Reden und Texte

  • 11.01.2009

    Ansprache von Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland,

    anlässlich der Solidaritäts-Kundgebung für Israel am 11. Januar 2009 am Marienplatz in München

    - Es gilt das gesprochene Wort -

    Liebe Freundinnen und Freunde,
    mit der Gründung des Staates Israel sind wir – so hat es David Ben Gurion einst ausgedrückt – mehr als je zuvor zu Bürgern dieser Welt geworden.
    Und als solche – als Bürger dieser Welt – erheben wir heute unsere Stimme:
    Wir wollen und können nicht länger schweigend zuschauen, wie die Terroristen der Hamas Raketen auf israelische Kinder, Frauen und Alte feuern ...

  • 10.01.2009

    Unsere Solidarität mit Israel:

    Gegen den Raketenterror der Hamas – Für eine Perspektive für die palästinensische Zivilbevölkerung im Gaza-Streifen (10.01.2009)

    Der Raketenterror der Hamas muss ein Ende haben. 170 Raketen und Granaten in 7 Tagen und mehr als 10.000 in acht Jahren. Ziel der heimtückischen Angriffe ist die israelische Zivilbevölkerung, Männer, Frauen, Alte und Kinder.
    Die Staaten der Welt und auch die UNO haben hierzu jahrelang geschwiegen und tatenlos zugesehen ...

  • 31.12.2008

    Konflikt im Nahen Osten könnte sich zu einem Flächenbrand entwickeln

    Stellungnahme des Generalsekretärs des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan J. Kramer vom 30.12.2008

    „Nach rund 170 Raketen und Granaten allein zwischen dem 19. und 26. Dezember 2008, abgefeuert aus dem Gasa-Streifen, hatte die Israelische Regierung nicht nur das Recht sondern die Pflicht, seine Buerger vor weiteren Angriffen wirksam zu schützen", so der Generalsekretär des Zentralrats der Juden, Stephan J ...

  • 19.11.2008

    Ansprache von Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland anlässlich der Zentralen Gedenkveranstaltung zum 70. Jahrestag der Reichspogromnacht

    am 9. November 2008 in der Synagoge Rykestraße in Berlin

    Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,sehr geehrter Herr Bundesaußenminister,Exzellenz, Herr Botschafter Ben-Zeev,sehr geehrter Herr Regierender Bürgermeister Wowereit,Exzellenzen, meine Damen und Herren,
    wir alle sind uns der hohen Bedeutung des Anlasses bewusst, der uns heute in der Synagoge Rykestraße zusammengeführt hat ...

  • 13.11.2008

    Ansprache zur 70. Wiederkehr des 9. November 1938

    Von Dr. Dieter Graumann, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland

    gehalten am 10. November 2007 in der Frankfurter Paulskirche
    - Es gilt das gesprochene Wort -
    Runder Gedenktag – mit Ecken und Kanten
    In diesem Jahr jährt sich die Reichs-Pogromnacht nun also zum siebzigsten Mal.
    Freilich:
    Auch runde Jubiläen können Ecken und Kanten haben.
    Das mag zwar zunächst widersinnig klingen ...

  • 13.11.2008

    Zu schwach, um Fremdes zu ertragen?

    Von Professor Dr. Salomon Korn, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland

    Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 27.10.2008
    Eine Moschee auf der Alm? Zugegeben: ein ungewohnter Anblick - für viele so unvorstellbar, dass sie ihn mit aller Macht zu verhindern suchen. In Kärnten zum Beispiel sollen "Ortsbildpflegegesetze" den Bau von Moscheen unterbinden, in Italien Volksabstimmungen, in der Schweiz gibt es eine Initiative gegen den Bau von Minaretten ...

  • 31.10.2008

    „70 Jahre Reichspogromnacht – Eine ganze Stadt gedenkt“

    Charlotte Knobloch Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland und Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

    Vor 70 Jahren begann mit der Reichspogromnacht das unvorstellbare Unheil für das deutsche und europäische Judentum. Am 9. November 1938 hetzte im Alten Münchner Rathaussaal der ranghohe Naziverbrecher Goebbels mit antisemitischen Hassparolen die Massen auf. Er rief zu Brandstiftungen und zur Zerstörung jüdischen Eigentums auf ...

  • 22.04.2008

    Zur Diskussion um das NPD-Verbotsverfahren

    Kolumne der Woche für die Nachrichtenagentur ddp von Stephan J. Kramer, Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland K.d.ö.R.

    „Wir gehen in den Reichstag hinein, um uns im Waffenarsenal der Demokratie mit deren eigenen Waffen zu versorgen. Wir werden Reichstagsabgeordnete, um die Weimarer Gesinnung mit ihrer eigenen Unterstützung lahmzulegen. Wenn die Demokratie so dumm ist, uns für diesen Bärendienst Freikarten und Diäten zu geben, so ist das ihre eigene Sache ...

  • 29.05.2006

    Rede der Vizepräsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, auf Dr. h.c. Paul Spiegel sel. A. am Sonntag, 28. Mai 2006

    „Jeder, an dem der Geist der Menschen Wohlgefallen findet, an dem findet auch des Allgegenwärtigen Geist Wohlgefallen." So steht es geschrieben in den Sprüchen der Väter. Wer Paul Spiegel kannte, wer das Glück hatte, mit ihm arbeiten zu dürfen, wer ihn gar als seinen Freund bezeichnen durfte, der weiß, wie sehr der Menschen Geist an diesem Mann Wohlgefallen gefunden hat ...

  • 29.05.2006

    Rede von Vize-Präsident des Zentralrats der Juden, Prof. Dr. Salomon Korn, anlässlich der Trauerfeier für den verstorbenen Präsidenten Dr. h.c. Paul Spiegel sel. A.

    Dies ist ein Ding, das keiner voll aussinnt,/und viel zu grauenvoll, als dass man klage: / dass alles gleitet und vorüberrinnt." Langsam löst sich die Lähmung, allmählich weicht die Erstarrung. Um so unerbittlicher muss das sich immer noch sträubende Bewusstsein die Endgültigkeit des Todes - des Todes von Paul Spiegel sel ...

Blättern: