7. Jahrgang Nr. 6 / 29. Juni 2007 - 13. Tammus 5767

Hamburg schließt Staatsvertrag mit Jüdischer Gemeinde

"Dieses Vertragswerk ist historisch", sagte der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, Andreas Wankum, nachdem Hamburg und die Gemeinde einen Staatsvertrag unterzeichnet haben. Seine Gemeinde befinde sich nun vertragsrechtlich auf Augenhöhe mit den großen Kirchen. Der Vertrag regelt Rechte und Pflichten und sieht eine staatliche Förderung der Jüdischen Gemeinde von 850 000 Euro jährlich vor. Bislang waren es 350 000 Euro. Die Jüdische Gemeinde Hamburg hat knapp 4000 Mitglieder. Die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, beglückwünscht den Vorsitzenden und unterstrich, dass „d ie finanzielle Grundlage des Staatsvertrages der Gemeinde einen Ausbau der dringend notwendigen Infrastruktur" garantiere und gleichzeitig ein Ausdruck der vertrauensvollen Zusammenarbeit und Anerkennung zwischen beiden Partnern sei. Dem Hamburger Bürgermeister, Ole von Beust, gebührt Dank und Anerkennung für sein persönliches Engagement in der Sache", so Knobloch.
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