Aktuell

  • 23.06.2016

    Trauer um Moritz Neumann sel. A.

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland trauert um sein langjähriges Direktoriumsmitglied Moritz Neumann sel. A., der im Alter von nur 68 Jahren in der vergangenen Nacht verstorben ist. Moritz Neumann sel. A. war bis zuletzt Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Hessen und der Jüdischen Gemeinde Darmstadt. Für sein Engagement wurde er mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

  • 23.06.2016

    Vertiefte Kooperation mit dem Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland und der Schweizerische Israelitische Gemeindebund (SIG) wollen an ihre erfolgreiche Kooperation der vergangenen Jahre anknüpfen und diese vertiefen. Die Präsidenten beider Dachverbände, Dr. Josef Schuster und Dr. Herbert Winter, vereinbarten am Mittwoch in Frankfurt am Main gemeinsame Projekte sowie einen intensiven Austausch zu verschiedenen Themenbereichen.

    Vor allem auf dem Gebiet der Jugend- und Bildungsarbeit sowie in den Bereichen Leadership und Sicherheit ist eine verstärkte Kooperation geplant. Einig waren sich die Präsidenten, dass das erfolgreiche Projekt für Nachwuchs-Führungskräfte, „Next Step“ fortgesetzt werden soll. Die „Next Step“-Seminarreihe hatte 2015 erstmals stattgefunden und wird vom SIG, dem Zentralrat der Juden in Deutschland und vom Bundesverband der Israelitischen Kultusgemeinden Österreichs organisiert.

  • 09.06.2016

    Statement zum Terroranschlag in Tel Aviv am 8. Juni 2016

    Zum gestrigen Terroranschlag in Tel Aviv erklärt der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster:
    „Israel ist gestern Abend erneut vom Terror heimgesucht worden. Der Anschlag in Tel Aviv hat uns zutiefst erschüttert. In dem belebten Ausgehviertel Sarona wurden unschuldige Zivilisten, die einfach nur einen Sommerabend gemütlich ausklingen lassen wollten, Ziel eines hinterlistigen und brutalen Attentats. Als normale Cafébesucher getarnt, eröffneten die beiden palästinensischen Terroristen plötzlich wahllos das Feuer auf die Gäste.

  • 19.05.2016

    Trauer über den Tod von Fritz Stern

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland betrauert den Tod von Fritz Stern. Der 1926 in Breslau geborene Historiker, der aufgrund seiner jüdischen Abstammung 1938 in die USA emigrierte, lehrte viele Jahre an der Columbia-Universität in den USA und wurde für sein Wirken als Brückenbauer mehrfach ausgezeichnet.

    Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, erklärte: „Mit Fritz Stern verlieren wir einen bedeutenden Historiker, der sich intensiv der Erforschung der deutschen Geschichte und der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft gewidmet hat. Stern ging in seiner Arbeit auch der Frage nach, was den Nährboden für die Schoah bereitete und wie eine gesamte Gesellschaft Teil dieses dunklen Kapitels werden konnte. Aus seinen Erfahrungen hat sich für Stern die Verantwortung ergeben, die Demokratie jeden Tag aufs Neue zu verteidigen.

  • 18.05.2016

    Paul-Spiegel-Preis 2016 an Verein „Gesicht Zeigen!“ verliehen

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat am Mittwoch in Düsseldorf den Paul-Spiegel-Preis für Zivilcourage 2016 an den Verein „Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland“ verliehen. Bei dem Festakt in der Synagoge der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf wurde anlässlich des zehnten Todestages zugleich der frühere Präsident des Zentralrats der Juden und Mitgründer von „Gesicht Zeigen!“, Paul Spiegel sel. A., geehrt.

    Der Verein „Gesicht Zeigen!“ klärt mit Kampagnen die Öffentlichkeit über Rassismus und Rechtsextremismus auf und macht damit auf gesellschaftliche Fehlentwicklungen aufmerksam. Zudem bekommen vor allem junge Menschen durch kostenlose Materialien, Ausstellungen und über pädagogische Projekte Hilfestellung, um gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus vorgehen zu können und ihre Zivilcourage zu stärken.

  • 12.05.2016

    Neues interreligiöses Projekt für Flüchtlinge

    „Weißt du, wer ich bin? – Schwerpunkt 2016: Interreligiöse Kooperation in der Flüchtlingshilfe“

    Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht das Wort „Flüchtlingskrise“ in den Nachrichten auftaucht. Obwohl die Zahlen der in Deutschland ankommenden Flüchtlinge in Deutschland langsam zurückgehen, dominieren meist negative Schlagzeilen, wenn es um die Zuwanderung nach Europa geht. Nicht zuletzt machen diffuse Ängste vor einer „Islamisierung“ oder „Überfremdung“ die Runde, die den rechtspopulistischen Parteien die Wähler in der Arme treiben. Klar ist, dass die Frage der religiösen und der kulturellen Herkunft der Flüchtlinge für deren Integration eine tragende Rolle spielt. Soll die Integration gelingen, müssen vor allem im Bereich der religiösen und kulturellen Verständigung tragfähige Konzepte erarbeitet werden.

    Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, der Zentralrat der Juden in Deutschland sowie der Zentralrat der Muslime, der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland, die Türkisch-Islamische Union (DITIB) und der Verband Islamischer Kulturzentren haben sich daher zusammengetan, um mit Mitteln des Bundesministerium des Innern ein interreligiöses Projekt zu initiieren.

  • 28.04.2016

    Zentralrat der Juden trauert um André Berkal

    Am Mittwoch (27. April 2016) ist der langjährige Geschäftsführer des Landesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern, André Berkal sel. A., im Alter von 71 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. Wir verlieren mit ihm einen engagierten und warmherzigen Menschen, der sich über Jahrzehnte für die jüdische Gemeinschaft eingesetzt hat.

  • 08.04.2016

    "Wir stehen an eurer Seite"

    Große Kundgebung zum Welt-Roma-Day in Berlin

    Anlässlich des Welt-Roma-Tags am 8. April hat in Berlin eine große Kundgebung für Solidarität mit Sinti und Roma in Europa in der Nähe des Mahnmals für die in der NS-Zeit ermordeten Sinti und Roma stattgefunden, an der auch Bundespräsident Joachim Gauck teilgenommen hat. Zu der Kundgebung hatte ein breites Solidaritätsbündnis aufgerufen, dem u. a. der Zentralrat der Juden in Deutschland angehört.

  • 01.04.2016

    Zum Tode von Hans-Dietrich Genscher

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat mit großer Betroffenheit auf den Tod von Hans-Dietrich Genscher reagiert.

    Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, erklärte:

    „Mit Hans-Dietrich Genscher geht ein großer Staatsmann von uns, der über Jahrzehnte hinweg die Geschichte Deutschlands geprägt hat. Als Außenminister war er maßgeblich an der europäischen Einigung und der deutschen Wiedervereinigung beteiligt.

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