Presseerklärungen

  • 03.07.2016

    Zentralrat der Juden trauert um Elie Wiesel

    Mit tiefer Trauer hat der Zentralrat der Juden in Deutschland die Nachricht vom Tode Elies Wiesels sel. A. aufgenommen. Mit dem Tod des Friedensnobelpreisträgers hat nicht nur die jüdische Welt einen immensen Verlust erlitten. Wie kein anderer hat Elie Wiesel, der die Konzentrationslager Auschwitz und Buchenwald überlebte, eindringlich die Abgründe der Shoa beschrieben und sich nach dem Krieg für Versöhnung und die Einhaltung der Menschenrechte weltweit eingesetzt.

  • 20.06.2016

    Jüdische Allgemeine feiert 70-jähriges Bestehen

    Mit einer rund 80-seitigen Sonderausgabe würdigt die „Jüdische Allgemeine“ am Donnerstag der kommenden Woche (30.6.) ihre Gründung vor 70 Jahren. In der Ausgabe finden sich Beiträge von zahlreichen prominenten Autoren, darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel.

    Die einzige jüdische überregionale Wochenzeitung wurde 1946 mit Genehmigung der britischen Militärregierung in Düsseldorf als „Jüdisches Gemeindeblatt für die Nord-Rheinprovinz und Westfalen“ gegründet. Später erschien sie in Bonn als „Allgemeine Jüdische Wochenzeitung“. Seit 2002 trägt sie den Titel „Jüdische Allgemeine“. Herausgeber ist der Zentralrat der Juden in Deutschland. Sitz der Redaktion ist Berlin.

  • 01.06.2016

    Religionen helfen gemeinsam Flüchtlingen und fördern die Integration

    Mit einer Neuauflage des Projekts „Weißt du, wer ich bin?“ wollen die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), vier muslimische Verbände und der Zentralrat der Juden in Deutschland gemeinsam die Hilfe für Flüchtlinge stärken und die Integration voranbringen. Bei der Auftaktveranstaltung am 31. Mai 2016 in der Katholischen Akademie in Berlin machten die Institutionen deutlich, wie wichtig der interreligiöse Dialog gerade für die Integration der Flüchtlinge ist.

  • 24.05.2016

    Auftaktveranstaltung zu interreligiösem Flüchtlingsprojekt „Weißt du, wer ich bin?“

    „Weißt du,wer ich bin?“, so lautet der Titel des Projektes, das die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland gemeinsam mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland, dem Zentralrat der Muslime in Deutschland, der Türkisch-Islamischen Union (DITIB), dem Verband der Islamischen Kulturzentren und dem Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland initiiert hat. Mit dem Projekt werden muslimische, christliche und jüdische Gemeinden und Einrichtungen ermutigt, in der Flüchtlingshilfe zusammenzuarbeiten. Die Einzelprojekte werden mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern unterstützt. Das Projekt startet mit einer Auftaktveranstaltung am Dienstag, dem 31. Mai 2016 um 19.30 Uhr in der Katholischen Akademie Berlin.

  • 31.03.2016

    Trauer über den Tod von Imre Kertész sel. A.

    Mit Trauer hat der Zentralrat der Juden in Deutschland die Nachricht vom Tode Imre Kertész aufgenommen. Der 1929 in Budapest geborene Kertész, der in den KZ Auschwitz und Buchenwald interniert war, verarbeitete diese furchtbaren Erlebnisse in seinen Romanen und wurde 2002 mit dem Literaturnobelpreis geehrt.

  • 07.03.2016

    Herzlich willkommen! 142 Organisationen und Verbände unterstützen die Allianz für Weltoffenheit

    Die Allianz für Weltoffenheit ist seit dem 11. Februar kräftig gewachsen. Zahlreiche Organisationen und Verbände des zivilgesellschaftlichen Lebens haben ihre Unterstützung zugesagt. Der Aufruf für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat - gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt wird von 142 weiteren Organisationen und Verbänden getragen. Wir begrüßen sie herzlich und freuen uns über die Verstärkung.

    Der Trägerkreis der Allianz hat seinen Aufruf am 11. Februar 2016 in Berlin vorgestellt. Die zehn Allianzpartner appellieren angesichts der aktuellen Herausforderungen, demokratische Grundwerte und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu wahren sowie Hass und Intoleranz entschieden entgegenzutreten.

  • 04.03.2016

    Verein „Gesicht Zeigen!“ erhält Paul-Spiegel-Preis 2016

    Der Verein „Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland“ erhält in diesem Jahr den Paul-Spiegel-Preis für Zivilcourage des Zentralrats der Juden in Deutschland. Die Preisverleihung findet am 18. Mai 2016 in Düsseldorf statt. Die Laudatio wird Christina Rau, die Frau des verstorbenen Bundespräsidenten Johannes Rau, halten.

    Anlässlich des zehnten Todestages des ehemaligen Zentralratspräsidenten Paul Spiegel sel. A. wird in diesem Jahr ein Verein geehrt, zu dessen Mitbegründern er zählte. „Gesicht Zeigen!“ wurde im Jahr 2000 von ihm sowie dem damaligen Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye und dem ehemaligen Zentralratsvizepräsidenten Michel Friedman ins Leben gerufen. Der Verein engagiert sich bundesweit gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und rechtsextreme Gewalt. Besondere Anerkennung erhielt „Gesicht Zeigen!“ für seine Arbeit auf dem Gebiet der Rechtsextremismus-Prävention und Demokratieerziehung an Schulen. So veranstaltet der Verein bundesweit Veranstaltungen wie Schulaktionstage, Lesungen, Theateraufführungen und Podiumsdiskussionen.

  • 01.03.2016

    Verfahren gegen NPD wird deren wahres Gesicht zeigen

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland blickt mit Zuversicht auf das heute beginnende NPD-Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht.

    „Ich gehe davon aus, dass in dem Prozess das wahre Gesicht dieser menschenverachtenden Partei enthüllt wird“, erklärte der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster. "Wenn den Bürgern klar wird, welche Ziele die NPD verfolgt, wird das Verfahren keine Wahlwerbung sein, sondern eine abschreckende Wirkung haben. Die NPD will unsere Demokratie abschaffen und einen völkischen Staat errichten, in dem für Minderheiten kein Platz mehr ist.“

  • 11.02.2016

    Breite gesellschaftliche „Allianz für Weltoffenheit“ gegründet

    Die „Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat – gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt“ hat sich am Donnerstag in Berlin vorgestellt. In einem gemeinsamen Aufruf appellieren die zehn Allianzpartner, angesichts der aktuellen Herausforderungen, demokratische Grundwerte und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu wahren sowie Hass und Intoleranz entschieden entgegenzutreten.

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