4. Jahrgang Nr. 10 / 29. Okotober 2004 - 14. Cheschwan 5765

Leo-Baeck-Preis für Joschka Fischer

Bundesaußenminister Joschka Fischer erhält den diesjährigen Leo-Baeck-Preis des Zentralrats der Juden in Deutschland. Er habe als Vermittler im Nahostkonflikt «niemals Zweifel an seiner Verantwortung für die Sicherheit Israels erkennen lassen», begründete Zentralratspräsident Paul Spiegel die Entscheidung. Damit werde Fischers Friedensengagement im Nahost-Konflikt und sein Einsatz gegen Antisemitismus gewürdigt.

Der Grünen-Politiker sei ein Deutscher, dem es gelungen sei, aus der schrecklichen, nationalsozialistischen Vergangenheit seines Landes Lehren zu ziehen.

Mit dem Preis ehrt der Zentralrat seit 1956 Menschen, die sich in herausragender Weise für die jüdische Gemeinschaft eingesetzt haben.
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