Stimmen zum Mitzvah Day

Dr. Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland:

„Mit dem Mitzvah Day Deutschland schließen wir uns einer weltweiten Bewegung an und setzen ureigene Gebote des Judentums um: das Streben nach Gerechtigkeit und Wohltätigkeit. Wir alle wollen die Welt doch ein Stückchen besser machen - Tikkun Olam als Motivation, Sinn und Ziel! Möglichst viele, vor allem auch junge Menschen, sollen am 17. November 2013 mitmachen! Sie sollen in diesem Fall ausdrücklich nicht ihr Geld, sondern – sogar noch viel kostbarer – ihre Zeit schenken.“

Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin:

„Zentrale jüdische Werte (…) sind auch Grundlagen unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Sich der jüdischen Wurzeln dieser Werte zu erinnern, ist ein schöner Nebeneffekt des Mitzvah Day. (…) Wer mitmacht, engagiert sich nicht nur für andere, sondern zeigt auch Flagge für ein aktiv und selbstbewusst gelebtes Judentum in Deutschland. Darüber hinaus lockt ein Gemeinschaftserlebnis, das für alle Beteiligten durch viele Begegnungen und den empfangenen Dank für das geleistete Engagement zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.“

Rabbiner Jonah Sievers, Landesrabbiner von Niedersachsen:

„Der Mitzvah Day gibt uns die einmalige Gelegenheit, sowohl nach innen als auch nach außen die Werte des Judentums zu vermitteln ... So können wir den Zusammenhalt in unseren Gemeinden nicht nur stärken, sondern auch zeigen sowie über den Rand unserer Gemeinden wirken. Das gibt uns das doppelt gute Gefühl, sowohl eine Mitzvah erfüllt als auch etwas für die Allgemeinheit getan zu haben. Der Mitzvah Day ist somit auch Kiddusch HaSchem, die Heiligung des Ewigen. Was könnte es Besseres geben?“

Rabbiner Julian Chaim Soussan, Gemeinderabbiner in Frankfurt/M.:

„Wer einmal mit dem Helfen beginnt, wird dadurch die Möglichkeit finden, weitere Taten der Wohltätigkeit zu erfüllen. Auch ist es einfacher, dies in der Gemeinschaft zu tun: Je mehr mitmachen, umso mehr wird es als selbstverständliches und fröhliches Ereignis erlebt. Und hat damit auch einen erzieherischen Zweck für uns und unsere Kinder, die mit der Normalität aufwachsen sollten, zu geben.“