Aktuell

  • 27.02.2015

    Jugendkongress in Berlin eröffnet

    50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen als Schwerpunktthema

    Am Donnerstagabend (26.2.) hat in Berlin der Jugendkongress 2015 mit rund 400 Teilnehmern begonnen. Im Mittelpunkt steht dieses Jahr das Jubiläum "50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen". In seiner Eröffnungsrede betonte Zentralratspräsident Dr. Josef Schuster: "Israel darf uns nie gleichgültig lassen. Israel ist unsere Lebensversicherung."

  • 27.02.2015

    "Antisemitismus ist Problem für gesamte Gesellschaft"

    Erklärung von Zentralratspräsident Dr. Josef Schuster zur aktuellen Sicherheitsdebatte

    Zur aktuellen Debatte über die Sicherheit der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland erklärte der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster:

    „Wir müssen derzeit leider eine Zunahme von Antisemitismus in Europa beobachten. Auch bei uns in Deutschland hat sich die Lage verändert. Nicht erst seit den brutalen Terroranschlägen von Paris und Kopenhagen stellt der Antisemitismus von radikalen islamistischen Gruppen eine Bedrohung dar, sowohl für die jüdische Gemeinschaft wie für die gesamte Gesellschaft und unsere demokratischen Werte.

  • 16.02.2015

    "Terror ist mitten in Europa angekommen"

    Zentralratspräsident Schuster zu den Anschlägen in Kopenhagen

    Zu den Terroranschlägen in Dänemark am Wochenende hat der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, erklärt:

    „Wer geglaubt hat, dass die Terroranschläge von Paris einmalige Vorfälle waren, sieht sich leider schrecklich getäuscht. Der Terror gegen islamkritische Journalisten und jüdische Einrichtungen ist endgültig mitten in Europa angekommen.

  • 31.01.2015

    Tiefe Trauer über Tod von Richard von Weizsäcker

    Zum Tod von Alt-Bundespräsident Richard von Weizsäcker erklärt der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster:

    "Richard von Weizsäcker war eine herausragende Persönlichkeit. Wir trauern um ihn und sprechen seiner Familie unser tiefes Mitgefühl aus. Sein Tod ist ein großer Verlust für das ganze Land. Vor allem mit seiner historischen Rede zum 40. Jahrestag des Kriegsendes, am 8. Mai 1985, hat er Maßstäbe gesetzt. Das Kriegsende als "Tag der Befreiung" zu kategorisieren, sprach vor allem der jüdischen Gemeinschaft aus tiefstem Herzen.

  • 28.01.2015

    Synagoge in Cottbus feierlich eröffnet

    In Cottbus ist am Dienstagabend die erste Synagoge im Land Brandenburg seit der Shoa feierlich eröffnet worden. Bei der Eröffnung sagte der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Mark Dainow: „Vor 70 Jahren hätte wohl niemand zu hoffen gewagt, dass sich ein so vielfältiges, lebendiges jüdisches Leben, wie wir es heute haben, noch einmal in Deutschland entwickeln könnte. Die Eröffnung dieser neuen Synagoge ist ein sichtbares Zeichen dafür.

  • 09.01.2015

    Neujahrsempfang des Bundespräsidenten

    Der Präsident des Zentralrats der Juden, Dr. Josef Schuster, hat am Freitag am Neujahrsempfang des Bundespräsidenten im Schloss Bellevue in Berlin teilgenommen. Er sprach Joachim Gauck und First Lady Daniela Schadt alle guten Wünsche für das Jahr 2015 aus.

  • 08.01.2015

    Bestürzung über Anschlag in Paris

    Zum Terror-Anschlag auf die französische Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" am Mittwoch in Paris erklärt der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster: „Wir sind alle bestürzt über diesen feigen Akt des Terrors mitten in Paris.

  • 11.12.2014

    Raus aus der Ruhezone

    Gedanken von Zentralratspräsident Dr. Josef Schuster zu Chanukka

    In diesen Wochen gehen wir durch die Straßen und sehen überall Lichter: Lichterketten an Balkonen, leuchtende Sterne, beleuchtete Weihnachtsmänner, die Hausfassaden erklimmen, und manch einer hat sogar Lichterketten in Form eines Rentier-Schlittens im Vorgarten drapiert. Ganz zu schweigen von Einkaufszentren und Shopping-Malls oder gar Weihnachtsmärkten, wo der Lichterglanz manchmal fast schon blendet.

    Wir gehen durch die dezemberdunklen Straßen und bleiben plötzlich stehen: An einem Fenster leuchten auch Kerzen, vier sind es schon, nebeneinander. Oder vielleicht auch sieben oder acht. Jemand hat eine Chanukkia ins Fenster gestellt.

  • 11.11.2014

    Gratulation an den neuen EKD-Ratsvorsitzenden

    Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann, hat dem neuen Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm zur Wahl gratuliert: "Der neue EKD-Ratsvorsitzende ist ein ganz sicher ein würdiger Nachfolger von Nikolaus Schneider, dem wir von Herzen für sein nimmermüdes Engagement Dank sagen. Er war uns stets ein verlässlicher Bündnispartner.

    Wir schätzen den neuen Ratsvorsitzenden, Landesbischof Prof. Bedford-Strohm sehr, weil er sich stets vorbildlich für den christlich-jüdischen Dialog sowie gegen Antisemitismus eingesetzt hat. Wir sind sicher, dass wir auch mit ihm vertrauensvoll zusammenarbeiten werden.“

  • 07.11.2014

    76 Jahre nach der Reichspogromnacht – Gedenken an die Menschen, die damals gelitten haben

    Schon die Zahlen erschüttern: In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 legten die Nazis in Deutschland und Österreich 1.400 Synagogen in Schutt und Asche. Sie demolierten 7.500 jüdische Geschäfte. In den Folgetagen wurden rund 30.000 vorwiegend männliche Juden verhaftet und in Konzentrationslager gebracht. Etwa 1.500 Menschen kamen aufgrund der Reichspogromnacht zu Tode. Und Hunderttausende Deutsche und Österreicher machten dabei mit, schauten zu oder weg.

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