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auf der Internetseite des Zentralrats der Juden in Deutschland

25.7.2014 / 27 Tammuz 5774
  • Aktuell / 21.07.2014

    Liebe Freunde,

    Dr. Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland
    Dr. Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland

    In diesen Tagen erleben wir alle eine schreckliche, schockierende Explosion von Antisemitismus in diesem Land.

    Auf deutschen Straßen hören wir antisemitische Slogans von übelster und primitivster Natur. Niemals im Leben hätte ich mir vorgestellt, dass wir so eine Hetze gegen Juden in Deutschland wieder hören könnten.

    Über israelische Politik mag man streiten. Die allermeisten von uns stehen aber fest an der Seite unserer Brüder und Schwestern in Israel. Wir sind überzeugt: Israel muss sich wehren. Kein Land auf der Welt würde es hinnehmen, dass seine Menschen tausendfach mit Raketen beschossen werden. Und die Verantwortung für zivile Opfer, um die es uns immer von Herzen leid tut, tragen alleine die Terroristen der Hamas, die die eigenen Menschen, die eigenen Kinder skrupellos als menschliche Schutzschilde missbrauchen. Israel nutzt sein Raketensystem, um die Menschen zu beschützen. Hamas benutzt die Menschen, um seine Raketen zu schützen. Das ist der gewaltige Unterschied!

  • Presseerklärungen / 21.07.2014

    Zentralrat verurteilt Juden-Hass bei pro-palästinensischen Demonstrationen

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland verurteilt aufs Schärfste den Judenhass, der sich bei pro-palästinensischen Demonstrationen auf Deutschlands Straßen breitmacht, und fordert Politik, Medien, Zivilgesellschaft und die muslimischen Verbände zu einem klaren Bekenntnis gegen diesen Antisemitismus auf. Zu den jüngsten antisemitischen Vorfällen bei den bundesweit stattfindenden...

  • Aktuell / 17.07.2014

    „Israel steht nicht alleine“ – Solidaritäts-Kundgebung für Israel in Frankfurt

    „Ihr könnt euch auf uns verlassen“ – Zentralratspräsident Graumann bei der Kundgebung. Foto: Rafael Herlich
    „Ihr könnt euch auf uns verlassen“ – Zentralratspräsident Graumann bei der Kundgebung.

    Hunderte von Israel-Freunden haben sich am Donnerstag in Frankfurt am Main zu einer großen Solidaritätskundgebung versammelt. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann, forderte in seiner Rede mehr Empathie für Israel. „Weniger Vorwürfe gegen Israel und mehr Verständnis für Israel“ seien notwendig, sagte Dr. Graumann. Israel müsse sich verteidigen. „Der kriminelle Raketenterror der mörderischen Hamas muss sofort und für immer ein Ende haben.“

  • Reden und Texte / 16.07.2014

    Israel muss sich wehren

    Die Hamas treibt ein zynisches Spiel. Ihr Krieg richtet sich gegen die Werte des Westens. Warum sieht das dort keiner? Gastkommentar in der Süddeutschen Zeitung

    Dr. Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland

    Sirenenalarm in Köln! Am Samstag ertönten in der Rheinmetropole die Alarmsignale. Laut, durchdringend, erschreckend. Ich war gerade zu Besuch hier. Ein Blick ins Internet reichte, und schnell wurde klar: Es handelte sich lediglich um eine regelmäßig stattfindende Überprüfung der Sicherheitssysteme. Ein Probealarm. Nach einer Viertelstunde war alles vorbei. Der Alltag in Köln ging weiter, mit rheinischem Frohsinn auch bei schlechtem Wetter.
    Als die Sirenen in Köln heulten, stand ich am Fenster und zählte bis 15. Fünfzehn Sekunden, das ist die Zeit, die israelischen Müttern bleibt, um ihre Kleinkinder beim Ertönen der Sirene vor einer Detonation in Sicherheit zu bringen. 15 Sekunden haben alte Menschen Zeit, um beim Raketenalarm in Schutzbunker flüchten. 15 Sekunden, darf es nur dauern, bis ein fahrender Schulbus mitten auf der Straße zum Stehen gekommen ist und die Kinder sicheren Unterschlupf gefunden haben. In Israel ist es kein Probealarm, wen dort die Sirenen heulen. Es ist bitterer Alltag.

  • Aktuell / 01.07.2014

    Trauer um Eyal, Gilad und Naftali – Weltweite Aktion zum Gedenken am 3. Juli

    Gilad Shaarh sel.A., Naftali Frenkel sel.A., Eyal Yifrah sel.A.

    Am Montagabend wurden die drei entführten israelischen Jugendlichen Eyal Yifrach, Gilad Shaar und Naftali Frenkel tot aufgefunden. „Die schreckliche Nachricht von der Ermordung der drei Jugendlichen hat mich persönlich zutiefst schockiert und macht mich ganz fassungslos“, sagte der Präsident des Zentralrats der Juden, Dr. Dieter Graumann. „Wir alle haben 18 Tage lang so sehr gehofft und gebetet. Nun wissen wir: Drei völlig unschuldige junge Menschen sind Opfer von brutalen und bösartigen Terroristen geworden. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Familien in dieser so schweren und schmerzhaften Zeit.

  • Aktuell / 25.06.2014

    Zentralrat lädt zum dritten Round Table jüdischer Organisationen

    32 jüdische Organisationen waren auf Einladung des Zentralrats am Mittwoch nach Berlin gekommen.

    Mehr als 30 jüdische Organisationen sind erneut auf Einladung des Zentralrats der Juden in Deutschland zu einem Round Table zusammengekommen. Bei dem dritten Treffen dieser Art stand am Donnerstag in Berlin das Thema Nachwuchsförderung im Mittelpunkt.

    „Willkommen bei unserem gemeinsamen Zentralrat“, sagte Zentralratspräsident Dr. Dieter Graumann zur Begrüßung. Er betonte, wie wichtig es sei, sich zu verbinden und zu vernetzen, „denn gemeinsam können wir noch viel mehr erreichen“. Der Zentralrat sei inzwischen als jüdisches Kompetenzzentrum positioniert, er sei eine Power-Station. „Doch wenn ich mich hier so umschaue, seid ihr alle Power-Stationen“, sagte Dr. Graumann mit Blick auf die Teilnehmer. Alle versuchten, die jüdische Welt und eigentlich die ganze Welt ein Stück besser zu machen.

  • Presseerklärungen / 05.06.2014

    Zentralrat begrüßt neue Renten-Regelung für frühere Ghetto-Arbeiter

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat die Verabschiedung des Ghetto-Renten- Gesetzes im Deutschen Bundestag begrüßt. Dazu erklärt der Präsident des Zentralrats der Juden, Dr. Dieter Graumann:

    „Wir sind froh und erleichtert, dass der Deutsche Bundestag endlich das Gesetz über nachträgliche Renten-Zahlungen an frühere Ghetto-Arbeiter auf den Weg gebracht hat. Die Regelung, für die wir uns jahrelang eingesetzt haben, war überfällig und kommt für viele Menschen leider zu spät. Dennoch werden die Überlebenden mit ihren besonderen Biografien endlich ernst genommen. Die deutsche Politik kommt damit ihrer historischen Verantwortung nach und verdient für diese Regelung ausdrücklich Respekt. Das neue Gesetz ist eine Geste der Menschlichkeit.“

    Der Zentralrat hofft, dass die Bundesregierung nun auch eine Regelung für die in Polen lebenden Anspruchsberechtigten finden wird.

  • Aktuell / 30.05.2014

    Die Jüdische Allgemeine für unterwegs

    Neue Mobilversion der Wochenzeitung für Smartphones

    Mobilversion der Jüdischen Allgemeinen

    Am heutigen Freitag (30.5.) ist die neue Mobilversion von juedische-allgemeine.de an den Start gegangen. Darin werden alle Texte und Bilder optimal aufbereitet für Smartphones. Erreichbar ist die Mobilversion via Smartphone ganz einfach über www.juedische-allgemeine.de, ohne dass zuvor eine App heruntergeladen werden muss.
    Die Inhalte sind in der gewohnten Ressort-Struktur zu finden: Politik, Israel, Jüdische Welt, Unsere Woche, Kultur und Religion. Mit einem Fingertipp geht es zum jeweiligen Artikel. Mit dem "Teilen"-Symbol unten rechts können Artikel auch gleich auf Facebook gepostet werden.

  • Aktuell / 13.05.2014

    Herzlich Willkommen!

    Der neue Geschäftsführer des Zentralrats der Juden, Daniel Botmann (r.) wurde am Dienstag in Berlin zu seinem Amtsantritt herzlich von Zentralratspräsident Dr. Dieter Graumann begrüßt.

  • 14.08.2013

    Neues Portal Zentrakol ist online

    Zentrakol ist das Online-Portal des Zentralrats der Juden in Deutschland. Es richtet sich an alle Jüdischen Gemeinden und Organisationen in Deutschland. Mitarbeiter besagter Einrichtungen finden hier einen Veranstaltungskalender; eine Kulturdatenbank mit Künstlern aller Sparten, Referenten, Ausstellungen sowie Gemeindegruppen; außerdem eine Pinnwand für aktuelle Informationen aus dem...

  • 07.03.2013

    Jews Go Green - Ökologie und Judentum

    "Jews Go Green" ist ein Projekt des Zentralrats der Juden in Deutschland zum Thema Judentum und Nachhaltigkeit. Ziel des Projektes ist es, den Zusammenhang zwischen Ökologie und Judentum deutlich zu machen. Wir möchten Informationen zu jüdischen Quellen und praktische Tipps zu umweltbewusstem Leben vermitteln. Das Projekt richtet sich vor allem an die junge Generation der in Deutschland lebenden Juden und hat sich zum Ziel gesetzt, durch Stärkung eines ökologischen Bewusstseins auch in den jüdischen Gemeinden einen Bewusstseinswandel herbeizuführen und, wo schon vorhanden, zu stärken. Informationen zum Thema Judentum und Umweltschutz werden mit praktischen Aktionen vor Ort gekoppelt und zusammen mit den Gemeinden vor Ort umgesetzt. Damit setzen wir uns ein für Tikkun Olam - Für eine bessere Welt für uns alle!