den drei entführten Jugendlichen und ihren Familien! Wir hoffen auf eine schnelle und sichere Rückkehr von Gilad, Naftali und Eyal. Offenbar ist die Hamas für die Entführungen verantwortlich: Hamas, eine Terrororganisation, die nun zusammen mit der Fatah die neue Einheitsregierung in den palästinensischen Gebieten stellt und dennoch zu weiteren Entführungen und Terror gegenüber Israel aufruft.

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