Presseerklärungen

  • 07.03.2016

    Herzlich willkommen! 142 Organisationen und Verbände unterstützen die Allianz für Weltoffenheit

    Die Allianz für Weltoffenheit ist seit dem 11. Februar kräftig gewachsen. Zahlreiche Organisationen und Verbände des zivilgesellschaftlichen Lebens haben ihre Unterstützung zugesagt. Der Aufruf für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat - gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt wird von 142 weiteren Organisationen und Verbänden getragen. Wir begrüßen sie herzlich und freuen uns über die Verstärkung.

    Der Trägerkreis der Allianz hat seinen Aufruf am 11. Februar 2016 in Berlin vorgestellt. Die zehn Allianzpartner appellieren angesichts der aktuellen Herausforderungen, demokratische Grundwerte und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu wahren sowie Hass und Intoleranz entschieden entgegenzutreten.

  • 04.03.2016

    Verein „Gesicht Zeigen!“ erhält Paul-Spiegel-Preis 2016

    Der Verein „Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland“ erhält in diesem Jahr den Paul-Spiegel-Preis für Zivilcourage des Zentralrats der Juden in Deutschland. Die Preisverleihung findet am 18. Mai 2016 in Düsseldorf statt. Die Laudatio wird Christina Rau, die Frau des verstorbenen Bundespräsidenten Johannes Rau, halten.

    Anlässlich des zehnten Todestages des ehemaligen Zentralratspräsidenten Paul Spiegel sel. A. wird in diesem Jahr ein Verein geehrt, zu dessen Mitbegründern er zählte. „Gesicht Zeigen!“ wurde im Jahr 2000 von ihm sowie dem damaligen Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye und dem ehemaligen Zentralratsvizepräsidenten Michel Friedman ins Leben gerufen. Der Verein engagiert sich bundesweit gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und rechtsextreme Gewalt. Besondere Anerkennung erhielt „Gesicht Zeigen!“ für seine Arbeit auf dem Gebiet der Rechtsextremismus-Prävention und Demokratieerziehung an Schulen. So veranstaltet der Verein bundesweit Veranstaltungen wie Schulaktionstage, Lesungen, Theateraufführungen und Podiumsdiskussionen.

  • 01.03.2016

    Verfahren gegen NPD wird deren wahres Gesicht zeigen

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland blickt mit Zuversicht auf das heute beginnende NPD-Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht.

    „Ich gehe davon aus, dass in dem Prozess das wahre Gesicht dieser menschenverachtenden Partei enthüllt wird“, erklärte der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster. "Wenn den Bürgern klar wird, welche Ziele die NPD verfolgt, wird das Verfahren keine Wahlwerbung sein, sondern eine abschreckende Wirkung haben. Die NPD will unsere Demokratie abschaffen und einen völkischen Staat errichten, in dem für Minderheiten kein Platz mehr ist.“

  • 11.02.2016

    Breite gesellschaftliche „Allianz für Weltoffenheit“ gegründet

    Die „Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat – gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt“ hat sich am Donnerstag in Berlin vorgestellt. In einem gemeinsamen Aufruf appellieren die zehn Allianzpartner, angesichts der aktuellen Herausforderungen, demokratische Grundwerte und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu wahren sowie Hass und Intoleranz entschieden entgegenzutreten.

  • 07.02.2016

    Mannheim gewinnt erneut die Jewrovision

    Der Sieger des Vorjahres hat es erneut geschafft: Mannheim hat die Jewrovision 2016 gewonnen. Beim größten Gesangs- und Tanzwettbewerb in Europa für jüdische Jugendliche überzeugte in der Nacht zum Sonntag im Mannheimer „Rosengarten“ die Gruppe „Or Chadash feat. JuJuBa“. Darin hatte sich die „Jüdische Jugend Baden“ (JuJuBa) aus Gemeinden der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden mit dem Jugendzentrum der Jüdischen Gemeinde Mannheim zusammengeschlossen. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, überreichte gegen 1.15 Uhr unter dem Jubel der rund 2.000 Zuschauer den Siegerpokal.

    Auf den zweiten Platz kam das Jugendzentrum Chai Hannover, den dritten Platz belegte Amichai Frankfurt am Main. Der Preis für das beste Vorstellungsvideo ging nach Hamburg an das Jugendzentrum „Chasak“.

  • 12.01.2016

    Größter jüdischer Tanz- und Gesangswettbewerb erstmals im Südwesten

    Die Jewrovision, der größte Gesangs- und Tanzwettbewerb in Europa für jüdische Jugendliche, findet erstmals im Südwesten der Republik statt. Unter dem Motto „Next Generation – Ledor Wador“ werden rund 1.200 Jugendliche aus 60 jüdischen Gemeinden aus ganz Deutschland an dem Wettbewerb und der begleitenden Jugendfreizeit teilnehmen. Nach dem Vorbild des Eurovision Song Contest werden sich am Samstagabend, 6. Februar 2016, 18 Gruppen im Congress Center Rosengarten in Mannheim im Wettstreit dem Urteil der prominent besetzten Jury stellen.

  • 08.01.2016

    Kritische Edition von „Mein Kampf“ sollte Beitrag zu Kampf gegen Antisemitismus leisten

    Zum Erscheinen der kritischen Edition des Instituts für Zeitgeschichte (IfZ) von Hitlers „Mein Kampf“ erklärt der Zentralrat der Juden in Deutschland:

    Hitlers Machwerk „Mein Kampf“ ist eine volksverhetzende, niederträchtige Propagandaschrift. Sie transportiert einen vulgären Antisemitismus und wendet sich damit gegen unsere demokratische Grundordnung. Mit dem Auslaufen der Urheberrechte ist die Gefahr einer erneuten Verbreitung der Propagandaschrift jedoch leider erheblich gestiegen. „Mein Kampf“ verhöhnt die Opfer der Shoa und verletzt die Gefühle der Überlebenden zutiefst. Es ist richtig und unerlässlich, dass die Verbreitung der unkommentierten Fassung strafbar bleibt und von den deutschen Behörden konsequent verfolgt wird. Selbst wenn antiquarische Ausgaben und Übersetzungen international weiterhin erhältlich sind, ist dies die einzig angemessene Reaktion des deutschen Rechtsstaats.

  • 07.12.2015

    Zentralrat der Juden begrüßt Eröffnung des NPD-Verbotsverfahrens

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland begrüßt es sehr, dass das Bundesverfassungsgericht nach zweijähriger Prüfung endlich das Verfahren gegen die NPD aufnimmt. Seit langem fordern wir ein Verbot dieser rechtsextremen Partei und sind daher den Ländern für ihr Engagement sehr dankbar, belastbares Material zur NPD zusammengetragen zu haben.

    Zur Aufnahme des Hauptverfahrens erklärt der Präsident des Zentralrats der Juden, Dr. Josef Schuster: „Ein Verbot der NPD wäre im Kampf gegen den Rechtsextremismus ein sehr wichtiger Schritt und ein bedeutsamer Beitrag zur Stabilität unserer Demokratie.

  • 03.12.2015

    Zentralrat der Juden und KMK erarbeiten gemeinsame Unterrichts-Empfehlung

    Um die Vermittlung jüdischer Geschichte, Kultur und Religion im Schulunterricht zu verbessern, werden der Zentralrat der Juden in Deutschland und die Kultusministerkonferenz erstmals gemeinsam eine Empfehlung erarbeiten. In einem Gespräch am Donnerstag in Berlin beschlossen Spitzenvertreter beider Institutionen, dafür eine Arbeitsgruppe einzusetzen. Die Empfehlung soll bis Ende 2016 vorliegen.

  • 29.11.2015

    EU-Parlamentspräsident Schulz zu Gast bei Ratsversammlung

    Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, war am Sonntag (29.11.) bei der Ratsversammlung des Zentralrats der Juden in Deutschland zu Gast. Herr Schulz hielt vor den knapp 100 Delegierten der Ratsversammlung eine Rede, in der er betonte, dass Europa vor epochalen Herausforderungen steht, die wir nur gemeinsam meistern können.

    Den Besuch des EU-Politikers bezeichnete der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, als „besonderes Zeichen der Verbundenheit“.

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