24.06.2009

Zentralrat der Juden in Deutschland fordert die unverzügliche Freilassung des entführten israelischen Unteroffiziers Gilad Shalit

Am 25. Juni 2009 jährt sich zum dritten Mal der Tag der Entführung des israelischen Soldaten Gilad Shalit durch palästinensische Terroristen der Hamas. Bis auf den heutigen Tag wird er an einem unbekannten Ort als Geisel festgehalten. Sein Leid, das Leid seiner Angehörigen, Kameraden und Freunde ist für Unbeteiligte kaum vorstellbar.

Um der Forderung nach Freilassung von Gilad Shalit Nachdruck zu verleihen und dessen Schicksal nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, wird an diesem traurigen Jahrestag eine Menschenkette um das Berlaymont-Gebäude, dem Sitz der Europäischen Kommission in Brüssel, organisiert. Diese Aktion wird vom Präsidenten des Comité de Coordination des Organisations Juives de Belgique ( CCOJB), Joël Rubinfeld, dem Europäischen Jüdischen Kongress und dem Zentralrat der Juden in Deutschland unterstützt.

Die Geschichte der Entführung von Gilad Shalit zeigt die ganze Unmenschlichkeit der Hamas-Terroristen. In der langen Zeit seiner Gefangenschaft hat die vom Iran unterstützte terroristische Hamas kaum Beweise dafür geliefert, dass Gilad Shalit noch am Leben ist. Unter völliger Missachtung der Grundsätze der Genfer Konvention verweigerten die Terroristen dem Roten Kreuz Zugang zu dem verwundeten Soldaten. Am 14. Dezember 2008 führte die Hamas in Gaza eine Parade durch, bei der sie Gilad Shalit öffentlich auf unerträgliche Weise verhöhnte und seine Familie verspottete.

Der Zentralrat der Juden in Deutschland fordert daher die unverzügliche Freilassung von Gilad Shalit und ruft alle Menschen in Deutschland und der Welt auf deutlich zu machen, dass Gilad Shalit unvergessen ist und die Weltgemeinschaft entschlossen hinter der Forderung nach seiner sofortigen Freilassung steht. Helfen Sie mit, Gilad Shalit wieder mit seiner Familie zu vereinen!

Berlin, den 24. Juni 2009 / 2. Tammus 5769