Reden und Texte

  • 30.08.2011

    Grüße zum Ende des Ramadan

    Grußwort von Herrn Dr. Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland

    Wir wünschen allen unseren muslimischen Freunden von ganzem Herzen ein glückliches Fasten-Ende! Wir hoffen sehr, dass unsere muslimischen Mitmenschen einen frohen und gesegneten Ramadan mit ihren Familien und Freunden verbracht haben - und dass sich alle ihre Wünsche zum Guten erfüllen mögen.Uns alle verbindet so viel mehr, als uns je zu trennen vermag ...

  • 29.08.2011

    Gilad Shalit: “Happy Birthday!”

    Grußwort von Herrn Dr. Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland

    Gestern, am 28. August 2011, wurde ein junger Mann 25 Jahre alt.

    Es fand jedoch keine fröhliche Party statt, es gab auch keine Geschenke, es wurde nicht gejubelt. Seine Eltern konnten ihn noch nicht einmal umarmen, seine Freunde ihm nicht gratulieren.

    Gilad Shalit musste seinen 25. Geburtstag ganz alleine in Gefangenschaft unter menschenunwürdigen Bedingungen verbringen ...

  • 26.08.2011

    Nicht ganz in alter Treue

    Warum Obama auch unter amerikanischen Juden unpopulärer wird

    Ginge es nach jüdischen Wählern, wäre Barack Obama eine zweite Amtszeit als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika sicher. Umfragen zeigen, dass rund sechzig Prozent der US-Juden ihre Stimme am 6. November 2012 dem Amtsinhaber geben wollen.
    Auf den ersten Blick ist das ein Traumergebnis. In den USA aber, in denen demokratische Präsidentschaftskandidaten stets auf eine große jüdische Mehrheit zählen können, wird es als bescheiden gewertet ...

  • 07.06.2011

    Kein Allheilmittel

    Ein israelischer Rückzug aus dem Westjordanland kann nur eine Komponente, nicht aber die Grundlage eines Nahostfriedens sein

    Von Stephan J. Kramer In seiner jüngsten Nahostrede erklärte US-Präsident Barack Obama, die künftige Grenze zwischen Israel und einem Staat Palästina müsse den „Linien von 1967 mit gegenseitig akzeptiertem Gebietsaustausch" folgen. Damit hat Obama eigentlich nur ausgesprochen, was auch die Politik der Vorgängerregierungen in Washington war: Das Westjordanland gehöre nicht zu Israel und müsse das Gebiet des palästinensischen Staates werden ...

  • 01.05.2011

    The future of Holocaust education

    By STEPHAN J. KRAMER, Jerusalem Post, 05/01/2011

    Remembrance isn't a static picture of the past; it's also a dynamic task for the future, which poses major challenges for the Jewish world.On the 27th of Nissan we remember the victims of the Holocaust. However, remembrance is not a static picture of the past; it is also a dynamic task for the future, which poses major challenges for the Jewish world ...

  • 14.04.2011

    Der Freiheit Sinn

    Warum Pessach ein wichtiges Symbol für den Zusammenhalt des jüdischen Volkes ist und hilft, Gefahren zu meistern

    Von Dr. Dieter Graumann In diesen Tagen gedenken wir des Auszugs unseres Volkes aus Ägypten. Es war der Exodus, der das jüdische Volk nicht nur in die neue Freiheit, sondern auch zum festen jüdischen Glauben führte und es erst zu einer Nation machte. Nach der Pessach-Tradition muss sich der Mensch in jeder Generation so betrachten, als habe er selbst Ägypten verlassen ...

  • 09.03.2011

    Siedlungspolitik: Weckruf für Jerusalem

    Die Welt verlangt einen Siedlungsstopp im Westjordanland. Doch sie muss Israels berechtigten Existenzängsten Rechnung tragen, meint Stephan J. Kramer

    Die jüngste Debatte des Weltsicherheitsrates über die israelische Siedlungspolitik war ein Alarmsignal für Jerusalem. Zwar konnte der jüdische Staat einer Verurteilung durch das UN-Gremium dank eines amerikanischen Vetos gerade noch entgehen. Dennoch wurde dabei schmerzhaft klar, wie isoliert Israel wegen seines anhaltenden Siedlungsbaus im Westjordanland auf der internationalen Bühne steht…
    Die Welt verlangt einen Siedlungsstopp im Westjordanland ...

  • 07.02.2011

    Gefahr im Verzug

    Die politischen Umwälzungen in Nahost verleihen dem Islamismus neuen Aufwind. Das bedroht nicht nur die ganze Region, sondern auch Europa.

    Von Stephan J. Kramer Eine erfolgreiche Revolution hat eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Märchen. In beiden Fällen erheben sich die Ausgebeuteten, die Betrogenen und die Erniedrigten und bereiten der Tyrannei ein Ende. Und so wie der Leser eines Märchens Erleichterung darüber verspürt, wenn die böse ...

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