14. Jahrgang Nr. 6 / 27. Juni 2014 | 29. Siwan 5774

Runder Tisch

Am 25. Juni kamen mehr als 30 jüdische Organisationen auf Einladung des Zentralrats der Juden in Deutschland zu einem Round Table in Berlin zusammen. Es handelte sich bereits um das dritte Treffen dieser Art. Bei der diesjährigen Veranstaltung stand das Thema Nachwuchsförderung im Mittelpunkt.
Die Teilnehmer wurden vom Präsidenten des Zentralrats, Dr. Dieter Graumann begrüßt. Dr. Graumann betonte, wie wichtig es sei, sich zu verbinden und zu vernetzen. „Gemeinsam“, so der Zentralratspräsident, „können wir noch viel mehr erreichen.“ Der Zentralrat sei inzwischen als jüdisches Kompetenzzentrum positioniert, er sei eine Power-Station. „Doch wenn ich mich hier so umschaue, seid ihr alle Power-Stationen“, sagte Dr. Graumann mit Blick auf die Teilnehmer. Alle, fügte er hinzu, versuchten, die jüdische Welt und eigentlich die ganze Welt ein Stück besser zu machen.
Für Daniel Botmann, Geschäftsführer des Zentralrats, geht es auch darum, das Judentum in Deutschland voranzubringen. „Wir ziehen alle an einem Strang“, sagte er. Der Zentralrat sei für die Organisationen immer ein Ansprechpartner und biete seine Unterstützung an. In der anschließenden, von der Leiterin der Bildungsabteilung, Sabena Donath, moderierten Diskussion berichteten mehrere Organisationen von ihren Ansätzen, junge Menschen für ihre Arbeit zu gewinnen.

zu