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auf der Internetseite des Zentralrats der Juden in Deutschland

3.5.2016 / 25 Nisan 5776
  • Aktuell / 02.05.2016

    Religionsfeindliche Haltung der AfD

    Statement zum neuen Grundsatzprogramm der "Alternative für Deutschland"

    Zum neuen Grundsatzprogramm der AfD, das die Partei am Sonntag in Stuttgart verabschiedet hat, erklärt der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster: „Die programmatischen Beschlüsse der AfD vom Wochenende haben die religionsfeindliche Haltung dieser Partei glasklar deutlich gemacht. Damit verlässt die AfD den Boden unseres Grundgesetzes. Vor allem die gegen...

  • Reden und Texte / 02.05.2016

    "Die Mehrheit verteidigt Werte wie Toleranz und Respekt"

    Rede des Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, bei der Gedenkfeier des Landesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern, in der Gedenkstätte des KZ Dachau, 1.5.2016

    Dr. Josef Schuster.

    Anrede, so traurig es jedes Jahr wieder ist, sich die unmenschlichen Verbrechen der Nazis im Konzentrationslager Dachau in Erinnerung zu rufen, so sehr freut es mich, dass auch in diesem Jahr wieder – 71 Jahre nach der Befreiung – ehemalige Häftlinge des Lagers unter uns sind. Ich begrüße Sie ganz besonders herzlich zu unserer diesjährigen Gedenkfeier und danke Ihnen, dass Sie trotz...

  • Aktuell / 28.04.2016

    Zentralrat der Juden trauert um André Berkal

    Am Mittwoch (27. April 2016) ist der langjährige Geschäftsführer des Landesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern, André Berkal sel. A., im Alter von 71 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. Wir verlieren mit ihm einen engagierten und warmherzigen Menschen, der sich über Jahrzehnte für die jüdische Gemeinschaft eingesetzt hat.

  • Reden und Texte / 21.04.2016

    Flucht und Freiheit

    Am Sederabend lesen wir vom Auszug der Juden aus Ägypten. Dabei erkennen wir erneut, wie aktuell die Geschichte ist - Gastbeitrag von Dr. Josef Schuster in der "Jüdischen Allgemeinen", 21.4.2016

    Seder-Teller.

    An diesem Freitag ist Erew Pessach, und – Hand aufs Herz – die Vorbereitungen waren wieder etwas anstrengend, oder? Das Haus oder die Wohnung reinigen, Chametz beseitigen, Mazze abholen, Pessachgeschirr auspacken, für den Seder einkaufen, die Familie pünktlich versammeln.

    So ähnlich geht es in vielen Familien in den Tagen vor Pessach zu. Die Liste der zu erledigenden Dinge ist lang. Und meistens – seien wir ehrlich – sind die Frauen oder Mütter am meisten im Stress. Dieses Jahr ist die Organisation eine besondere Herausforderung, weil Erew Pessach auf einen Freitag fällt. Doch beim Seder ist all das vergessen. Ob in der Gemeinde, im Freundeskreis oder zu Hause – wir sitzen, feiern, lesen die Haggada und freuen uns, zusammen zu sein.

  • Aktuell / 08.04.2016

    "Wir stehen an eurer Seite"

    Große Kundgebung zum Welt-Roma-Day in Berlin

    Breites Bündnis gegen die Diskriminierung von Sinti und Roma.

    Anlässlich des Welt-Roma-Tags am 8. April hat in Berlin eine große Kundgebung für Solidarität mit Sinti und Roma in Europa in der Nähe des Mahnmals für die in der NS-Zeit ermordeten Sinti und Roma stattgefunden, an der auch Bundespräsident Joachim Gauck teilgenommen hat. Zu der Kundgebung hatte ein breites Solidaritätsbündnis aufgerufen, dem u. a. der Zentralrat der Juden in Deutschland angehört.

  • Aktuell / 14.03.2016

    "Erschreckender Rechtsruck der Gesellschaft"

    Zu den hohen Ergebnissen der AfD bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt erklärt der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster: „Der Ausgang der Landtagswahlen hat unsere Befürchtungen bestätigt: Die verbreiteten Ressentiments gegen Flüchtlinge und die Ängste vor etwas Fremden haben der AfD zu unverdient hohen...

  • Presseerklärungen / 04.03.2016

    Verein „Gesicht Zeigen!“ erhält Paul-Spiegel-Preis 2016

    Der Verein „Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland“ erhält in diesem Jahr den Paul-Spiegel-Preis für Zivilcourage des Zentralrats der Juden in Deutschland. Die Preisverleihung findet am 18. Mai 2016 in Düsseldorf statt. Die Laudatio wird Christina Rau, die Frau des verstorbenen Bundespräsidenten Johannes Rau, halten.

    Anlässlich des zehnten Todestages des ehemaligen Zentralratspräsidenten Paul Spiegel sel. A. wird in diesem Jahr ein Verein geehrt, zu dessen Mitbegründern er zählte. „Gesicht Zeigen!“ wurde im Jahr 2000 von ihm sowie dem damaligen Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye und dem ehemaligen Zentralratsvizepräsidenten Michel Friedman ins Leben gerufen. Der Verein engagiert sich bundesweit gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und rechtsextreme Gewalt. Besondere Anerkennung erhielt „Gesicht Zeigen!“ für seine Arbeit auf dem Gebiet der Rechtsextremismus-Prävention und Demokratieerziehung an Schulen. So veranstaltet der Verein bundesweit Veranstaltungen wie Schulaktionstage, Lesungen, Theateraufführungen und Podiumsdiskussionen.

  • Presseerklärungen / 01.03.2016

    Verfahren gegen NPD wird deren wahres Gesicht zeigen

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland blickt mit Zuversicht auf das heute beginnende NPD-Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht.

    „Ich gehe davon aus, dass in dem Prozess das wahre Gesicht dieser menschenverachtenden Partei enthüllt wird“, erklärte der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster. "Wenn den Bürgern klar wird, welche Ziele die NPD verfolgt, wird das Verfahren keine Wahlwerbung sein, sondern eine abschreckende Wirkung haben. Die NPD will unsere Demokratie abschaffen und einen völkischen Staat errichten, in dem für Minderheiten kein Platz mehr ist.“

  • Aktuell / 29.02.2016

    Aufruf zur Solidarität mit den Sinti und Roma Europas

    Zentralrat der Juden in Deutschland beteiligt sich an neuem Bündnis

    Roma und Sinti, Europas größte Minderheit, werden auf dem gesamten Kontinent aufgrund jahrhundertealter Vorurteile ausgegrenzt und benachteiligt. Das ist Antiziganismus. Dieser Rassismus gegen Sinti und Roma hat in den vergangenen Jahren europaweit eine neue Dimension erreicht. Auch in Deutschland sind die seit vielen Generationen hier beheimateten Sinti, die in den letzten Jahrzehnten zugewanderten und die derzeit asylsuchenden Roma Antiziganismus in allen Lebensbereichen ausgesetzt.

    Im Süden und Osten Europas leben die meisten Roma infolge des Antiziganismus in bitterer Armut. Bildung, die Chance auf Arbeit und Teilhabe an der Gesellschaft werden ihnen verwehrt. Sie erleben ständige Anfeindungen und gewaltbereiten Hass bis hin zum Mord. Von der Flucht in die Staaten Kerneuropas erhoffen sie sich ein menschenwürdiges und sicheres Leben. Doch stoßen sie hier erneut auf Antiziganismus. In der Flüchtlingsdebatte werden Roma zu Sündenböcken für die Überforderung der europäischen Gesellschaften gemacht.

  • Presseerklärungen / 11.02.2016

    Breite gesellschaftliche „Allianz für Weltoffenheit“ gegründet

    Zehn Institutionen und Verbände gehören zum Initiativkreis der "Allianz für Weltoffenheit". Vizepräsident Mark Dainow (2. v. l.) vertrat den Zentralrat der Juden.

    Die „Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat – gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt“ hat sich am Donnerstag in Berlin vorgestellt. In einem gemeinsamen Aufruf appellieren die zehn Allianzpartner, angesichts der aktuellen Herausforderungen, demokratische Grundwerte und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu wahren sowie Hass und Intoleranz entschieden entgegenzutreten.

  • Aktuell / 11.02.2016

    Aufruf: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“

    Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat - gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt

    Deutschland ist ein demokratisches und weltoffenes Land, eingebettet in die Europäische Union als Werte- und Wirtschaftsgemeinschaft, den universellen Menschenrechten verpflichtet. In Deutschland leben seit Jahrzehnten Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion zusammen. Der im Grundgesetz verankerte Schutz der Menschenwürde gilt für alle Menschen, gleich ob sie seit Generationen hier leben, zugewandert oder als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind.