Aktuell

  • 11.11.2014

    Gratulation an den neuen EKD-Ratsvorsitzenden

    Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann, hat dem neuen Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm zur Wahl gratuliert: "Der neue EKD-Ratsvorsitzende ist ein ganz sicher ein würdiger Nachfolger von Nikolaus Schneider, dem wir von Herzen für sein nimmermüdes Engagement Dank sagen. Er war uns stets ein verlässlicher Bündnispartner.

    Wir schätzen den neuen Ratsvorsitzenden, Landesbischof Prof. Bedford-Strohm sehr, weil er sich stets vorbildlich für den christlich-jüdischen Dialog sowie gegen Antisemitismus eingesetzt hat. Wir sind sicher, dass wir auch mit ihm vertrauensvoll zusammenarbeiten werden.“

  • 07.11.2014

    76 Jahre nach der Reichspogromnacht – Gedenken an die Menschen, die damals gelitten haben

    Schon die Zahlen erschüttern: In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 legten die Nazis in Deutschland und Österreich 1.400 Synagogen in Schutt und Asche. Sie demolierten 7.500 jüdische Geschäfte. In den Folgetagen wurden rund 30.000 vorwiegend männliche Juden verhaftet und in Konzentrationslager gebracht. Etwa 1.500 Menschen kamen aufgrund der Reichspogromnacht zu Tode. Und Hunderttausende Deutsche und Österreicher machten dabei mit, schauten zu oder weg.

  • 27.10.2014

    50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen

    Die offizielle bilaterale Website der Außenministerien Israels und Deutschlands, die das Jubiläumsjahr anlässlich des 50. Jahrestages der Aufnahme diplomatischer Beziehungen im Jahr 2015 begleiten wird, ist nun online geschaltet.

    Die Website findet sich unter www.israel50deutschland.org und ist in drei Sprachen (Deutsch - Hebräisch – Englisch) aufrufbar. Die Besucher finden dort viele Hintergrundinformationen zu den israelisch-deutschen Beziehungen und zum Jubiläumsjahr, einen bebilderten Zeitstrahl und einem interaktiven Eventkalender für 2015.

  • 24.09.2014

    Jüdisch und selbstbewusst!

    Ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Neues Jahr 5775!

    Schana Tova, Happy New Year, 
СЧАСТЛИВОГО НОВОГО ГОДА,
    שנה טובה

  • 14.09.2014

    8.000 Menschen setzen ein Zeichen: Steh auf! Nie wieder Judenhass!

    Aus allen Ecken der Republik hatten sie sich auf den Weg nach Berlin gemacht: Rund 8.000 Menschen setzten am Sonntag bei der Großkundgebung des Zentralrats der Juden in Deutschland am Brandenburger Tor ein deutliches Zeichen: Wir akzeptieren nicht den Antisemitismus, der sich in Deutschland wieder breit zu machen droht! Wir halten dagegen! Wir zeigen unsere Solidarität mit der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland!
    „Steh auf! Nie wieder Judenhass!“ lautete das Motto der Versammlung. Die Spitzenvertreter des Staates, aus Politik und Gesellschaft waren dem Aufruf des Zentralrats der Juden gefolgt. Bundespräsident Joachim Gauck wohnte als Ehrengast der Kundgebung bei.

  • 19.08.2014

    STEH AUF! Nie wieder Judenhass!

    In den vergangenen Wochen mussten wir Zeuge werden, wie in vielen deutschen Städten blanker Hass auf Juden wieder offen ausgebrochen ist.
    Antisemitische Hetzparolen, tätliche Angriffe und Bedrohungen sowie Anschläge auf Synagogen haben nicht nur in der jüdischen Gemeinschaft, sondern in großen Teilen der Gesellschaft tiefe Besorgnis und Entsetzen ausgelöst.
    Doch wir überlassen Antisemiten und den Feinden der Demokratie nicht das Feld!
    Deshalb rufen wir alle Demokraten auf:
    „Steh auf! Nie wieder Judenhass!“
    Große Kundgebung vor dem Brandenburger Tor in Berlin
    am Sonntag, 14. September 2014, um 15.00 Uhr

  • 21.07.2014

    Liebe Freunde,

    Dr. Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland

    In diesen Tagen erleben wir alle eine schreckliche, schockierende Explosion von Antisemitismus in diesem Land.

    Auf deutschen Straßen hören wir antisemitische Slogans von übelster und primitivster Natur. Niemals im Leben hätte ich mir vorgestellt, dass wir so eine Hetze gegen Juden in Deutschland wieder hören könnten.

    Über israelische Politik mag man streiten. Die allermeisten von uns stehen aber fest an der Seite unserer Brüder und Schwestern in Israel. Wir sind überzeugt: Israel muss sich wehren. Kein Land auf der Welt würde es hinnehmen, dass seine Menschen tausendfach mit Raketen beschossen werden. Und die Verantwortung für zivile Opfer, um die es uns immer von Herzen leid tut, tragen alleine die Terroristen der Hamas, die die eigenen Menschen, die eigenen Kinder skrupellos als menschliche Schutzschilde missbrauchen. Israel nutzt sein Raketensystem, um die Menschen zu beschützen. Hamas benutzt die Menschen, um seine Raketen zu schützen. Das ist der gewaltige Unterschied!

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