"Die jüngste Rede Ahmadinejads vor den Vereinten Nationen ist Teil der konsequenten Fortsetzung der antisemitischen Aggressionspolitik des iranischen Präsidenten und bestätigt nur die Notwendigkeit einer breiten internationalen Allianz gegen die iranische Diktatur, die nicht nur eine Bedrohung für die Weltgemeinschaft, sondern auch die eigene iranische Bevölkerung und deren Menschenrechte darstellt", so die Präsidentin des Zentralrats, Dr. h.c. Charlotte Knobloch.
"Besondere Anerkennung verdient das sichtbare Zeichen der Ablehnung der Person und Politik Ahmadinejads durch den Boykott der Rede von vielen europäischen, darunter auch der deutschen, und südamerikanischen Regierungsdelegationen", so die Präsidentin des Zentralrats zufrieden. Die positiven Signale des russischen Präsidenten Medwedew, dass auch Russland weitergehende Sanktionen nicht mehr gänzlich ausschließen will, lassen hoffen, dass nach der nächsten Gesprächsrunde mit der iranischen Delegation und dem Ergebnis derselben ggf. schärfere Sanktionen umgesetzt werden. "Auch die Blockade der Belieferung mit Raffinerieprodukten muss endlich in Erwägung gezogen werden, um den Forderungen gegen das iranische Regime Nachdruck zu verleihen", so die Präsidentin des Zentralrats weiter, "denn sollte es nicht gelingen, die iranischen Nuklearwaffen mit Verhandlungen und Sanktionen zu verhindern, bleiben nur noch der Einsatz gezielter militärischer Mittel, und das will wirklich niemand."
Berlin, den 24. September 2009/ 06. Tischri 5770
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