20.05.2009

Grußwort des Vorsitzenden des FC Hapoel Abu Gosch-Mevasseret Zion, Muhammad Jaber

Liebe Freunde,

wir sind Ihnen für die unserer Mannschaft in Berlin gewährte Gastfreundschaft sehr dankbar. Wir hoffen, dass Sie als Gastgeber und wir als Gäste uns nicht nur über diese Begegnung freuen dürfen, sondern dass wir auch in Zukunft bei der Förderung interreligiöser und interkultureller Integration zusammenwirken können. Das Fußballspiel erreicht die Herzen der Menschen rund um den Globus. Es gibt kaum einen jungen Mann, der nicht sein Können auf dem Spielfeld erprobt hätte. Diese Tatsache gibt uns die Chance, unsere Jugend mit Hilfe des Fußballs, parallel zum Schulwesen, zu erziehen und mitzuprägen. Das erlegt uns auch eine außergewöhnliche Verantwortung auf.

Wir sind ein einzigartiger Fußballverein, der eine echte jüdisch-arabische Partnerschaft inmitten eines Meeres von Hass, Feindseligkeit und Misstrauen aufbauen konnte. Wir hoffen, damit anderen Vereinen als Modell dienen zu können und wünschen uns, in einigen Jahren zahlreiche andere gemeinsame Teams zu sehen - nicht nur im Fußball, sondern auch in anderen Sportarten. Wir wären stolz, wenn unsere Erfahrungen auch jenseits der Grenzen Israels helfen würden, Menschen aus unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zusammenzubringen und zu Freunden zu machen. Auch aus diesem Grund freuen wir uns, heute hier sein zu dürfen.

Muhammad Jaber, Vorsitzender, FC Hapoel Abu Gosch – Mevasseret Zion