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auf der Internetseite des Zentralrats der Juden in Deutschland

29.9.2016 / 26 Elul 5776
  • Presseerklärungen / 28.09.2016

    Trauer um den ehemaligen israelischen Präsidenten Shimon Peres

    Vergangene Nacht verstorben: Shimon Peres.

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat mit tiefer Trauer die Nachricht vom Tod des früheren israelischen Staatspräsidenten Shimon Peres vernommen. Mit Shimon Peres haben Israel und die Welt einen Vorkämpfer für den Frieden verloren, der für viele Menschen ein Vorbild war.

    Der langjährige Regierungschef und spätere Präsident war gebürtiger Pole, der 1934 mit seiner Familie nach Tel Aviv auswanderte. 1994 erhielt er zusammen mit Palästinenserpräsident Jassir Arafat und dem damaligen israelischen Ministerpräsidenten Jitzchak Rabin den Friedensnobelpreis für seine Verdienste im Oslo-Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern. Er gründete das Peres Center for Peace, in dem Israelis und Palästinenser zusammenarbeiten.

  • Aktuell / 26.09.2016

    Feierliche Ordination von drei Rabbinern in Frankfurt

    Feierliche Ordination in Frankfurt: Rabbiner Spinner, Prof. Dr. Salomon Korn, Ministerpräsident Volker Bouffier, Rabbiner Nosson Kaplan, Benjamin Kochan und Jochanan Guggenheim sowie Zentralratspräsident Dr. Josef Schuster.

    In der prächtigen Westend-Synagoge in Frankfurt am Main sind am Montag (26.9.) drei neue orthodoxe Rabbiner ordiniert worden. Rabbiner Nosson Kaplan arbeitet bereits als Assistenzrabbiner der Jüdischen Gemeinde Osnabrück. Rabbiner Jochanan Guggenheim wird ab Oktober in Leipzig als Assistenzrabbiner zum Einsatz kommen, und Rabbiner Benjamin Kochan ist als Gemeinderabbiner der Jüdischen Gemeinde Erfurt sowie als Landesrabbiner von Thüringen tätig.

    An dem Festakt nahmen neben dem Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, dem Präsidenten des Jüdischen Weltkongresses, Ronald S. Lauder, und dem hessischen Ministerpräsident Volker Bouffier auch Rabbiner Azaria Hildesheimer und Professor Meir Hildesheimer, die Nachfahren des Gründers des Rabbinerseminars, sowie zahlreiche prominente Rabbiner aus dem In- und Ausland sowie Mitglieder der Jüdischen Gemeinde Frankfurt und rund 300 Gäste teil. Musikalisch wurde die Veranstaltung von Yonathan Rose, dem Kantor der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main, und von Rabbiner Joachanan Guggenheim gemeinsam mit den Rabbinern Zsollt Balla und Daniel Fabian umrahmt.

  • Pressemappe zur Rabbinerordination 2016 / 14.09.2016

    Erste orthodoxe Rabbinerordination in Frankfurt/M.

    Im September werden erstmals in Frankfurt am Main drei orthodoxe Rabbiner ordiniert. Der Zentralrat der Juden in Deutschland und das Rabbinerseminar zu Berlin freuen sich sehr, die Ordination am Montag, 26. September 2016, 11.00 Uhr, in der Westend-Synagoge auszurichten

    In der elektronischen Pressemappe haben wir wichtige und interessante Informationen zur Rabbinerordination in Würzburg für Sie zusammengestellt. Die Pressemappe wird kurz vor der Veranstaltung noch durch Redemanuskripte ergänzt.

  • Aktuell / 24.09.2016

    Trauer um Max Mannheimer

    Mit 96 Jahren gestorben: Max Mannheimer.

    Der Shoa-Überlebende Max Mannheimer ist am Freitag im Alter von 96 Jahren in München gestorben. Zu seinem Tod erklärte der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster:

    „Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat mit großer Betroffenheit die Nachricht vom Tod Max Mannheimers aufgenommen. Max Mannheimer ist mit überwältigendem und unermüdlichen persönlichen Einsatz an unzähligen Orten aufgetreten, um Zeugnis von der Shoa abzulegen. Er hat unendlich vielen jungen Menschen authentisch von den Schrecken der Shoa berichtet. Insbesondere für die Gedenkstätte Dachau hat sich Max Mannheimer bis zum Schluss mit Leidenschaft engagiert. Nicht nur die jüdische Gemeinschaft, sondern Deutschland insgesamt ist Max Mannheimer zu tiefem Dank verpflichtet.

  • Aktuell / 05.09.2016

    Erklärung zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern

    Dr. Josef Schuster

    Zur gestrigen Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern erklärt der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster:

    "In Mecklenburg-Vorpommern hat die AfD mit ihrer Taktik, Ressentiments gegen Minderheiten zu schüren und Parolen statt Lösungen anzubieten, leider Erfolg gehabt. Offenbar ist vielen Wählern nicht klar oder sie nehmen es billigend in Kauf, dass sich die AfD weder in Mecklenburg-Vorpommern noch bundesweit klar vom rechtsextremen Spektrum abgrenzt. Die AfD ist keine Alternative für Deutschland, sondern ein Armutszeugnis für Deutschland.

  • Presseerklärungen / 31.08.2016

    Stellungnahme zu den Wahlbetrugsvorwürfen gegen den Vorstand der Jüdischen Gemeinde zu Berlin

    Zu den Wahlbetrugsvorwürfen gegen den Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde zu Berlin erklärt der Zentralrat der Juden in Deutschland:

    Die Sommerferien in Berlin gehen zu Ende, und der Vorstandsvorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Dr. Gideon Joffe, ist aus dem Urlaub zurückgekehrt. Leider hat er bislang entgegen seiner Ankündigung nichts dafür getan, die gegen ihn erhobenen Vorwürfe im Zusammenhang mit den Gemeindewahlen zu entkräften und das Vertrauen in den Vorstand wiederherzustellen.

  • Aktuell / 24.08.2016

    Eröffnung des Albert-Einstein-Gymnasiums in Düsseldorf

    Erste weiterführende jüdische Schule in Nordrhein-Westfalen

    Fröhliche Stimmung zur Eröffnung der neuen Schule.

    Bei strahlendem Sonnenschein ist am Mittwoch (24. August) das neue jüdische Gymnasium in Düsseldorf eröffnet worden. An dem Festakt nahmen u. a. der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Abraham Lehrer, die nordrhein-westfälische Schulministerin Sylvia Löhrmann und der Oberbürgermeister von Düsseldorf, Thomas Geisel, teil. Die Schule startet mit zwei Klassen mit insgesamt 37 Kindern und soll später vierzügig mit rund 700 Schülern werden.

  • Presseerklärungen / 01.08.2016

    Presseerklärung zu den Manipulationsvorwürfen bei der vergangenen Wahl in der Jüdischen Gemeinde zu Berlin

    Die erneut erhobenen, schweren Betrugsvorwürfe, die die jüngste Gemeindewahl in der Jüdischen Gemeinde zu Berlin im Dezember 2015 betreffen, sind äußerst beunruhigend. Mit dem entstandenen öffentlichen Interesse und der damit verbundenen allgemeinen Aufmerksamkeit ist dies nicht mehr länger nur eine interne Angelegenheit der Jüdischen Gemeinde zu Berlin.

  • Aktuell / 25.07.2016

    Gemeindetag 2016 findet im Dezember in Berlin statt

    Es ist wieder so weit: Vom 8. bis 11. Dezember 2016 lädt der Zentralrat der Juden in Deutschland unter dem Motto "Ein Dach, eine Familie" alle Mitglieder der jüdischen Gemeinden zum Gemeindetag nach Berlin ein! Es erwartet Sie ein attraktives und abwechslungsreiches Programm. Melden Sie sich jetzt an!

  • Aktuell / 25.07.2016

    Mitgefühl für die Opfer des Amoklaufs und der Anschläge vom Wochenende

    Dr. Josef Schuster

    Nach dem Amoklauf in München sowie den Anschlägen in Reutlingen und Ansbach am vergangenen Wochenende hat der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, allen Opfern und ihren Angehörigen sein tiefes Mitgefühl ausgesprochen.


    „Wir wünschen den Verletzten des Amoklaufs und der Anschläge in Reutlingen und Ansbach baldige Genesung; den Familien der Menschen, die ums Leben gekommen sind, Kraft und Trost in diesen dunklen Stunden. Unser Dank gilt der Polizei und den Rettungskräften für ihren mutigen und umsichtigen Einsatz.Die Hilfsbereitschaft und der Zusammenhalt der Bürger an diesem Wochenende waren beeindruckend. Das ist ein Trost angesichts der schockierenden Vorfälle“, sagte Dr. Schuster.

  • Aktuell / 23.06.2016

    Vertiefte Kooperation mit dem Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund

    Gespräch in Frankfurt: ZR-Geschäftsführer Daniel Botmann, Zentralratspräsident Dr. Josef Schuster, SIG-Präsident Dr. Herbert Winter und SIG-Generalsekretär Dr. Jonathan Kreutner (v. l.).

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland und der Schweizerische Israelitische Gemeindebund (SIG) wollen an ihre erfolgreiche Kooperation der vergangenen Jahre anknüpfen und diese vertiefen. Die Präsidenten beider Dachverbände, Dr. Josef Schuster und Dr. Herbert Winter, vereinbarten am Mittwoch in Frankfurt am Main gemeinsame Projekte sowie einen intensiven Austausch zu verschiedenen Themenbereichen.

    Vor allem auf dem Gebiet der Jugend- und Bildungsarbeit sowie in den Bereichen Leadership und Sicherheit ist eine verstärkte Kooperation geplant. Einig waren sich die Präsidenten, dass das erfolgreiche Projekt für Nachwuchs-Führungskräfte, „Next Step“ fortgesetzt werden soll. Die „Next Step“-Seminarreihe hatte 2015 erstmals stattgefunden und wird vom SIG, dem Zentralrat der Juden in Deutschland und vom Bundesverband der Israelitischen Kultusgemeinden Österreichs organisiert.

  • Reden und Texte / 29.06.2016

    "Zuwanderung bereichert und weitet den Blick"

    Vortrag des Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, zum Thema „Jüdisches Leben in Deutschland heute“, Katholische Akademie Bayern, München, 28.6.2016

    Vortrag von Dr. Josef Schuster in der Katholischen Akademie in Bayern.

    Anrede,

    ich freue mich sehr, heute hier in der Katholischen Akademie zu Gast zu sein und danke herzlich für diese Einladung! Sehr gerne werde ich versuchen, Ihnen einen kompakten Überblick über das heutige jüdische Leben in Deutschland zu geben. Ich bin schon jetzt gespannt auf Ihre Fragen – denn selbst in einem so ausführlichen Vortrag wie heute Abend kann ich nicht alle Themen abdecken, die das jüdische Leben betreffen.

    Vielleicht mögen Sie sich einmal selbst fragen, welche Bilder Sie im Kopf haben, wenn vom modernen jüdischen Leben in Deutschland die Rede ist. Was wird in den Medien transportiert? Natürlich Fotos prominenter Vertreter wie seit Ende 2014 meine Wenigkeit oder gerade hier in München natürlich von Frau Knobloch.

    Und welche Bilder fallen einem dann an? Wenn ich mich das fragen würde, würde ich, ehrlich gesagt, ziemlich schnell an Bilder aus Israel denken. Denn gerade im Fernsehen treffe ich viel häufiger auf Berichte aus Israel als auf Berichte über das hiesige jüdische Leben. Deshalb assoziieren wahrscheinlich gar nicht wenige Bürger in diesem Land beim Thema Judentum das Bild eines ultraorthodoxen Juden mit Schläfenlocken und Gebetsschal.

  • Presseerklärungen / 20.06.2016

    Jüdische Allgemeine feiert 70-jähriges Bestehen

    Mit einer rund 80-seitigen Sonderausgabe würdigt die „Jüdische Allgemeine“ am Donnerstag der kommenden Woche (30.6.) ihre Gründung vor 70 Jahren. In der Ausgabe finden sich Beiträge von zahlreichen prominenten Autoren, darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel.

    Die einzige jüdische überregionale Wochenzeitung wurde 1946 mit Genehmigung der britischen Militärregierung in Düsseldorf als „Jüdisches Gemeindeblatt für die Nord-Rheinprovinz und Westfalen“ gegründet. Später erschien sie in Bonn als „Allgemeine Jüdische Wochenzeitung“. Seit 2002 trägt sie den Titel „Jüdische Allgemeine“. Herausgeber ist der Zentralrat der Juden in Deutschland. Sitz der Redaktion ist Berlin.