17.02.2008

Freundeskreis der neuen Synagoge in Bochum sucht Spender fürs Mobiliar

Der Freundeskreis Bochumer Synagoge sucht noch Spender für die Möblierung der im Dezember neu eröffneten Synagoge und des Gemeindehauses. Bei einem Treffen mit Bochumern Unternehmern zog der Vorsitzende des Freundeskreises, Gerd Liedtke, eine positive Bilanz: Aus Kirchenkreisen sei der 20 000 Euro teure Toraschrein gespendet worden, die Kosten für die Bima in Höhe von 17 000 Euro habe der Freundeskreis getragen. Und das Ewige Licht habe ein Privatspender mit 1000 Euro finanziert. Weitere Privatleute hätten Möbel und Einrichtungsgegenstände für das Gemeindezentrum beigesteuert, lobte Liedtke die Privatinitiative.

Im Sommer soll ein koscheres Restaurant mit jüdischen und ukrainischen Spezialitäten im Gebäude am Erich-Mendel-Platz 1 eröffnet werden. Für die Einrichtung und die Küchenausstattung würden jetzt noch Spender gesucht. „Und wenn es nur hundert Euro für eine Bratpfanne in der Küche sind", sagte der Vorsitzendes des Freundeskreis Bochumer Synagoge, Gerd Liedtke.