8. Jahrgang Nr. 10 / 31. Oktober 2008 - 2. Cheschvan 5769

Nachrichten

Kulturtage in München und Stuttgart

Im November stehen in München und Stuttgart wieder jüdische Kulturtage auf dem Programm: Die Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition lädt vom 15. bis 24. November zu den „22. Jüdischen Kulturtagen in München" ein und Stuttgart veranstaltet unter dem Motto „Zum Überleben verpflichtet. Von der Verfolgung zur Verheißung" vom 3. bis 16. November die Jüdischen Kulturwochen 2008. Zur Eröffnung des Festivals, das in diesem Jahr sowohl an die Reichspogromnacht vor 70 Jahren als auch an die Staatsgründung Israels vor 60 Jahren erinnert, gibt es am 15. November in München ein Klezmer-Konzert mit den Schweizer Musikern von „Kolsimcha" (Foto). Außerdem wollen die Veranstalter der Kulturtage, die Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition, mit dem aktuellen Programm, das aus Lesungen, Vorträgen, Konzerten und Diskussionen besteht, einen Beitrag zur Verständigung zwischen den Völkern und Religionen leisten. Das Programm finden Sie unter: www.juedischekulturmuenchen.de.
Bereits zum 5. Mal veranstaltet die Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg die jüdischen Kulturwochen, die den Dialog mit der nichtjüdischen Gesellschaft fördern und das Verständnis für die jüdische Religion und Kultur vertiefen wollen. Auf dem Programm, das ebenfalls an den 70. Jahrestag der Reichpogromnacht und Israels Staatsgründung vor 60 Jahren erinnert, stehen Konzerte, Lesungen, Vorträge, Filmvorführungen, Diskussionen und die Ausstellung „Ort der Zuflucht und Verheißung. Shavei Zion 1938 bis 2008", die die Auswanderung schwäbischer Juden und den Aufbau der israelischen Siedlung Shavei Zion reflektiert. Neben der Präsidentin des Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch, und dem Botschafter des Staates Israel in Deutschland, Yoram Ben-Zeev, werden zahlreiche Gäste, u.a. Lala Süßkind, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Schauspieler Michael Degen sowie die Autoren Amelie Fried und Barbara Honigmann erwartet. Informationen unter:
Telefon 0711/505 40 50 oder http://www.stuttgart.de/sde/global/images/mdb/item/145753­/­17721.pdf
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