11.07.2007

Begrüßung Rektor Prof. Dr. Dres. h.c. Peter Hommelhoff

I m Namen der Ruprecht-Karls-Universität, der ältesten Universität auf deutschem Boden, heiße ich Sie herzlich zur Heidelberger Hochschulrede der Frau Bundeskanzlerin in der Alten Aula willkommen. Ihren Festsaal stellt die Universität gern der Hochschule für Jüdische Studien zur Verfügung; kann sie so doch sinnfällig und weithin wahrnehmbar demonstrieren, wie sehr ihr Schicksal und Wohlergehen dieser einzigartigen Hochschule, gegründet in Deutschland nur 35 Jahre nach dem Ende des Holocaust, von Anbeginn am Herzen lagen und liegen. In nächster Zukunft will die Universität Heidelberg, vielfältig mit der Hochschule in Kooperationen verbunden, gern ihre Beiträge leisten, damit ihre Schwester sich zur Universität für Jüdische Studien fortentwickeln kann.

Sie verschafft mit ihren Heidelberger Hochschulreden auch der Ruperto Carola Glanz und heute, Frau Bundeskanzlerin, die hoch willkommene Gelegenheit, Ihnen für Ihre beeindruckende G8- und insbesondere EU-Präsidentschaft zu danken. Ihr respektvoller und gerade deshalb erfolgreicher Umgang mit den Wünschen Polens ist in der Universität Heidelberg mit großer Genugtuung zur Kenntnis genommen worden. Wissen wir uns doch mit unserer Partnerin, der Jagiellonen-Universität in Krakau, namentlich über die dortige Schule für deutsches und europäisches Recht tief verbunden.

Deshalb erlauben Sie mir bitte, sehr verehrte Frau Bundeskanzlerin, Sie für das nächste Jahr in die Ruprecht-Karls-Universität, eine moderne Volluniversität mit breiter Fächervielfalt in interdisziplinärer Vernetzung, herzlich einzuladen. Auch und vor allem mit unserer Fakultät für Physik und Astronomie wollen wir zur Weltspitze aufschließen; dabei fällt der physikalischen Chemie, Ihrem ehemaligen Forschungsgebiet, eine wesentliche Rolle zu.

Sie werden der Ruperto Carola in der Zukunft, Frau Bundeskanzlerin, ebenso willkommen sein wie Sie es heute sind.