15. Jahrgang Nr. 1 / 30. Januar 2015 | 10. Schwat 5775

Ehrung für Ronald S. Lauder

Der Präsident des Jüdischen Weltkongresses (WJC), Ronald S. Lauder, wurde im Januar mit dem Großen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Der Orden wurde Lauder vom deutschen Botschafter in den USA, Peter Wittig, im Namen von Bundespräsident Joachim Gauck überreicht.
Lauder wurde für seine langjährigen Bemühungen um den Aufbau jüdischen Lebens in Europa, für seinen Beitrag zu den Beziehungen zwischen Deutschen, Amerikanern und der jüdischen Gemeinschaft sowie für seine philanthropische Tätigkeit auf den Gebieten Kunst und Erziehung geehrt. Botschafter Wittig hob unter anderem die erfolgreiche Arbeit der von Lauder 1988 ins Leben gerufenen Ronald S. Lauder Foundation hervor, die sich der Förderung jüdischen Lebens in Ländern Osteuropas und in Deutschland widmet.
Lauder dankte Präsident Gauck für die Auszeichnung und ging auf seine engen Beziehungen zu Deutschland ein. Dabei erwähnte er unter anderem jüdische Schulen, die dank seiner Unterstützung in Deutschland errichtet werden konnten, das Rabbinerseminar zu Berlin sowie seine politische Tätigkeit als WJC-Präsident. Ferner sprach er von dem in seiner Trägerschaft stehenden New Yorker Kunstmuseum „Neue Galerie“, das deutscher Kunst des frühen 20. Jahrhunderts gewidmet ist. Bei der Verleihungszeremonie in der deutschen Botschaft in Washington war unter anderem US-Vizepräsident Joe Biden anwesend.

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