4. Jahrgang Nr. 5 / 19. Mai 2004 - 28. Ijar 5764

Jewish-Film-Festival in Berlin

Unter dem Motto „Wahlverwandtschaften – Qualverwandtschaften“ steht vom 6. bis 17. Juni 2004 das 10. Jewish Film Festival Berlin und Potsdam. Und damit wird die zentrale jüdische Existenzphilosophie von Leben und Familie in all seinen Facetten in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt. Wie erleben internationale Filmemacher Familie, was denken sie über jüdisches Leben, wie bedeutet ihnen ihr Judentum – Antworten auf diese Fragen wollen die 23 Filme aus neun Ländern – der überwiegende Teil sind deutsche Erstaufführungen - geben. Große Namen des Films – z. B. Diane Keaton – finden sich neben mutigen Anfängern, die sich selbstbewusst einem neugierigen Publikum präsentieren. Wegen des besonderen Anlasses – das Festival findet zum zehnten Mal statt – werden einige der erfolgreichsten Produktionen der vergangenen Jahre gezeigt. Außerdem beteiligt sich in diesem Jahr erstmals das Filmmuseum Potsdam mit zusätzlichen Wiederholungsvorstellungen. Bereits zum dritten Mal wird in diesem Jahr im Rahmen des Festival, das sich vor allem als ein Forum des jüdischen Films weltweit versteht, wieder der Gerhard-Klein-Publikumspreis, der mit 2000 Euro dotiert ist, verliehen. Alle wichtigen Informationen zu Terminen und Programm unter 880 28 263 oder im Internet www.jffb.de.

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