9. Jahrgang Nr. 2 / 27. Februar 2009 - 3. Adar 5769

Haggadot in Deutsch und Russisch wieder da

Den Seder-Abend, den wir in diesem Jahr am 14. Nissan (8. April) begehen, verbringen Juden in aller Welt mit ihren Familien, in der Gemeinde oder unter Freunden. Im Mittelpunkt steht neben dem gemeinsamen Festmahl vor allem die Lesung der Haggada. Sie erzählt uns die Geschichte von dem „Fest der Freiheit“, wie Pessach auch genannt wird, und erinnert uns an den Auszug aus Ägypten.
Wir freuen uns, den Gemeindemitgliedern wie in den drei Jahren zuvor die Haggada Mismor leToda („Lied des Dankes“) anbieten zu können. Es ist bereits die 3. Auflage der Haggada, die der Zentralrat der Juden in Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Jerusalemer Rabbiner Meir Levinger 2006 erstmalig herausgegeben hat.

Damit gerade am Seder keine Sprachprobleme auftauchen, gibt es die Haggada in zwei Varianten: in Hebräisch-Deutsch plus deutscher Transkription, sowie Hebräisch-Russisch plus russischer Transkription. Die Seitenzahlen stimmen in beiden Versionen überein, so dass am Seder-Abend alle Gäste der Lesung ohne Probleme folgen können. Außerdem zeichnet sich diese Haggada durch ihr farbiges Schriftbild und zahlreiche Abbildungen aus. Im Anhang finden Sie außerdem die Noten zu traditionellen Pessachmelodien und Liedern.

Die Haggadot in Deutsch und Russisch für das anstehende Pessachfest können über die Jüdischen Gemeinden bestellt werden.

Chag Pessach Sameach!