13. Jahrgang Nr. 8 / 30. August 2013 | 24. Elul 5773

Zweifel

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann, hat den ehrenvollen Empfang, den die Palästinensische Nationalbehörde (PNA) den von Israel entlassenen Terroristen angedeihen ließ, kritisiert. Im August hat Israel parallel zur Wiederaufnahme der Friedensgespräche 26 im israelischen Justizvollzug einsitzende Terroristen entlassen. Dies war die erste Gruppe von insgesamt 104 zu entlassenden Terror-Straftätern. „Dass diese Mörder und Terroristen vom palästinensischen Präsidenten Abbas und der palästinensischen Bevölkerung mit höchsten Würden und tosendem Freudenjubel begrüßt wurden, lässt mich leider doch sehr am Friedenswillen auf palästinensischer Seite zweifeln“, erklärte der Zentralratspräsident.
Er brachte seine Hoffnung auf einen erfolgreichen Abschluss der Friedensverhandlungen zum Ausdruck, hielt der internationalen Politik jedoch Unausgewogenheit im Verhältnis zu Israel beziehungsweise den Palästinensern vor. „Während die Hamas durch Raketenbeschuss auf Israel die Friedensgespräche zu sabotieren versucht und die palästinensische Autonomiebehörde derart scham- und würdelos sadistische Mörder und brutale Terroristen als Staatshelden feiert, richtet sich die allgemeine Kritik wieder einmal einseitig gegen Israel“, bemängelte
Dr. Graumann.

zu