Presseerklärungen

  • 27.10.2016

    Zentralrat erwartet zum Mitzvah Day 2016 bundesweit soziale Aktionen

    Der vom Zentralrat der Juden in Deutschland initiierte Mitzvah Day Deutschland ist mittlerweile Tradition geworden. Im Zeichen der Flüchtlingskrise hatten wir im vergangenen Jahr einen Rekord geschafft: In rund 40 Städten beteiligten sich mehr als 2.000 Menschen am Mitzvah Day. In diesem Jahr wollen wir diese Marke wieder erreichen. Getreu unserem diesjährigen Motto „Mizwa goreret Mizwa“ – „Eine gute Tat führt zur Nächsten“ (Sprüche der Väter 4:2) soll es am jüdischen Tag der guten Taten am Sonntag, 13. November 2016 überall in Deutschland Aktionen geben.

  • 28.09.2016

    Trauer um den ehemaligen israelischen Präsidenten Shimon Peres

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat mit tiefer Trauer die Nachricht vom Tod des früheren israelischen Staatspräsidenten Shimon Peres vernommen. Mit Shimon Peres haben Israel und die Welt einen Vorkämpfer für den Frieden verloren, der für viele Menschen ein Vorbild war.

    Der langjährige Regierungschef und spätere Präsident war gebürtiger Pole, der 1934 mit seiner Familie nach Tel Aviv auswanderte. 1994 erhielt er zusammen mit Palästinenserpräsident Jassir Arafat und dem damaligen israelischen Ministerpräsidenten Jitzchak Rabin den Friedensnobelpreis für seine Verdienste im Oslo-Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern. Er gründete das Peres Center for Peace, in dem Israelis und Palästinenser zusammenarbeiten.

  • 06.09.2016

    Erste orthodoxe Rabbinerordination in Frankfurt/M.

    Im September werden erstmals in Frankfurt am Main drei orthodoxe Rabbiner ordiniert. Der Zentralrat der Juden in Deutschland und das Rabbinerseminar zu Berlin freuen sich sehr, die Ordination am Montag, 26. September 2016, 11.00 Uhr, in der Westend-Synagoge auszurichten.

    Nosson Kaplan, Jochanan Guggenheim und Benjamin Kochan haben ihre Ausbildung am Rabbiner-Seminar zu Berlin bereits abgeschlossen. Rabbiner Kaplan ist Assistenzrabbiner der Jüdischen Gemeinde Osnabrück. Rabbiner Guggenheim wird ab Oktober in Leipzig als Assistenzrabbiner arbeiten, und Rabbiner Kochan ist als Gemeinderabbiner der Jüdischen Gemeinde Erfurt sowie als Landesrabbiner von Thüringen tätig.

  • 31.08.2016

    Stellungnahme zu den Wahlbetrugsvorwürfen gegen den Vorstand der Jüdischen Gemeinde zu Berlin

    Zu den Wahlbetrugsvorwürfen gegen den Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde zu Berlin erklärt der Zentralrat der Juden in Deutschland:

    Die Sommerferien in Berlin gehen zu Ende, und der Vorstandsvorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Dr. Gideon Joffe, ist aus dem Urlaub zurückgekehrt. Leider hat er bislang entgegen seiner Ankündigung nichts dafür getan, die gegen ihn erhobenen Vorwürfe im Zusammenhang mit den Gemeindewahlen zu entkräften und das Vertrauen in den Vorstand wiederherzustellen.

  • 03.07.2016

    Zentralrat der Juden trauert um Elie Wiesel

    Mit tiefer Trauer hat der Zentralrat der Juden in Deutschland die Nachricht vom Tode Elies Wiesels sel. A. aufgenommen. Mit dem Tod des Friedensnobelpreisträgers hat nicht nur die jüdische Welt einen immensen Verlust erlitten. Wie kein anderer hat Elie Wiesel, der die Konzentrationslager Auschwitz und Buchenwald überlebte, eindringlich die Abgründe der Shoa beschrieben und sich nach dem Krieg für Versöhnung und die Einhaltung der Menschenrechte weltweit eingesetzt.

  • 20.06.2016

    Jüdische Allgemeine feiert 70-jähriges Bestehen

    Mit einer rund 80-seitigen Sonderausgabe würdigt die „Jüdische Allgemeine“ am Donnerstag der kommenden Woche (30.6.) ihre Gründung vor 70 Jahren. In der Ausgabe finden sich Beiträge von zahlreichen prominenten Autoren, darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel.

    Die einzige jüdische überregionale Wochenzeitung wurde 1946 mit Genehmigung der britischen Militärregierung in Düsseldorf als „Jüdisches Gemeindeblatt für die Nord-Rheinprovinz und Westfalen“ gegründet. Später erschien sie in Bonn als „Allgemeine Jüdische Wochenzeitung“. Seit 2002 trägt sie den Titel „Jüdische Allgemeine“. Herausgeber ist der Zentralrat der Juden in Deutschland. Sitz der Redaktion ist Berlin.

  • 01.06.2016

    Religionen helfen gemeinsam Flüchtlingen und fördern die Integration

    Mit einer Neuauflage des Projekts „Weißt du, wer ich bin?“ wollen die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), vier muslimische Verbände und der Zentralrat der Juden in Deutschland gemeinsam die Hilfe für Flüchtlinge stärken und die Integration voranbringen. Bei der Auftaktveranstaltung am 31. Mai 2016 in der Katholischen Akademie in Berlin machten die Institutionen deutlich, wie wichtig der interreligiöse Dialog gerade für die Integration der Flüchtlinge ist.

  • 24.05.2016

    Auftaktveranstaltung zu interreligiösem Flüchtlingsprojekt „Weißt du, wer ich bin?“

    „Weißt du,wer ich bin?“, so lautet der Titel des Projektes, das die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland gemeinsam mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland, dem Zentralrat der Muslime in Deutschland, der Türkisch-Islamischen Union (DITIB), dem Verband der Islamischen Kulturzentren und dem Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland initiiert hat. Mit dem Projekt werden muslimische, christliche und jüdische Gemeinden und Einrichtungen ermutigt, in der Flüchtlingshilfe zusammenzuarbeiten. Die Einzelprojekte werden mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern unterstützt. Das Projekt startet mit einer Auftaktveranstaltung am Dienstag, dem 31. Mai 2016 um 19.30 Uhr in der Katholischen Akademie Berlin.

  • 31.03.2016

    Trauer über den Tod von Imre Kertész sel. A.

    Mit Trauer hat der Zentralrat der Juden in Deutschland die Nachricht vom Tode Imre Kertész aufgenommen. Der 1929 in Budapest geborene Kertész, der in den KZ Auschwitz und Buchenwald interniert war, verarbeitete diese furchtbaren Erlebnisse in seinen Romanen und wurde 2002 mit dem Literaturnobelpreis geehrt.

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