4. Jahrgang Nr. 2 / 27. Februar 2004 - 5. Adar 5764

Zwei Israelinnen spielen „Jiddische Lieder“

Das neue Kulturprogramm des Zentralrats der Juden präsentiert im März zwei junge Musikerinnen aus Israel, Michal Friedländer und Re’ut Ben Zeev. Die erfolgreichen Künstlerinnen spannen mit ihrem Programm „Jiddischer Liederabend“ einen musikalischen Bogen vom Volkslied übers Kabarett bis hin zu ernster Musik.

Sowohl die Pianistin Friedländer als auch die Sopranistin Ben Zeev sind heute bereits auf allen internationalen Konzertbühnen der Welt zu Hause. Die 32jährige Michal Friedländer stand schon in Europa und Israel, in den USA und Japan auf der Bühne. Sie tritt regelmäßig mit Kammermusikensembles bestehend aus Mitgliedern zahlreicher europäischer Orchester – des London Symphony Orchestras, der Wiener und der Berliner Philharmoniker - auf. Auch die Sängerin Re’ut Ben Zeev reist zu Gastspielen um den Globus und ist auf internationalen Opernbühnen zu hören.

Die beiden leidenschaftlichen Musikerinnen wollen mit ihrem Programm Verständnis und Zugang zur Tradition der jüdischen Kultur erreichen. Das Programm setzt auf drei unterschiedliche Aspekte der typisch jiddischen Musik: das Kunstlied, das Volkslied sowie die Musik aus der Welt des Theaters und Kabaretts. Als Kontrapunkt haben Friedländer und Ben Zeev außerdem hebräische und deutsche Lieder in ihren musikalischen Abend aufgenommen. Zu hören sein werden unter anderem Werke von Lazar Weiner, Maurice Ravel, Paul Ben Haim und Victor Uhlmann, George Gershwin und Kurt Weill. Die Musik und Arrangements mögen hier und da vertraut, zuweilen aber auch fremd und modern bearbeitet klingen. Friedländer und Ben Zeev wollen so dem Publikum ein Gefühl von Vertrautheit und Neugierde vermitteln.

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