03.04.2007

EJC fordert Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus

Bundeskanzlerin Merkel flankiert von Vertretern des EJC: EJC-Generalsekretär Serge Cwajgenbaum, EJC-Vize-Präsident Ariel Muzicant, EJC-Präsident Pierre Besnainou, EJC-Vizepräsidentin und Zentralrats-Präsidentin Charlotte Knobloch, die EJC-Vize-Präsidenten Henry Grunwald und Roger Cukierman sowie der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan J. Kramer.

Bei einem Treffen am 27. März zwischen Bundeskanzlerin Andela Merkel und führenden Vertretern des Europäisch Jüdischen Kongresses (EJC) in Berlin würdigten die jüdischen Vertreter das Engagement der deutschen EU-Ratspräsidentschaft für einen europaweiten Beschluss zur Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und unterstrichen die Bedeutung der EU in der internationalen Politik. Außerdem rief EJC-Präsident Pierre Besnainou die Bundesregierung zum entschlossenen Kampf gegen Antisemitismus in Europa auf. Darüber hinaus ging es bei dem Gespräch auch um jüdisches Leben in den europäischen Staaten heute. Vor dem Hintergrund, dass Bundeskanzlerin Merkel Ende der Woche zu einer mehrtätigen Nahost-Reise aufbricht, wurde über das europäische Verhältnis zu Israel gesprochen. Besnainou betonte, der EJC sei zu einem verstärkten interreligiösen Dialog mit den christlichen Kirchen und mit Muslimen bereit.