12. Jahrgang Nr. 11 / 30. November 2012 | 16. Kislew 5773

Umweltschutz

Die Jews Go Green-Aktion des Zentralrats der Juden in Deutschland hat eine neue Kampagne gestartet: „Das Jahr 5773 – Jahr ohne Plastik“. Angesprochen sind jüdische Organisationen, Jugendzentren sowie die jüdischen Gemeinden in Deutschland. Sie sollen von Einwegartikeln aus Kunststoff auf Mehrwegprodukte umsteigen. Auch bei Seminaren von Jews Go Green wird das Thema behandelt
Im Zeichen des Umweltschutzes standen Sukkot-Veranstaltungen, die Jews Go Green in mehreren Städten als „Tag des Wassers“ veranstaltete. Das Thema „Wasser“ spielt im Judentum eine wichtige Rolle. So etwa bitten Juden in der Wintersaison im Gebet um Wasser. In der Zeit des Tempels wurde über Sukkot die „Freude des Wasserschöpfens“ gefeiert. Jews Go Green nahm diese Tradition zum Anlass, um das Stichwort aufzugreifen.
In Köln fanden sich rund 100 Besucher zu einer großen Feier ein. Um dem Fest einen ökologischen Charakter zu geben, wurde Leitungswasser aus Porzellan- statt Einweggeschirr getrunken. Rund 20 jüdische junge Erwachsene kamen in Karlsruhe der Einladung von Jews Go Green und des Bundes Jüdischer Studenten Baden (BJSB) nach. Eine ähnlich große Gruppe folgte in Berlin der Einladung von Jung und Jüdisch und dem Bund der Jüdischen Studenten in Deutschland.
„Jews Go Green möchte die Aktion im kommenden Jahr wiederholen“, erklärte der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan J. Kramer, zum „Tag des Wassers“. Der Zentralrat hoffe, so Kramer, dass im nächsten Jahr noch mehr junge Erwachsene an den Veranstaltungen teilnehmen.
zu