30.09.2009

Begrüßung - Professor Dr. Johannes Heil

Erster Prorektor - Leiter der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg

Dies ist ein großer Tag für unsere Hochschule, ich kann sagen: für dieses Land und in Europa.

In den Grundstein dieses Hauses ist Psalm 118,22 eingeschrieben: 'Der Stein,
den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden.'
Nun ist über dem verworfenen Eckstein der neue Bau errichtet worden.

Ich bin glücklich und dankbar, heute hier zu stehen und Sie alle zu begrüßen
und Ihnen zu danken, vor allem Ihnen, Herr Prof. Frankenberg, der Landesregierung und dem Land Baden Württemberg, das uns beheimatet, und Ihnen, Herr Botschafter Ben Zeev als Vertreter des Staates Israel, dem wir so vieles verdanken und dem wir uns verbunden wissen.

Ich danke den institutionellen und ideellen Trägern dieses Hauses,
dem Präsidium und Direktorium des Zentralrats der Juden in Deutschland,

Frau Präsidentin Charlotte Knobloch

dem Vizepräsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland und tatkräftigen Vorsitzenden des Kuratoriums der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg, Prof. Dr. Salomon Korn;

dem Vizepräsidenten des Zentralrats und engagierten Unterstützer dieses zukunftsweisenden Projekts, Dr. Dieter Graumann;

den Vertretern der Landesverbände der Jüdischen Gemeinden, der Jüdischen Gemeinden und Organisationen;

den Vertretern des Rabbinats in Deutschland – ich begrüße als Vertreter der Allgemeinen Rabbinerkonferenz, R. Dr. Berger sowie R.in Ederberg;

als Vertreter der Orthodoxen Rabbinerkonferenz R. Apel und R. Wurmser;

den spirituellen Herrn des Hauses, Hochschulrabbiner Shaul Friberg
und Frau Natascha;

meinen Vorgängern in der Leitung des Hauses, heute hier unter uns:
Prof. Gisbert zu Putlitz, Prof. Gerhard Rau, Prof. Manfred Oeming, Prof. Alfred Bodenheimer,

Ich nenne und grüße mit großem Dank jene, die dieses Projekt über lange Jahre ermöglicht haben,

die Instanzen des Sitzlandes Baden-Württemberg, stellvertretend und
mit besonderem Dank für Rat und Wirken den scheidenden Ministerialdirigenten Herrn Hans-Jürgen Müller-Arens und seine Vorgänger;

die Vertreter und Vertreterinnen des Deutschen Bundestages, namentlich die Vizepräsidentin Petra Pau, sowie Herrn Lothar Bindung MdB,
Herrn Hubertus Heil MdB, und die Vertreter der Landtage;

die Vertreter von Bund und Ländern, insbesondere Herrn Hubertus Rybak vom Bundesministerium des Innern, den Parl. Staatssekretär des Bundesministeriums für Bildung und Forschung Herr Dr. Frieder Meyer-Krahmer;

den Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg, Herrn Dr. Eckart Würzner und die Vertreter des Gemeinderats

den Rektor der Universität Heidelberg, Prof. Dr. Bernhard Eitel, und die Dekane und Dekaninnnen der Fakultät der Universität Heidelberg;

unseren Ehrengast, den auszuzeichnenden ehemaligen Rektor der Universität Heidelberg und steten Förderer der Hochschule, Herrn Prof. Dr. Peter Hommelhoff, sowie seinen Laudator Prof. Paul Kirchhof.

Ich danke von Herzen allen Förderern des Hauses, die sich mit ihrem Wirken die Jüdischen Studien in ihrem gemeindlichen und wissenschaftlichen Bezug zum Anliegen gemacht haben;
ich danke den großen und nicht minder den anderen Förderern

stellvertretend für Ihre große Zahl dem Initiator und Vorsitzenden des Aktionskomitees Prof. Dr. Hubert Burda – ohne Ihre Unterstützung hätten wir dieses Projekt nicht durchführen können.

und ich begrüße in unserer Mitte Altbundeskanzler Dr. Helmut Kohl
und seine Gattin Dr. Maike Kohl-Richter –
Lieber Herr Kohl, Ihre Anwesenheit hier und ihre Unterstützung bereiten mir und der Hochschule ganz besondere Freude!

Mein Dank für die langjährige Förderung der Ignatz Bubis-Stiftungsprofessur und der Hochschule gilt der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung und ihrem Vorsitzenden Prof. Beitz, vertreten durch Herrn Dr. Thomas Kempf und Herrn Volker Troche;

Mein Dank gilt den Freunden und Förderern der Hochschule, vertreten durch ihren Vorsitzenden Prof. Dr. Heinz-Dietrich Löwe;

Und er gilt der Jüdischen Kultusgemeinde Heidelberg mit ihrem Kantor Janusz Pawelzzyk und Gemeindevorsitzenden Dr. Vadim Galperin, vor allem für die großzügige Überlassung des historischen Thoraschranks für den Beth Midrasch.

Ich danke den Begleitern dieses Neubaus,

Frau Ida Bubis, die persönlich als Inhaber des Ignatz Bubis Lehrstuhl zu begrüßen mir eine besondere Freude ist;

unseren Partnern im Haus, den Mitarbeitenden des Zentralarchivs für die Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland mit Direktor Dr. Peter Honigmann;

den Vertretern der anderen Religionsgemeinschaften: Metropoliten
Dr. Georgios Basioudis für die griechisch-orthodoxe Kirche, Dekanin
Dr. Marlene Schwöbel für die Evang. Landeskirche Baden, Hochschulpfarrer Dr. Thomas Rutte für das Erzbistum Freiburg, Dr. Ayyub Axel Köhler für den Zentralrat der Muslime in Deutschland;

den Vorsitzenden der Deutsch Israelischen Gesellschaft, Dr. Johannes Gerster, von dem die Initiative zur Einrichtung des Ben Gurion Lehrstuhls für Israel- und Nahoststudien ausging und die das Land Baden-Württemberg ermöglicht hat;

unseren Partnern in Heidelberg, dem Rektor der SRH Fachhochschule Prof. Jörg Winterberg, der Pädagogischen Hochschule Prof. Michael Austermann, der Direktorin des Staatl. Seminars für Didaktik und Lehrerbildung Prof. Margarate Kraft; der Fachhochschule Erfurt Rektor Heinrich Kill; der ZWST und Herrn Benjamin Bloch;

unseren Partnern in Beer Sheva, Graz, Jerusalem und Freunden in New York, Amherst, Krakau, stellvertretend für alle die Vizerektorin der Karl Franzens Universität Graz Prof. Roberta Meierhofer;

unseren Partner in der Wissenschaft, stellvertretend Prof. Andreas Brämer vom Hamburger Institut für die Geschichte der Juden in Deutschland;

unseren Partnern bei der Einrichtung des Hauses, insbes. seiner Bibliothek;

unseren Partner in den Gemeinden außerhalb, stellvertretend für die vielen Frau Orna Marhöfer für die Jüdische Gemeinde Mannheim;

den SchUM-Städten am Mittelrhein, stellvertretend Herrn OB Schineller, Speyer.

Ich grüße und entbiete meinen Dank all denen, die dieses Haus gebaut haben
und den brachliegenden Ecksein aufgegriffen und ihm Form gegeben haben,

stellvertretend für alle, die große und kleinere Arbeit geleistet haben:

Architekten Jörg Maier und seinen Mitarbeitern für die Entschiedenheit von Entwurf und Ausführung;

Projektsteurer Werner Bappert für den ebenso entschiedenen Blick auf Budget und Organisation;

Innungsmeister Marcus Böll, dessen Leute dem Bau die Form gegeben haben;

allen anderen Beteiligten in Planung und Ausführung;

die Hilfskräfte, die wir engagieren konnten, und die zugepackt haben, als sei es ihr eigenes Haus.

Mit Freude trete ich heute vor die Angehörigen dieser Hochschule, Professoren, Studierende und Mitarbeitende. Wir haben ein Unterpfand auf die Zukunft erhalten, wir werden es nutzen. Insbesondere und von ganzem Herzen danke ich jenen, die in den vergangenen Wochen und Monaten immer noch einen Gang zugelegt haben – das war eine großartige Erfahrung!

Ich danke aber auch und ganz ausdrücklich den Nachbarn hier in die Landfriedstrasse; sie haben unter dem Neubau gelitten, unter Lärm und Staub. Wir hoffen, dass wir Ihnen künftig ein klein wenig für die Entbehrungen zurückgeben können.

- Es gilt das gesprochene Wort -