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auf der Internetseite des Zentralrats der Juden in Deutschland

29.3.2017 / 2 Nisan 5777
  • Aktuell / 27.03.2017

    Zum Tod von Heinz-Joachim Aris

    Heinz-Joachim Aris.

    Im Alter von 82 Jahren ist in der Nacht zu Freitag (24.03.2017) nach schwerer Krankheit unser langjähriges Präsidiumsmitglied Heinz-Joachim Aris gestorben. Der gebürtige Dresdener hat sich stets mit Leidenschaft über Jahrzehnte für die jüdische Gemeinschaft engagiert. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner Familie. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

  • Presseerklärungen / 14.03.2017

    Strafrechtliche Sanktionierung von Hate Speech dringend erforderlich

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland begrüßt den Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums zur Bekämpfung von Hate Speech in sozialen Netzwerken ausdrücklich. Juden sind in den social media täglich antisemitischer Hetze ausgesetzt. Judenfeindliche Ressentiments werden durch das Internet weltweit verbreitet. Eine strafrechtliche Sanktionierung von Volksverhetzung, Verherrlichung des Nationalsozialismus sowie Holocaustleugnung in den sozialen Medien ist daher dringend erforderlich, zumal eine freiwillige Selbstverpflichtung bislang nicht zu einer merklichen Reduzierung von Hasskommentaren geführt hat. Das Internet darf nicht zum rechtsfreien Raum werden.

  • Presseerklärungen / 07.03.2017

    Gemeinsames Seminar mit Zentralrat der Muslime zur Flüchtlingsintegration

    Eröffneten das Seminar: Der Geschäftsführer des Zentralrats der Juden, Daniel Botmann, der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, und der stellvertretende Direktor der ZWST, Aron Schuster (v. l.).

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland und die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland haben in einem zweitägigen Seminar mit dem Zentralrat der Muslime in Deutschland Erfahrungen in der Integrationsarbeit mit Flüchtlingen ausgetauscht. Dabei wurden die Arbeitsweisen in den Organisationen vorgestellt und diskutiert. Unter den rund 20 Teilnehmer, je zur Hälfte Sozialarbeiter aus jüdischen Gemeinden und aus Moscheegemeinden, kam es zu einem offenen und intensiven Gespräch.

  • Reden und Texte / 03.03.2017

    Jugendkongress 2017 in Frankfurt eröffnet

    Rede des Zentralratspräsidenten Dr. Josef Schuster zur Eröffnung, 2. März 2017

    Zentralratspräsident Dr. Josef Schuster mit ZWST-Direktor Benni Bloch und ZWST-Präsident Abraham Lehrer.

    Anrede,

    zum Auftakt dieses Jugendkongresses möchte ich einfach mal ein paar Namen in den Raum werfen: Bad Sobernheim, Natz, Gatteo a Mare, Bellaria.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass niemand unter den Teilnehmern ist, dem man diese Orte erklären muss. Im Gegenteil. Bei den meisten kommen wahrscheinlich sofort Erinnerungen hoch, wenn sie diese Namen hören.

  • Reden und Texte / 22.02.2017

    "Die Warnlampen blinken bei uns häufiger"

    Vortrag des Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, in der Veranstaltungsreihe „Parlamentsleben“, Niedersächsischer Landtag, Hannover, 21.2.2017

    Dr. Josef Schuster bei seiner Rede im Landtag in Hannover.

    Anrede,

    vor wenigen Wochen wurde vielerorts noch einmal an einen meiner Amtsvorgänger erinnert: an den verehrten Ignatz Bubis sel. A. Denn im Januar wäre er 90 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass kam auch mir ein Vorfall wieder in den Sinn: Der israelische Präsident Weizman hielt 1996 eine Rede im Deutschen Bundestag. Anschließend kam der damalige Chef der Bundeszentrale für politische Bildung auf Bubis zu und gratulierte zur guten Rede „seines“ Staatspräsidenten. Bubis war schlagfertig genug, um zu antworten: „Herr Herzog hält immer gute Reden.“

    Es ist nicht lange her, da ist mir etwas Ähnliches passiert. Im Zuge der Flüchtlingsdebatte Ende des Jahres 2015 schrieb ein junger Mann auf Facebook: „Die Vermittlung unserer Werte hat bei Schuster offensichtlich auch nicht geklappt.“

  • Presseerklärungen / 19.02.2017

    Hamburg gewinnt die Jewrovision 2017 in Karlsruhe

    Chasak Hamburg gewinnt die Jewrovision 2017.

    Den größten Tanz- und Gesangswettbewerb Europas für jüdische Jugendliche, die Jewrovision, hat in diesem Jahr das Jugendzentrum „Chasak“ (hebr. „stark“) aus Hamburg gewonnen. In der vergangenen Nacht gegen 1.00 Uhr überreichte der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, in der Schwarzwaldhalle in Karlsruhe unter dem Jubel von mehr als 2.000 Zuschauern den Siegerpokal.

    Auf den zweiten Platz kam das Jugendzentrum „Or Chadasch“ Mannheim feat. JuJuBa, den dritten Platz belegte „Kadima“ Düsseldorf. Der Preis für das beste Vorstellungsvideo ging ebenfalls an das Jugendzentrum der Jüdischen Gemeinde Hamburg.

  • Presseerklärungen / 12.02.2017

    Zentralrat der Juden begrüßt Wahl von Dr. Frank-Walter Steinmeier zum Bundespräsidenten

    Der designierte Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier.

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland gratuliert Herrn Dr. Frank-Walter Steinmeier zur Wahl zum Bundespräsidenten und wünscht ihm für seine Amtszeit viel Erfolg! In einem persönlichen Glückwunschschreiben hat der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, seiner Überzeugung Ausdruck verliehen, dass sich Dr. Steinmeier auch in seinem neuen Amt tatkräftig gegen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung einsetzen werde.

  • Presseerklärungen / 26.01.2017

    Gedenken an die Schoa wichtiger denn je

    Am 27. Januar gedenken wir weltweit der Opfer der Schoa. Wir erinnern an sechs Millionen ermordete Juden sowie an die ermordeten Sinti und Roma und Homosexuellen, an die Euthanasie-Opfer und all jene, die wegen ihres Widerstands gegen die Nationalsozialisten hingerichtet wurden. Wir werden sie nie vergessen!

  • Aktuell / 18.01.2017

    "Das Andenken an die Ermordeten wird mit Füßen getreten"

    Statement des Zentralratspräsidenten Dr. Schuster zur AfD-Rede von Björn Höcke

    Dr. Josef Schuster.

    Zur Rede des Thüringer AfD-Vorsitzenden Björn Höcke in Dresden erklärt der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster:

    „Das Berliner Holocaust-Denkmal als „Denkmal der Schande“ zu bezeichnen, wie es Björn Höcke getan hat, ist zutiefst empörend und völlig inakzeptabel. Damit tritt Björn Höcke das Andenken an die sechs Millionen ermordeten Juden mit Füßen und relativiert das schwerste und in diesem Ausmaß einzigartige Menschheitsverbrechen der Geschichte. Die AfD zeigt mit diesen antisemitischen und in höchstem Maße menschenfeindlichen Worten ihr wahres Gesicht. Dass 70 Jahre nach der Schoah solche Aussagen eines Politikers in Deutschland möglich sind, hätte ich nicht zu glauben gewagt.“

  • Presseerklärungen / 17.01.2017

    Urteil zur NPD ist verpasste Chance

    Mit der Ablehnung eines NPD-Verbots durch das Bundesverfassungsgericht ist eine wichtige Chance vertan worden, wirksam gegen diese menschenverachtende Partei vorzugehen und die Demokratie zu stärken. Die NPD kann derzeit mit Hilfe von Hunderttausenden Euro aus Steuergeldern ihre braune Ideologie verbreiten und in der rechten Szene wichtige logistische Unterstützung leisten.

  • Aktuell / 10.01.2017

    Neujahrsempfang bei Bundespräsident Gauck

    Dr. Schuster begrüßt Bundespräsident Joachim Gauck und Daniela Schadt.

    Zum letzten Mal in seiner Amtszeit hat am Dienstag (10.1.) Bundespräsident Joachim Gauck mit First Lady Daniela Schadt zum Neujahrsempfang ins Schloss Bellevue eingeladen. Unter den zahlreichen Teilnehmern war auch der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster. Dr. Schuster überbrachte dem Bundespräsidenten im Namen der jüdischen Gemeinschaft alle guten Wünsche für das Jahr 2017.