26.08.2010

Synagoge in der Keilstraße

Wichtige Stichpunkte zur Geschichte

Synagoge in der Keilstraße
Synagoge in der Keilstraße

  • die Geschichte des Gebäudes geht zurück auf die 1763/64 errichtete sogenannte Brodyer Schu", die als eine der ersten jüdischen Gebetshäuser in Leipzig in der Neuzeit gilt.
  • das heutige Gebäude ist 1903-04 gebaut worden und hat 2004 sein 100-jähriges Jubiläum gefeiert
  • das ursprünglich als Wohnhaus genutzte Gebäude wurde 1900 von einem Kaufmann erworben und daraufhin zu einer Synagoge umgebaut
  • die Wand- und Deckenornamente sind angelehnt an orientalische Sakral-Architektur
  • das Gebäude wurde in der Pogromnacht am 9. November 1938 verwüstet, jedoch nicht angezündet, da dies angrenzende Wohngebäude gefährdet hätte
  • Zwangsversteigerung des Gebäudes 1942
  • schon kurz nach dem Krieg wurde der Gebetssaal wiederhergestellt
  • 2001 ausgebaut, um den Bedarf der wachsenden Gemeinde zu decken
  • Weitere Informationen unter: http://www.zentralratdjuden.de/de/topic/387.html?synagogueId=80