6. Jahrgang Nr. 11 / 24. November 2006 - 3. Kislew 5767

Leo Baeck (1873-1956)

23. Mai 1873: Geburt in Lissa (Provinz Posen).

1881-1890: Gymnasium

1891-1893: Ausbildung am Jüdisch- Theologischen Seminar in Breslau und Studium am Philosophischen Seminar der Universität Breslau

1893-1897: Studium an der Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums in Berlin

1895: Promotion

1897: Berufung zum Rabbiner von Oppeln

1905: Baeck veröffentlicht sein Werk „Das Wesen des Judentums"

1907: Rabbiner in Düsseldorf

1912: Rabbiner in der Berliner Synagoge Fasanenstraße. Dozent an der Lehranstalt, die 1922 in „Hochschule für die Wissenschaft des Judentums" umbenannt wird.

September 1914 bis Mai 1918: Feldrabbiner im Ersten Weltkrieg

Seit 1922: Vorsitzender des Allgemeinen deutschen Rabbinerverbandes

Ab 1933: Fünf Mal inhaftiert. Baeck wird zum Präsidenten der „Reichsvertretung der Deutschen Juden" gewählt, die später zwangsweise in „Reichsvereinigung der Juden in Deutschland" umbenannt wurde.

Juli 1942: Schließung der „Hochschule für die Wissenschaft des Judentums"

Januar 1943: Deportation ins KZ Theresienstadt

April 1945: Befreiung durch sowjetischen Soldaten

Juli 1945: Emigration nach London

1945/46: Wahl zum Präsidenten des „Council of Jews from Germany" und der „World Union for Progressive Judaism"

1947: Gründung des „Institut zur Erforschung der Geschichte des Judentums in Deutschland seit der Aufklärung"

1948 bis 1955: Lehrtätigkeiten in Europa und den USA


2. November 1956: Leo Baeck stirbt in London im Alter von 83 Jahren.

hud