8. Jahrgang Nr. 3 / 28. März 2008 - 21. Adar II 5768

Nachrichten

Thorarolle für jüdische Gemeinde

Die jüdische Gemeinde in Frankfurt (Oder) hat als erste in Brandenburg seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs wieder eine eigene Thorarolle für Gottesdienste. Nachdem Rabbiner Nachum Presman die Schriftrolle am Sonntag überreicht bekam, zogen Gemeindemitglieder und Gäste vom Standort der einstigen Synagoge zum jüdischen Gemeindezentrum. An dem Umzug nahmen nach Polizeiangaben etwa 200 Menschen teil. Die Thora ist die hebräische Bibel und damit der geistige Mittelpunkt des Judentums. Die Thorarolle für die Gemeinde in Frankfurt (Oder) ist ein Geschenk des Jüdischen Bildungszentrums Chabad Lubawitsch Berlin.
dpa

Synagogeneinweihung in Erlangen

Die Jüdische Kultusgemeinde Erlangen hat ihre neue Synagoge eingeweiht. Das Gotteshaus befindet sich im umgebauten Erdgeschoss einer Stadtvilla in Zentrum der Universitätsstadt. Die 118 Mitglieder zählende Gemeinde wurde erst vor acht Jahren gegründet . Einen eigenen Rabbiner hat die Gemeinde nicht. Sie wird allerdings von dem Chabad Lubawitscher Rabbiner Eliezer Chaim Chitrik, von Rabbiner Tuvia Hod aus Bad Kissingen und dem Würzburger Rabbiner Jaakov Ebert betreut. Die Resonanz der Bevölkerung auf die Synagogeneröffnung sei groß gewesen, die jüdische Gemeinde fühle sich als Teil Erlangens, sagt die Gemeindevorsitzende Esther Klaus.
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