22.03.2006

Sport muss Brücken bauen

„Fußball baut Brücken zwischen Menschen unterschiedlicher Hautfarbe, Sprache und Religion. Fremdenhass, Antisemitismus und Rassismus haben keinen Platz in Fußballstadien“, sagt der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan J. Kramer und schließt sich damit dem Aufruf des Deutschen Fußballbundes vor dem heutigen Länderspiel Deutschland gegen die USA zu mehr Weltoffenheit und Toleranz in Sportstadien an.

„Statt Fremdenhass und Beleidigungen muss auch auf den Rängen der Geist von gegenseitigem Respekt zu spüren sein. Aggressives und gewalttätiges Verhalten, menschenfeindliche Szenen und grobe verbale Attacken widersprechen nicht nur fairem sportlichen Wettkampf, sondern haben hier auch keinen Platz“, so Kramer weiter. Er fordert die Politik, Vereine und Fans auf, konsequent und entschieden gegen Islamophobie, Fremdenfeindlichkeit und antisemitische Hetze in den Arenen vorzugehen.

„Nicht nur wenn die Welt zu Gast bei Freunden ist, sind Intoleranz, Rassismus und Menschenfeindlichkeit tabu. Toleranz und Respekt vor dem anderen sind die Fundamente der Zivilisation.“

Berlin, den 22. März 2006