17. Jahrgang Nr. 7 / 28. Juli 2017 | 5. Aw 5777

Nächster Schritt, Runde zwei

In Berlin fand ein Seminar der Fortbildungsreihe Next Step statt

Ende Juni fand in Berlin ein Seminar aus der Fortbildungsreihe Next Step statt. Bei der vom Zentralrat der Juden in Deutschland, den Israelitischen Kultusgemeinden Österreich und dem Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund durchgeführten Veranstaltung handelte es sich um den zweiten von insgesamt drei Teilen der neuen Runde von Next Step, nachdem die erste Runde 2015 zu Ende gegangen war. Angesichts des Erfolgs der ersten Staffel beschlossen die jüdischen Spitzenorganisationen der deutschsprachigen Länder damals, das Programm ab 2017 fortzusetzen. Next Step dient der Fortbildung junger jüdischer Führungskräfte für Tätigkeiten in jüdischen Gemeinden, Einrichtungen und Organisationen.
Für das Programm wurden insgesamt 30 Teilnehmer ausgewählt – je 10 aus jedem der drei Länder. Schwerpunktthema der Veranstaltung in Berlin war die Verbesserung der Führungsfähigkeiten der Mitwirkenden.
Wie der Geschäftsführer des Zentralrats, Daniel Botmann, betonte, wurde bei der zweiten Staffel die Kooperation unter den drei Dachverbänden weiter verbessert. Bei der ersten Veranstaltungsreihe, so Botmann, hätten sich die Organisationen zwar inhaltlich abgestimmt, doch habe jede von ihnen das in ihrem Land stattfindende Seminar eigenständig veranstaltet. Diesmal seien alle drei Seminare gemeinsam geplant worden.
Botmann führte aus, das Engagement der Teilnehmer der ersten Runde von Next Step in ehrenamtlichen als auch in hauptamtlichen Positionen des jüdischen Lebens habe sich deutlich gesteigert. Einige hätten sich nach Abschluss des Programms erfolgreich um Stellen in jüdischen Gemeinden beworben, andere seien ehrenamtlich tätig.
Als Referenten für das jüngste Seminar konnten die Veranstalter den Leiter der Abteilung „Innovatives Lernen“ bei der Versicherungsgesellschaft Zurich Versicherung, Daniel Neubauer, gewinnen. Wie der Geschäftsführer des Zentralrats erklärte, verschaffe Neubauer Menschen eine neue Perspektive auf das Lernen, auf die Wahrnehmung und auf das Führen von Menschen. Zudem sei Neubauer mit den jüdischen Gemeinschaften in den drei deutschsprachigen Ländern vertraut.

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