8. Jahrgang Nr. 7 / 25. Juli 2008 - 22. Tamus 5768

Nachrichten

Trauer über den Tod der Soldaten

Mit Trauer hat der Zentralrat der Juden in Deutschland auf den Tod der beiden israelischen Soldaten Ehud Goldwasser und Eldad Regev reagiert. Die Leichname der Soldaten waren Mitte Juli von der Hisbollah an der israelisch-libanesischen Grenze den israelischen Behörden übergeben worden. „Wir trauern mit den Familien und Angehörigen und dem ganzen Staat Israel", sagte der Vizepräsident des Zentralrats der Juden, Dieter Graumann. Er dankte im Namen der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland der Bundesregierung und den Vereinten Nationen für ihre Vermittlung bei dem Austausch.
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Einbruch in Jüdische Gemeinde Frankfurt (Oder)

Unbekannte Einbrecher haben aus den Geschäftsräumen der Jüdischen Gemeine Frankfurt (Oder) Geld und einen Computer mit Personaldaten geraubt. Dabei fielen ihnen auch Informationen über die derzeit 17 Gemeindemitglieder in die Hände. Die Polizei fahndet nach den Tätern. Der Gemeindevorsitzende Wladimir Lewytzky hält einen rechtsradikalen Hintergrund für möglich. In den Tagen zuvor waren in der Gemeinde anonyme Drohbriefe eingegangen. Er habe die Polizei auf diesen Zusammenhang aufmerksam gemacht, sagte Lewytzky der Märkischen Oderzeitung, allerdings seien die Polizeibeamten nicht von eine politischen Hintergrund ausgegangen.
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Leipzig: Finanzierung gesichert

Die Finanzierung des Begegnungszentrums der Israelitischen Regionsgemeinde in Leipzig ist nahezu gesichert. Der Freistaat Sachsen und die Stadt hätten Fördergelder in Höhe von rund vier Millionen Euro zur Verfügung gestellt, erklärte ihr Vorsitzender Küf Kaumann nach einem Bericht der Jüdischen Allgemeinen in der vergangenen Woche. Die Gesamtkosten für den bereits laufenden Bau betragen nach Angaben der Gemeinde rund 4,7 Millionen Euro. Im Frühjahr nächsten Jahres soll das Zentrum eröffnet werden.
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