Wie werden unsere Gemeinden attraktiver? Die Balance zwischen religiösem Leben und moderner Dienstleistung

31. Januar – 1. Februar 2017, Seminar für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Berlin

Die Jüdischen Gemeinden in Deutschland stehen einerseits vor sehr unterschiedlichen und andererseits sehr ähnlichen Herausforderungen. Alle Gemeinden leiden unter schwindenden Mitgliederzahlen. Dieses Problem stellt allerdings die kleineren und mittleren Gemeinden vor ungleich größere Schwierigkeiten, als die Großgemeinden.
In diesem Seminar gehen wir dieser Frage auf den Grund, entwickeln Szenarien und analysieren die aktuellen Risiken aus soziologischer und organisationstheoretischer Perspektive. Wir befassen uns sowohl mit den unterschiedlichen Erwartungshaltungen der Mitglieder, die sich einerseits in hohen Ansprüchen an Dienstleistungen ausdrücken, als auch mit den Herausforderungen, die von modernen Lebensentwürfen ausgehen.
Die Gemeinden müssen den unterschiedlichen Bedürfnissen – religiösen und säkularen – der Mitglieder gerecht werden und gleichzeitig eine moderne und effiziente Verwaltung aufbauen, die sich durch eine gefestigte innere Struktur auszeichnet, die die Refinanzierung der Gemeinden sicherstellt und damit Zukunft möglich macht.
Am Ende des Seminars sollen eine Bestandsaufnahme der Probleme und Risiken und ein exemplarisches Zukunftsmodell stehen.