17.03.2008

Zuwanderer sollen medizinische Versorgung in Brandenburg verbessern

Potsdam – Um dem Mangel an niedergelassenen Ärzten in Brandenburg entgegenzutreten, sollen in Potsdam medizinisch ausgebildete jüdische Zuwanderer auf die Prüfung für die Zulassung als Arzt vorbereitet werden. An dem bundesweiten Pilotprogramm nehmen zehn jüdische Zuwanderer und zehn Spätaussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion teil. Träger des zehn Monate dauernden Projekts sind die Otto-Benecke-Stiftung und die Gesellschaft für berufsbildende Maßnahmen in Berlin. Nach bestandener Abschlußprüfung vor der Ärztekammer sollen die Mediziner als niedergelassene Ärzte in Brandenburg praktizierten. Dort fehlen allein 175 Haus- und Fachärzte. (11.03.2008)