
Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, forderte die islamische Gemeinschaft auf, sich stärker gegen Antisemitismus in den eigenen Reihen zu stellen. Graumann reagierte damit auf die Ergebnisse einer neuen Studie zu Antisemitismus in Deutschland. Dem Bericht des "Expertenkreis Antisemitismus" zufolge, sind rund 20 Prozent der Deutschen "latent antisemitisch".
WIE? Drei Buchstaben nur für eine der allergrößten Fragen unserer Geschichte. WIE nur war er möglich, der Massenmord an sechs Millionen Juden, mitten in Europa? Eine Antwort werden wir niemals finden. Niemand wird je nachvollziehen können, wie die Shoa vor den Augen eines ganzen Volkes nicht nur geschehen, sondern in vielen Fällen sogar auch noch befürwortet werden konnte. Der Shoa vorausgegangen waren zudem lange Serien von Ausgrenzung, Entrechtung, von Gewalt, von Enteignung und Ghettoisierung. Jeder hatte es gesehen im ganzen Land. Am heutigen Tage, vor genau 70 Jahren, fand schließlich der bürokratische Höhepunkt der „Entmenschlichung" von Juden statt.

Anlässlich seines Besuchs in Deutschland ist der Vorsteher von Chabad International New York, Rabbiner Mosche Kotlarsky, am vergangenen Sonntag, dem 15.1.12, mit dem Präsidenten des Zentralrats der Juden, Dr. Dieter Graumann und den beiden Vizepräsidenten Professor Dr. Salomon Korn und Dr. Josef Schuster in Frankfurt am Main zu einem Meinungsaustausch zusammengetroffen. Inhalt der zweistündigen Unterredung war die aktuelle und zukünftige Arbeit der Bewegung von Chabad in Deutschland und die mögliche Zusammenarbeit mit den Jüdischen Gemeinden und dem Zentralrat.

Muss die NPD verboten werden, kann sie, soll sie überhaupt verboten werden? Die Debatte wird seit Jahren buchstäblich erschöpfend geführt, die Argumente sind ausgetauscht, längst und mehrfach. Das wird sich auch nicht ändern, wenn wir noch länger warten – wohl aber würden wir unglaubwürdig.
"Ich kann wirklich gut und sehr gerne auf die Veröffentlichung dieses wirren, durch und durch von Antisemitismus und Hass getränkten Buch verzichten. Bei dem Gedanken, dass Adolf Hitler zum Bestseller wird, wird mir regelrecht übel. Und wer mit Hitler Umsatz machen will, kann uns ganz sicher niemals an seiner Seite haben. Außerdem darf der Kiosk nicht zur neuen Brutstätte von Nazis werden. Dass das Buch grottenschlecht geschrieben ist, bedarf auch keinerlei Beweise mehr: „Mein Kampf“ liegt zwischen Mist und Mystik.
Zum Neujahrsempfang der Berliner Morgenpost am 13. Januar 2012 waren nahezu 400 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medien geladen, darunter auch der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann. Der Neujahrsempfang des Springer-Verlages zählt zu den gesellschaftlichen Highlights in der Hauptstadt.
Der Zentralrat der Juden in Deutschland K.d.ö.R. sucht ab sofort hoch motivierte und qualifizierte Mitarbeiter, die die Chance nutzen wollen, gemeinsam mit uns die Zukunft der jüdischen Gemeinschaft zu gestalten, und sich engagiert und kreativ in unser Team einbringen möchten. Wir suchen Referentinnen und Referenten für die Bereiche:
- Veranstaltungsmanagement
- Internet und Social Media
- Internationales Kulturmanagement
- Gemeindearbeit/Gemeindeberatung und
- Verwaltung
Wir freuen uns über aussagefähige Bewerbungen an unsere E-Mail-Adresse: bewerbung@zentralratdjuden.de. Informationen über den Zentralrat finden Sie unter: www.zentralratderjuden.de und unter www.facebook.com/zentralratderjuden.
Die Zuwanderung von Juden aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion hat zu einer Neubauwelle von Synagogen in Deutschland geführt. Diese erfreuliche Entwicklung kann mithilfe des Synagogendossiers nachvollzogen werden. Zusammengestellt wurden diese Daten von Dr. Ulrich Knufinke, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa.
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