7. Jahrgang Nr. 3 / 30. März 2007 - 11. Nissan 5767

Jüdisches Museum in München eröffnet

In München ist ende März das neue jüdische Museum mit einem Festakt eröffnet worden. Das 13,5 Millionen Euro teure Projekt gehört zum Jüdischen Zentrum, das im November vergangenen Jahres in der Innenstadt eingeweiht wurde. Auf rund 900 Quadratmetern Ausstellungsfläche bietet es Einblicke in die Münchner jüdische Geschichte und Kultur. Neben einer auf Dauer angelegten Präsentation gibt es regelmäßig Wechselausstellungen.

Außerdem sind im Gebäude eine Literaturhandlung, ein Leseraum, eine frei zugängliche Handbibliothek und ein Cafe untergebracht.

Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) würdigte die Architektur und Einrichtung des Gebäudes am Jakobsplatz. Wer sich mit Judentum und jüdischem Leben beschäftigen wolle, werde künftig nach München reisen müssen. Er würdigte erneut den Beitrag von Charlotte Knobloch, der Präsidentin der israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, für die Verwirklichung des jüdischen Zentrums.

KNA