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auf der Internetseite des Zentralrats der Juden in Deutschland

26.8.2016 / 22 Av 5776
  • Aktuell / 24.08.2016

    Eröffnung des Albert-Einstein-Gymnasiums in Düsseldorf

    Erste weiterführende jüdische Schule in Nordrhein-Westfalen

    Fröhliche Stimmung zur Eröffnung der neuen Schule.

    Bei strahlendem Sonnenschein ist am Mittwoch (24. August) das neue jüdische Gymnasium in Düsseldorf eröffnet worden. An dem Festakt nahmen u. a. der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Abraham Lehrer, die nordrhein-westfälische Schulministerin Sylvia Löhrmann und der Oberbürgermeister von Düsseldorf, Thomas Geisel, teil. Die Schule startet mit zwei Klassen mit insgesamt 37 Kindern und soll später vierzügig mit rund 700 Schülern werden.

  • Presseerklärungen / 01.08.2016

    Presseerklärung zu den Manipulationsvorwürfen bei der vergangenen Wahl in der Jüdischen Gemeinde zu Berlin

    Die erneut erhobenen, schweren Betrugsvorwürfe, die die jüngste Gemeindewahl in der Jüdischen Gemeinde zu Berlin im Dezember 2015 betreffen, sind äußerst beunruhigend. Mit dem entstandenen öffentlichen Interesse und der damit verbundenen allgemeinen Aufmerksamkeit ist dies nicht mehr länger nur eine interne Angelegenheit der Jüdischen Gemeinde zu Berlin.

  • Aktuell / 25.07.2016

    Gemeindetag 2016 findet im Dezember in Berlin statt

    Es ist wieder so weit: Vom 8. bis 11. Dezember 2016 lädt der Zentralrat der Juden in Deutschland unter dem Motto "Ein Dach, eine Familie" alle Mitglieder der jüdischen Gemeinden zum Gemeindetag nach Berlin ein! Es erwartet Sie ein attraktives und abwechslungsreiches Programm. Melden Sie sich jetzt an!

  • Aktuell / 25.07.2016

    Mitgefühl für die Opfer des Amoklaufs und der Anschläge vom Wochenende

    Dr. Josef Schuster

    Nach dem Amoklauf in München sowie den Anschlägen in Reutlingen und Ansbach am vergangenen Wochenende hat der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, allen Opfern und ihren Angehörigen sein tiefes Mitgefühl ausgesprochen.


    „Wir wünschen den Verletzten des Amoklaufs und der Anschläge in Reutlingen und Ansbach baldige Genesung; den Familien der Menschen, die ums Leben gekommen sind, Kraft und Trost in diesen dunklen Stunden. Unser Dank gilt der Polizei und den Rettungskräften für ihren mutigen und umsichtigen Einsatz.Die Hilfsbereitschaft und der Zusammenhalt der Bürger an diesem Wochenende waren beeindruckend. Das ist ein Trost angesichts der schockierenden Vorfälle“, sagte Dr. Schuster.

  • Presseerklärungen / 03.07.2016

    Zentralrat der Juden trauert um Elie Wiesel

    Mit tiefer Trauer hat der Zentralrat der Juden in Deutschland die Nachricht vom Tode Elies Wiesels sel. A. aufgenommen. Mit dem Tod des Friedensnobelpreisträgers hat nicht nur die jüdische Welt einen immensen Verlust erlitten. Wie kein anderer hat Elie Wiesel, der die Konzentrationslager Auschwitz und Buchenwald überlebte, eindringlich die Abgründe der Shoa beschrieben und sich nach dem Krieg für Versöhnung und die Einhaltung der Menschenrechte weltweit eingesetzt.

  • Reden und Texte / 29.06.2016

    "Zuwanderung bereichert und weitet den Blick"

    Vortrag des Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, zum Thema „Jüdisches Leben in Deutschland heute“, Katholische Akademie Bayern, München, 28.6.2016

    Vortrag von Dr. Josef Schuster in der Katholischen Akademie in Bayern.

    Anrede,

    ich freue mich sehr, heute hier in der Katholischen Akademie zu Gast zu sein und danke herzlich für diese Einladung! Sehr gerne werde ich versuchen, Ihnen einen kompakten Überblick über das heutige jüdische Leben in Deutschland zu geben. Ich bin schon jetzt gespannt auf Ihre Fragen – denn selbst in einem so ausführlichen Vortrag wie heute Abend kann ich nicht alle Themen abdecken, die das jüdische Leben betreffen.

    Vielleicht mögen Sie sich einmal selbst fragen, welche Bilder Sie im Kopf haben, wenn vom modernen jüdischen Leben in Deutschland die Rede ist. Was wird in den Medien transportiert? Natürlich Fotos prominenter Vertreter wie seit Ende 2014 meine Wenigkeit oder gerade hier in München natürlich von Frau Knobloch.

    Und welche Bilder fallen einem dann an? Wenn ich mich das fragen würde, würde ich, ehrlich gesagt, ziemlich schnell an Bilder aus Israel denken. Denn gerade im Fernsehen treffe ich viel häufiger auf Berichte aus Israel als auf Berichte über das hiesige jüdische Leben. Deshalb assoziieren wahrscheinlich gar nicht wenige Bürger in diesem Land beim Thema Judentum das Bild eines ultraorthodoxen Juden mit Schläfenlocken und Gebetsschal.

  • Aktuell / 23.06.2016

    Vertiefte Kooperation mit dem Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund

    Gespräch in Frankfurt: ZR-Geschäftsführer Daniel Botmann, Zentralratspräsident Dr. Josef Schuster, SIG-Präsident Dr. Herbert Winter und SIG-Generalsekretär Dr. Jonathan Kreutner (v. l.).

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland und der Schweizerische Israelitische Gemeindebund (SIG) wollen an ihre erfolgreiche Kooperation der vergangenen Jahre anknüpfen und diese vertiefen. Die Präsidenten beider Dachverbände, Dr. Josef Schuster und Dr. Herbert Winter, vereinbarten am Mittwoch in Frankfurt am Main gemeinsame Projekte sowie einen intensiven Austausch zu verschiedenen Themenbereichen.

    Vor allem auf dem Gebiet der Jugend- und Bildungsarbeit sowie in den Bereichen Leadership und Sicherheit ist eine verstärkte Kooperation geplant. Einig waren sich die Präsidenten, dass das erfolgreiche Projekt für Nachwuchs-Führungskräfte, „Next Step“ fortgesetzt werden soll. Die „Next Step“-Seminarreihe hatte 2015 erstmals stattgefunden und wird vom SIG, dem Zentralrat der Juden in Deutschland und vom Bundesverband der Israelitischen Kultusgemeinden Österreichs organisiert.

  • Presseerklärungen / 20.06.2016

    Jüdische Allgemeine feiert 70-jähriges Bestehen

    Mit einer rund 80-seitigen Sonderausgabe würdigt die „Jüdische Allgemeine“ am Donnerstag der kommenden Woche (30.6.) ihre Gründung vor 70 Jahren. In der Ausgabe finden sich Beiträge von zahlreichen prominenten Autoren, darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel.

    Die einzige jüdische überregionale Wochenzeitung wurde 1946 mit Genehmigung der britischen Militärregierung in Düsseldorf als „Jüdisches Gemeindeblatt für die Nord-Rheinprovinz und Westfalen“ gegründet. Später erschien sie in Bonn als „Allgemeine Jüdische Wochenzeitung“. Seit 2002 trägt sie den Titel „Jüdische Allgemeine“. Herausgeber ist der Zentralrat der Juden in Deutschland. Sitz der Redaktion ist Berlin.

  • Aktuell / 09.06.2016

    Statement zum Terroranschlag in Tel Aviv am 8. Juni 2016

    Dr. Josef Schuster.

    Zum gestrigen Terroranschlag in Tel Aviv erklärt der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster:
    „Israel ist gestern Abend erneut vom Terror heimgesucht worden. Der Anschlag in Tel Aviv hat uns zutiefst erschüttert. In dem belebten Ausgehviertel Sarona wurden unschuldige Zivilisten, die einfach nur einen Sommerabend gemütlich ausklingen lassen wollten, Ziel eines hinterlistigen und brutalen Attentats. Als normale Cafébesucher getarnt, eröffneten die beiden palästinensischen Terroristen plötzlich wahllos das Feuer auf die Gäste.

  • Reden und Texte / 08.06.2016

    „Was uns prägt – was uns eint“

    Rede des Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, zum Tag der Konrad-Adenauer-Stiftung, 8.6.2016, Berlin.

    Dr. Schuster bei seiner Rede am Tag der KAS.

    Anrede,

    Ich freue mich sehr, heute bei Ihnen zu sein und gemeinsam mit Ihnen auf eine Gedankenreise zu unseren Werten gehen zu dürfen. Und mit Ihnen darüber zu sprechen, was uns eint und was uns prägt oder geprägt hat. Es ist sicherlich keine einfache Reise, die lediglich eine Destination zum Ziel hat, sondern vielmehr eine Rundreise mit vielen Stationen und Perspektiven.

    Ich bin kein Theologe – dies sei vorangestellt – daher muss ich einigen von Ihnen bereits im Vorfeld die Vorfreude nehmen, aus rein religiöser Sicht hier zu Ihnen zu sprechen. Ich glaube aber auch nicht, dass es allein unseren Geistlichen, Politikern oder Kulturhistorikern zustehen sollte, die ultimative Antwort auf die Frage, was uns prägt und uns eint, zu finden. Die Antwort ist vielmehr ein dynamisches Konstrukt, welches sich anpasst und anpassen muss, um ein in der Tat vereinendes Miteinander zu schaffen und damit die Stärkung des sozialen Zusammenhalts, sowie die Wahrung des inneren Friedens zu garantieren.

  • Presseerklärungen / 01.06.2016

    Religionen helfen gemeinsam Flüchtlingen und fördern die Integration

    Mit einer Neuauflage des Projekts „Weißt du, wer ich bin?“ wollen die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), vier muslimische Verbände und der Zentralrat der Juden in Deutschland gemeinsam die Hilfe für Flüchtlinge stärken und die Integration voranbringen. Bei der Auftaktveranstaltung am 31. Mai 2016 in der Katholischen Akademie in Berlin machten die Institutionen deutlich, wie wichtig der interreligiöse Dialog gerade für die Integration der Flüchtlinge ist.

  • Aktuell / 18.05.2016

    Paul-Spiegel-Preis 2016 an Verein „Gesicht Zeigen!“ verliehen

    Paul-Spiegel-Preis 2016: Zentralratspräsident Dr. Josef Schuster, für den Verein "Gesicht Zeigen!" Sophia Oppermann, Vorsitzender Uwe-Karsten Heye, Rebecca Weis mit Ministerin Sylvia Löhrmann und Laudatorin Christina Rau.

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat am Mittwoch in Düsseldorf den Paul-Spiegel-Preis für Zivilcourage 2016 an den Verein „Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland“ verliehen. Bei dem Festakt in der Synagoge der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf wurde anlässlich des zehnten Todestages zugleich der frühere Präsident des Zentralrats der Juden und Mitgründer von „Gesicht Zeigen!“, Paul Spiegel sel. A., geehrt.

    Der Verein „Gesicht Zeigen!“ klärt mit Kampagnen die Öffentlichkeit über Rassismus und Rechtsextremismus auf und macht damit auf gesellschaftliche Fehlentwicklungen aufmerksam. Zudem bekommen vor allem junge Menschen durch kostenlose Materialien, Ausstellungen und über pädagogische Projekte Hilfestellung, um gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus vorgehen zu können und ihre Zivilcourage zu stärken.