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auf der Internetseite des Zentralrats der Juden in Deutschland

28.5.2016 / 20 Iyyar 5776
  • Presseerklärungen / 24.05.2016

    Auftaktveranstaltung zu interreligiösem Flüchtlingsprojekt „Weißt du, wer ich bin?“

    „Weißt du,wer ich bin?“, so lautet der Titel des Projektes, das die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland gemeinsam mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland, dem Zentralrat der Muslime in Deutschland, der Türkisch-Islamischen Union (DITIB), dem Verband der Islamischen Kulturzentren und dem Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland initiiert hat. Mit dem Projekt werden muslimische, christliche und jüdische Gemeinden und Einrichtungen ermutigt, in der Flüchtlingshilfe zusammenzuarbeiten. Die Einzelprojekte werden mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern unterstützt. Das Projekt startet mit einer Auftaktveranstaltung am Dienstag, dem 31. Mai 2016 um 19.30 Uhr in der Katholischen Akademie Berlin.

  • Aktuell / 19.05.2016

    Trauer über den Tod von Fritz Stern

    Fritz Stern (1926 - 2016)

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland betrauert den Tod von Fritz Stern. Der 1926 in Breslau geborene Historiker, der aufgrund seiner jüdischen Abstammung 1938 in die USA emigrierte, lehrte viele Jahre an der Columbia-Universität in den USA und wurde für sein Wirken als Brückenbauer mehrfach ausgezeichnet.

    Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, erklärte: „Mit Fritz Stern verlieren wir einen bedeutenden Historiker, der sich intensiv der Erforschung der deutschen Geschichte und der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft gewidmet hat. Stern ging in seiner Arbeit auch der Frage nach, was den Nährboden für die Schoah bereitete und wie eine gesamte Gesellschaft Teil dieses dunklen Kapitels werden konnte. Aus seinen Erfahrungen hat sich für Stern die Verantwortung ergeben, die Demokratie jeden Tag aufs Neue zu verteidigen.

  • Aktuell / 18.05.2016

    Paul-Spiegel-Preis 2016 an Verein „Gesicht Zeigen!“ verliehen

    Paul-Spiegel-Preis 2016: Zentralratspräsident Dr. Josef Schuster, für den Verein "Gesicht Zeigen!" Sophia Oppermann, Vorsitzender Uwe-Karsten Heye, Rebecca Weis mit Ministerin Sylvia Löhrmann und Laudatorin Christina Rau.

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat am Mittwoch in Düsseldorf den Paul-Spiegel-Preis für Zivilcourage 2016 an den Verein „Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland“ verliehen. Bei dem Festakt in der Synagoge der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf wurde anlässlich des zehnten Todestages zugleich der frühere Präsident des Zentralrats der Juden und Mitgründer von „Gesicht Zeigen!“, Paul Spiegel sel. A., geehrt.

    Der Verein „Gesicht Zeigen!“ klärt mit Kampagnen die Öffentlichkeit über Rassismus und Rechtsextremismus auf und macht damit auf gesellschaftliche Fehlentwicklungen aufmerksam. Zudem bekommen vor allem junge Menschen durch kostenlose Materialien, Ausstellungen und über pädagogische Projekte Hilfestellung, um gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus vorgehen zu können und ihre Zivilcourage zu stärken.

  • Pressemappe zur Verleihung des Paul-Spiegel-Preises für Zivilcourage 2016 / 12.05.2016

    Pressematerial zur Verleihung des Paul-Spiegel-Preises für Zivilcourage 2016

    Wir haben wichtige Informationen und Fotos zur Verleihung des Paul-Spiegel-Preises für Zivilcourage am 18. Mai 2016 in Düsseldorf für Sie zusammengestellt. Der Paul-Spiegel-Preis für Zivilcourage des Zentralrats der Juden 2016 geht an den Verein „Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland“. Bitte verwenden Sie die Fotos mit Quellenangabe „Zentralrat der Juden“ nur im...

  • Aktuell / 12.05.2016

    Neues interreligiöses Projekt für Flüchtlinge

    „Weißt du, wer ich bin? – Schwerpunkt 2016: Interreligiöse Kooperation in der Flüchtlingshilfe“

    Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht das Wort „Flüchtlingskrise“ in den Nachrichten auftaucht. Obwohl die Zahlen der in Deutschland ankommenden Flüchtlinge in Deutschland langsam zurückgehen, dominieren meist negative Schlagzeilen, wenn es um die Zuwanderung nach Europa geht. Nicht zuletzt machen diffuse Ängste vor einer „Islamisierung“ oder „Überfremdung“ die Runde, die den rechtspopulistischen Parteien die Wähler in der Arme treiben. Klar ist, dass die Frage der religiösen und der kulturellen Herkunft der Flüchtlinge für deren Integration eine tragende Rolle spielt. Soll die Integration gelingen, müssen vor allem im Bereich der religiösen und kulturellen Verständigung tragfähige Konzepte erarbeitet werden.

    Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, der Zentralrat der Juden in Deutschland sowie der Zentralrat der Muslime, der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland, die Türkisch-Islamische Union (DITIB) und der Verband Islamischer Kulturzentren haben sich daher zusammengetan, um mit Mitteln des Bundesministerium des Innern ein interreligiöses Projekt zu initiieren.

  • Aktuell / 02.05.2016

    Religionsfeindliche Haltung der AfD

    Statement zum neuen Grundsatzprogramm der "Alternative für Deutschland"

    Zum neuen Grundsatzprogramm der AfD, das die Partei am Sonntag in Stuttgart verabschiedet hat, erklärt der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster: „Die programmatischen Beschlüsse der AfD vom Wochenende haben die religionsfeindliche Haltung dieser Partei glasklar deutlich gemacht. Damit verlässt die AfD den Boden unseres Grundgesetzes. Vor allem die gegen...

  • Reden und Texte / 02.05.2016

    "Die Mehrheit verteidigt Werte wie Toleranz und Respekt"

    Rede des Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, bei der Gedenkfeier des Landesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern, in der Gedenkstätte des KZ Dachau, 1.5.2016

    Dr. Josef Schuster.

    Anrede, so traurig es jedes Jahr wieder ist, sich die unmenschlichen Verbrechen der Nazis im Konzentrationslager Dachau in Erinnerung zu rufen, so sehr freut es mich, dass auch in diesem Jahr wieder – 71 Jahre nach der Befreiung – ehemalige Häftlinge des Lagers unter uns sind. Ich begrüße Sie ganz besonders herzlich zu unserer diesjährigen Gedenkfeier und danke Ihnen, dass Sie trotz...

  • Aktuell / 28.04.2016

    Zentralrat der Juden trauert um André Berkal

    Am Mittwoch (27. April 2016) ist der langjährige Geschäftsführer des Landesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern, André Berkal sel. A., im Alter von 71 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. Wir verlieren mit ihm einen engagierten und warmherzigen Menschen, der sich über Jahrzehnte für die jüdische Gemeinschaft eingesetzt hat.

  • Reden und Texte / 21.04.2016

    Flucht und Freiheit

    Am Sederabend lesen wir vom Auszug der Juden aus Ägypten. Dabei erkennen wir erneut, wie aktuell die Geschichte ist - Gastbeitrag von Dr. Josef Schuster in der "Jüdischen Allgemeinen", 21.4.2016

    Seder-Teller.

    An diesem Freitag ist Erew Pessach, und – Hand aufs Herz – die Vorbereitungen waren wieder etwas anstrengend, oder? Das Haus oder die Wohnung reinigen, Chametz beseitigen, Mazze abholen, Pessachgeschirr auspacken, für den Seder einkaufen, die Familie pünktlich versammeln.

    So ähnlich geht es in vielen Familien in den Tagen vor Pessach zu. Die Liste der zu erledigenden Dinge ist lang. Und meistens – seien wir ehrlich – sind die Frauen oder Mütter am meisten im Stress. Dieses Jahr ist die Organisation eine besondere Herausforderung, weil Erew Pessach auf einen Freitag fällt. Doch beim Seder ist all das vergessen. Ob in der Gemeinde, im Freundeskreis oder zu Hause – wir sitzen, feiern, lesen die Haggada und freuen uns, zusammen zu sein.

  • Aktuell / 08.04.2016

    "Wir stehen an eurer Seite"

    Große Kundgebung zum Welt-Roma-Day in Berlin

    Breites Bündnis gegen die Diskriminierung von Sinti und Roma.

    Anlässlich des Welt-Roma-Tags am 8. April hat in Berlin eine große Kundgebung für Solidarität mit Sinti und Roma in Europa in der Nähe des Mahnmals für die in der NS-Zeit ermordeten Sinti und Roma stattgefunden, an der auch Bundespräsident Joachim Gauck teilgenommen hat. Zu der Kundgebung hatte ein breites Solidaritätsbündnis aufgerufen, dem u. a. der Zentralrat der Juden in Deutschland angehört.

  • Aktuell / 14.03.2016

    "Erschreckender Rechtsruck der Gesellschaft"

    Zu den hohen Ergebnissen der AfD bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt erklärt der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster: „Der Ausgang der Landtagswahlen hat unsere Befürchtungen bestätigt: Die verbreiteten Ressentiments gegen Flüchtlinge und die Ängste vor etwas Fremden haben der AfD zu unverdient hohen...