6. Jahrgang Nr. 2 / 24. Februar 2006 - 26. Schwat 5766

Nachrichten

Gratulation zum 75. Geburtstag!


Voll des Lobes und herzlicher Worte waren Sozialminister Dr. Klaus Zeh und Landtagspräsidentin Dagmar Schipanski als sie am 9. Februar dem Vorsitzenden der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen, Wolfgang Nossen, zu seinem 75. Geburtstag gratulierten. „Der Freistaat Thüringen hat Wolfgang Nossen sehr viel zu verdanken. Denn für uns alle ist es eine Bereicherung, dass es in Thüringen wieder eine aktive Jüdische Landesgemeinde gibt“, so der Minister. Der 1931 in Breslau geborene Nossen verlässt 1949 mit seiner Familie Deutschland in Richtung Israel. Jahrzehnte später kehrt er in sein Heimatland zurück und findet über Stationen in Bayern schließlich eine neue Aufgabe und Heimat in Thüringen. Der langjährige Gemeinde- und Landesvorsitzende genießt längst einen über die Grenze des Freistaates hinaus hervorragenden Ruf als wichtige jüdische Stimme aus den neuen Bundesländern. Pünktlich zum Geburtstagsjubiläum wurde Nossen zum neuen Vorsitzenden des Mobilen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus in Thüringen gewählt. Herzlichen Glückwunsch!
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Neuer Staatsvertrag

Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt und die jüdische Gemeinschaft im Land haben sich auf einen Text für den neuen Staatsvertrag geeinigt. Er regelt die Verteilung von staatlichen Fördergeldern in Höhe von jährlich 1,1 Millionen Euro und räumt dem Land mehr Rechte zur Überprüfung der Mittelverwendung ein. Der Vertrag wurde vom Landesverband der Jüdischen Gemeinden, den Jüdischen Gemeinden Dessau und Magdeburg sowie der liberalen Synagogengemeinde Halle paraphiert. Die Jüdische Gemeinde Halle war nicht vertreten.
zu/dpa