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auf der Internetseite des Zentralrats der Juden in Deutschland

27.6.2016 / 21 Sivan 5776
  • Aktuell / 23.06.2016

    Trauer um Moritz Neumann sel. A.

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland trauert um sein langjähriges Direktoriumsmitglied Moritz Neumann sel. A., der im Alter von nur 68 Jahren in der vergangenen Nacht verstorben ist. Moritz Neumann sel. A. war bis zuletzt Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Hessen und der Jüdischen Gemeinde Darmstadt. Für sein Engagement wurde er mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

  • Aktuell / 23.06.2016

    Vertiefte Kooperation mit dem Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund

    Gespräch in Frankfurt: ZR-Geschäftsführer Daniel Botmann, Zentralratspräsident Dr. Josef Schuster, SIG-Präsident Dr. Herbert Winter und SIG-Generalsekretär Dr. Jonathan Kreutner (v. l.).

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland und der Schweizerische Israelitische Gemeindebund (SIG) wollen an ihre erfolgreiche Kooperation der vergangenen Jahre anknüpfen und diese vertiefen. Die Präsidenten beider Dachverbände, Dr. Josef Schuster und Dr. Herbert Winter, vereinbarten am Mittwoch in Frankfurt am Main gemeinsame Projekte sowie einen intensiven Austausch zu verschiedenen Themenbereichen.

    Vor allem auf dem Gebiet der Jugend- und Bildungsarbeit sowie in den Bereichen Leadership und Sicherheit ist eine verstärkte Kooperation geplant. Einig waren sich die Präsidenten, dass das erfolgreiche Projekt für Nachwuchs-Führungskräfte, „Next Step“ fortgesetzt werden soll. Die „Next Step“-Seminarreihe hatte 2015 erstmals stattgefunden und wird vom SIG, dem Zentralrat der Juden in Deutschland und vom Bundesverband der Israelitischen Kultusgemeinden Österreichs organisiert.

  • Presseerklärungen / 20.06.2016

    Jüdische Allgemeine feiert 70-jähriges Bestehen

    Mit einer rund 80-seitigen Sonderausgabe würdigt die „Jüdische Allgemeine“ am Donnerstag der kommenden Woche (30.6.) ihre Gründung vor 70 Jahren. In der Ausgabe finden sich Beiträge von zahlreichen prominenten Autoren, darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel.

    Die einzige jüdische überregionale Wochenzeitung wurde 1946 mit Genehmigung der britischen Militärregierung in Düsseldorf als „Jüdisches Gemeindeblatt für die Nord-Rheinprovinz und Westfalen“ gegründet. Später erschien sie in Bonn als „Allgemeine Jüdische Wochenzeitung“. Seit 2002 trägt sie den Titel „Jüdische Allgemeine“. Herausgeber ist der Zentralrat der Juden in Deutschland. Sitz der Redaktion ist Berlin.

  • Reden und Texte / 08.06.2016

    „Was uns prägt – was uns eint“

    Rede des Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, zum Tag der Konrad-Adenauer-Stiftung, 8.6.2016, Berlin.

    Dr. Schuster bei seiner Rede am Tag der KAS.

    Anrede,

    Ich freue mich sehr, heute bei Ihnen zu sein und gemeinsam mit Ihnen auf eine Gedankenreise zu unseren Werten gehen zu dürfen. Und mit Ihnen darüber zu sprechen, was uns eint und was uns prägt oder geprägt hat. Es ist sicherlich keine einfache Reise, die lediglich eine Destination zum Ziel hat, sondern vielmehr eine Rundreise mit vielen Stationen und Perspektiven.

    Ich bin kein Theologe – dies sei vorangestellt – daher muss ich einigen von Ihnen bereits im Vorfeld die Vorfreude nehmen, aus rein religiöser Sicht hier zu Ihnen zu sprechen. Ich glaube aber auch nicht, dass es allein unseren Geistlichen, Politikern oder Kulturhistorikern zustehen sollte, die ultimative Antwort auf die Frage, was uns prägt und uns eint, zu finden. Die Antwort ist vielmehr ein dynamisches Konstrukt, welches sich anpasst und anpassen muss, um ein in der Tat vereinendes Miteinander zu schaffen und damit die Stärkung des sozialen Zusammenhalts, sowie die Wahrung des inneren Friedens zu garantieren.

  • Aktuell / 09.06.2016

    Statement zum Terroranschlag in Tel Aviv am 8. Juni 2016

    Dr. Josef Schuster.

    Zum gestrigen Terroranschlag in Tel Aviv erklärt der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster:
    „Israel ist gestern Abend erneut vom Terror heimgesucht worden. Der Anschlag in Tel Aviv hat uns zutiefst erschüttert. In dem belebten Ausgehviertel Sarona wurden unschuldige Zivilisten, die einfach nur einen Sommerabend gemütlich ausklingen lassen wollten, Ziel eines hinterlistigen und brutalen Attentats. Als normale Cafébesucher getarnt, eröffneten die beiden palästinensischen Terroristen plötzlich wahllos das Feuer auf die Gäste.

  • Presseerklärungen / 01.06.2016

    Religionen helfen gemeinsam Flüchtlingen und fördern die Integration

    Mit einer Neuauflage des Projekts „Weißt du, wer ich bin?“ wollen die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), vier muslimische Verbände und der Zentralrat der Juden in Deutschland gemeinsam die Hilfe für Flüchtlinge stärken und die Integration voranbringen. Bei der Auftaktveranstaltung am 31. Mai 2016 in der Katholischen Akademie in Berlin machten die Institutionen deutlich, wie wichtig der interreligiöse Dialog gerade für die Integration der Flüchtlinge ist.

  • Aktuell / 19.05.2016

    Trauer über den Tod von Fritz Stern

    Fritz Stern (1926 - 2016)

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland betrauert den Tod von Fritz Stern. Der 1926 in Breslau geborene Historiker, der aufgrund seiner jüdischen Abstammung 1938 in die USA emigrierte, lehrte viele Jahre an der Columbia-Universität in den USA und wurde für sein Wirken als Brückenbauer mehrfach ausgezeichnet.

    Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, erklärte: „Mit Fritz Stern verlieren wir einen bedeutenden Historiker, der sich intensiv der Erforschung der deutschen Geschichte und der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft gewidmet hat. Stern ging in seiner Arbeit auch der Frage nach, was den Nährboden für die Schoah bereitete und wie eine gesamte Gesellschaft Teil dieses dunklen Kapitels werden konnte. Aus seinen Erfahrungen hat sich für Stern die Verantwortung ergeben, die Demokratie jeden Tag aufs Neue zu verteidigen.

  • Aktuell / 18.05.2016

    Paul-Spiegel-Preis 2016 an Verein „Gesicht Zeigen!“ verliehen

    Paul-Spiegel-Preis 2016: Zentralratspräsident Dr. Josef Schuster, für den Verein "Gesicht Zeigen!" Sophia Oppermann, Vorsitzender Uwe-Karsten Heye, Rebecca Weis mit Ministerin Sylvia Löhrmann und Laudatorin Christina Rau.

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat am Mittwoch in Düsseldorf den Paul-Spiegel-Preis für Zivilcourage 2016 an den Verein „Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland“ verliehen. Bei dem Festakt in der Synagoge der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf wurde anlässlich des zehnten Todestages zugleich der frühere Präsident des Zentralrats der Juden und Mitgründer von „Gesicht Zeigen!“, Paul Spiegel sel. A., geehrt.

    Der Verein „Gesicht Zeigen!“ klärt mit Kampagnen die Öffentlichkeit über Rassismus und Rechtsextremismus auf und macht damit auf gesellschaftliche Fehlentwicklungen aufmerksam. Zudem bekommen vor allem junge Menschen durch kostenlose Materialien, Ausstellungen und über pädagogische Projekte Hilfestellung, um gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus vorgehen zu können und ihre Zivilcourage zu stärken.

  • Aktuell / 02.05.2016

    Religionsfeindliche Haltung der AfD

    Statement zum neuen Grundsatzprogramm der "Alternative für Deutschland"

    Zum neuen Grundsatzprogramm der AfD, das die Partei am Sonntag in Stuttgart verabschiedet hat, erklärt der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster: „Die programmatischen Beschlüsse der AfD vom Wochenende haben die religionsfeindliche Haltung dieser Partei glasklar deutlich gemacht. Damit verlässt die AfD den Boden unseres Grundgesetzes. Vor allem die gegen...

  • Reden und Texte / 02.05.2016

    "Die Mehrheit verteidigt Werte wie Toleranz und Respekt"

    Rede des Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, bei der Gedenkfeier des Landesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern, in der Gedenkstätte des KZ Dachau, 1.5.2016

    Dr. Josef Schuster.

    Anrede, so traurig es jedes Jahr wieder ist, sich die unmenschlichen Verbrechen der Nazis im Konzentrationslager Dachau in Erinnerung zu rufen, so sehr freut es mich, dass auch in diesem Jahr wieder – 71 Jahre nach der Befreiung – ehemalige Häftlinge des Lagers unter uns sind. Ich begrüße Sie ganz besonders herzlich zu unserer diesjährigen Gedenkfeier und danke Ihnen, dass Sie trotz...

  • Aktuell / 28.04.2016

    Zentralrat der Juden trauert um André Berkal

    Am Mittwoch (27. April 2016) ist der langjährige Geschäftsführer des Landesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern, André Berkal sel. A., im Alter von 71 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. Wir verlieren mit ihm einen engagierten und warmherzigen Menschen, der sich über Jahrzehnte für die jüdische Gemeinschaft eingesetzt hat.

  • Reden und Texte / 21.04.2016

    Flucht und Freiheit

    Am Sederabend lesen wir vom Auszug der Juden aus Ägypten. Dabei erkennen wir erneut, wie aktuell die Geschichte ist - Gastbeitrag von Dr. Josef Schuster in der "Jüdischen Allgemeinen", 21.4.2016

    Seder-Teller.

    An diesem Freitag ist Erew Pessach, und – Hand aufs Herz – die Vorbereitungen waren wieder etwas anstrengend, oder? Das Haus oder die Wohnung reinigen, Chametz beseitigen, Mazze abholen, Pessachgeschirr auspacken, für den Seder einkaufen, die Familie pünktlich versammeln.

    So ähnlich geht es in vielen Familien in den Tagen vor Pessach zu. Die Liste der zu erledigenden Dinge ist lang. Und meistens – seien wir ehrlich – sind die Frauen oder Mütter am meisten im Stress. Dieses Jahr ist die Organisation eine besondere Herausforderung, weil Erew Pessach auf einen Freitag fällt. Doch beim Seder ist all das vergessen. Ob in der Gemeinde, im Freundeskreis oder zu Hause – wir sitzen, feiern, lesen die Haggada und freuen uns, zusammen zu sein.

  • Aktuell / 08.04.2016

    "Wir stehen an eurer Seite"

    Große Kundgebung zum Welt-Roma-Day in Berlin

    Breites Bündnis gegen die Diskriminierung von Sinti und Roma.

    Anlässlich des Welt-Roma-Tags am 8. April hat in Berlin eine große Kundgebung für Solidarität mit Sinti und Roma in Europa in der Nähe des Mahnmals für die in der NS-Zeit ermordeten Sinti und Roma stattgefunden, an der auch Bundespräsident Joachim Gauck teilgenommen hat. Zu der Kundgebung hatte ein breites Solidaritätsbündnis aufgerufen, dem u. a. der Zentralrat der Juden in Deutschland angehört.

  • Aktuell / 14.03.2016

    "Erschreckender Rechtsruck der Gesellschaft"

    Zu den hohen Ergebnissen der AfD bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt erklärt der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster: „Der Ausgang der Landtagswahlen hat unsere Befürchtungen bestätigt: Die verbreiteten Ressentiments gegen Flüchtlinge und die Ängste vor etwas Fremden haben der AfD zu unverdient hohen...