Orthodoxe Rabbinerordination in Würzburg

Zum ersten Mal seit der Shoa findet in Würzburg eine Rabbinerordination statt. Das Rabbinerseminar zu Berlin und der Zentralrat der Juden in Deutschland laden für Montag, den 3. November 2014 zur Ordination von zwei Rabbinern in das Jüdische Gemeindezentrum „Shalom Europa“ ein.

In der elektronischen Pressemappe haben wir wichtige und interessante Informationen zur Rabbinerordination in Würzburg für Sie zusammengestellt. Die Pressemappe wird kurz vor der Veranstaltung noch durch Redemanuskripte ergänzt.

  • Das Rabbiner-Seminar zu Berlin

    Das Rabbinerseminar zu Berlin wurde 1873 von Rabbiner Dr. Esriel Hildesheimer gegründet und war auch als Hildesheimer’sches Rabbinerseminar bekannt. Es war die wichtigste Lehreinrichtung zur Ausbildung orthodoxer Rabbiner in Westeuropa und hatte von der Gründung bis 1938 insgesamt ca. 600 Studenten aus ganz Europa. Nach der Pogromnacht 1938 schlossen die Nationalsozialisten das Seminar zwangsweise.

  • Die Jüdische Gemeinde Würzburg und Unterfranken

    1147 erste Erwähnung der jüdischen Gemeinde (in Zusammenhang mit einem Pogrom)
    bis 1298 Blütezeit der jüdischen Gemeinde Würzburg. Zuzug von Juden aus Süddeutschland, Frankreich und England
    Im Mittelalter kommt es immer wieder zu Pogromen und Ausweisungen der Juden aus Würzburg.

  • Kurz-Biographien der Ordinierten

    Rabbiner Shlomo Aminov wurde am 28.05.1989 in Buchara/Usbekistan geboren und siedelte im Alter von zwölf Jahren mit seiner Familie nach Deutschland über.
    Rabbiner Jakov Feliks Pertsovsky ist am 14.12.1986 in Kiew/Ukraine geboren. 2008 machte er am Jüdischen Gymnasium in Berlin Abitur.

  • Pressefotos zum Download

    Bitte verwenden Sie diese Fotos nur im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Rabbinerordination am 3. November 2014 im Jüdischen Gemeindezentrum „Shalom Europa“ in Würzburg.

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