04.03.2008

Mehr Jugendliche für jüdische Gemeindearbeit

Im Zeichen der Israel-Solidarität stand die dreitägige Tagung Jüdischer Jugendlicher in Bad Kissingen. Der Kongress beschäftigte sich schwerpunktmäßig mit der Gründung des jüdischen Staates vor 60 Jahren und stand unter dem Motto „60 Jahre Israel – Wenn Ihr wollt, ist es kein Märchen". Veranstaltet wurde er von Zentralrat der Juden in Deutschland und der Zentralen Wohlfahrtstelle der Juden in Deutschland (ZWST). Das Treffen solle vor allem dazu dienen, „unsere Position und unsere Einstellung zum Staat Israel zu verstehen", erklärte der Vorsitzende der ZWST, Abraham Lehrer. Die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland forderte die Jugendlichen zu mehr Engagement in der Gesellschaft, aber vor allem in den jüdischen Gemeinden in Deutschland auf. „Es liegt viel an Eurer Begeisterung", sagte Charlotte Knobloch. „Wir brauchen Euch! Wir helfen Euch! Wir sind für Euch da!" versprach sie den Jugendlichen. Aktive Beteiligung am Gemeindeleben mahnte auch das Vorstandsmitglied Michael Licht an. „Es kann keine Gemeinde ohne Jugendarbeit geben", betonte er.