4. Jahrgang Nr. 11 / 26. November 2004 - 13. Kislev 5765

Nachrichten

Geplante NPD-Demo ist „skandalöse Provokation

Als eine „skandalöse Provokation und ein Schlag ins Gesicht der Demokratie“ bezeichnete Zentralratspräsident Paul Spiegel die Ankündung von Rechtsextremisten, am 8. Mai 2005 unter dem Motto „Gegen 60 Jahre Befreiungslüge – Schluss mit dem Schuldkult“ am Brandenburger Tor in Berlin demonstrieren zu wollen. Die Jugendorganisation der NPD hatte zum 60. Jahrestag der deutschen Kapitulation eine Demonstration in Berlin angekündigt. Der geplante Aufmarsch soll vorbei an historisch symbolträchtigen Orten, wie etwa dem in der Nähe gelegenen Holocaust-Mahnmal, das einen Tag später der Öffentlichkeit übergeben werden soll, führen. „Wir müssen die Wahlergebnisse und fast täglichen Provokationen aus dem sich organisierenden rechtsextremen Lager endlich als Bedrohung der Demokratie ernst nehmen und uns gesamtgesellschaftlich damit auseinandersetzen“, forderte Spiegel öffentlich.
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Rabbinerkonferenz wurde umstrukturiert

Die Orthodoxe Rabbinerkonferenz Deutschland (ORD) und die allgemeine Rabbinerkonferenz (ARK) werden künftig gemeinsam unter dem Dach der Deutschen Rabbinerkonferenz mit Sitz beim Zentralrat der Juden in Deutschland organisiert sein.

Der neue Vorstand wird sich aus jeweils drei Vertretern der ORD und der ARK zusammensetzen, aus deren Mitte ein Vorstandssprecher und ein Stellvertreter gewählt werden.
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