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auf der Internetseite des Zentralrats der Juden in Deutschland

3.3.2015 / 12 Adar 5775
  • Aktuell / 27.02.2015

    "Antisemitismus ist Problem für gesamte Gesellschaft"

    Erklärung von Zentralratspräsident Dr. Josef Schuster zur aktuellen Sicherheitsdebatte

    Dr. Josef Schuster

    Zur aktuellen Debatte über die Sicherheit der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland erklärte der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster:

    „Wir müssen derzeit leider eine Zunahme von Antisemitismus in Europa beobachten. Auch bei uns in Deutschland hat sich die Lage verändert. Nicht erst seit den brutalen Terroranschlägen von Paris und Kopenhagen stellt der Antisemitismus von radikalen islamistischen Gruppen eine Bedrohung dar, sowohl für die jüdische Gemeinschaft wie für die gesamte Gesellschaft und unsere demokratischen Werte.

  • Aktuell / 27.02.2015

    Jugendkongress in Berlin eröffnet

    50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen als Schwerpunktthema

    Dr. Josef Schuster bei der Eröffnung des Jugendkongresses 2015.

    Am Donnerstagabend (26.2.) hat in Berlin der Jugendkongress 2015 mit rund 400 Teilnehmern begonnen. Im Mittelpunkt steht dieses Jahr das Jubiläum "50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen". In seiner Eröffnungsrede betonte Zentralratspräsident Dr. Josef Schuster: "Israel darf uns nie gleichgültig lassen. Israel ist unsere Lebensversicherung."

  • Presseerklärungen / 24.02.2015

    Bundesinnenminister trifft Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland

    Gemeinsame Presseerklärung mit dem Bundesministerium des Innern

    Zentralratspräsident Schuster und Bundesinnenminister de Maizière (r.).

    Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, und Bundesinnenminister Thomas de Maizière haben heute bei einem Besuch des Zentralratspräsidenten in Berlin die aktuelle politische Lage der Juden in Deutschland und Europa, insbesondere nach den Anschlägen in Kopenhagen, erörtert. Beide stimmten darin überein, dass nach den Anschlägen vom 15. Februar 2015, bei denen auch ein jüdischer Sicherheitsmann vor der Hauptsynagoge in Kopenhagen getötet worden war, die Gefährdungslage für die jüdische Gemeinschaft in Deutschland unverändert hoch ist.

  • Presseerklärungen / 22.02.2015

    Mannheim gewinnt Jewrovision 2015 in Köln

    Das Jugendzentrum Or Chadasch Mannheim feat. JUJUBA hat die Jewrovision 2015 in Köln gewonnen.
    Das Jugendzentrum Or Chadasch Mannheim feat. JUJUBA hat die Jewrovision 2015 in Köln gewonnen.

    Der Südwesten der Republik war am überzeugendsten: Das Jugendzentrum Or Chadasch Mannheim feat. JUJUBA hat mit 104 Punkten die Jewrovision 2015 in Köln gewonnen. Begeistert nahm die Gruppe in der Nacht zu Sonntag (22. Februar) in der XPost ihren Siegerpokal aus den Händen des Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, entgegen.
    Auf den zweiten Platz des größten Gesangs- und Tanzwettbewerbs für jüdische Jugendliche, der zum 14. Mal stattfand, kam das Jugendzentrum Jachad Köln mit 83 Punkten. Den dritten Platz belegte ebenfalls mit 83 Punkten Chai Hannover.

  • Aktuell / 16.02.2015

    "Terror ist mitten in Europa angekommen"

    Zentralratspräsident Schuster zu den Anschlägen in Kopenhagen

    Zentralratspräsident Dr. Schuster

    Zu den Terroranschlägen in Dänemark am Wochenende hat der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, erklärt:

    „Wer geglaubt hat, dass die Terroranschläge von Paris einmalige Vorfälle waren, sieht sich leider schrecklich getäuscht. Der Terror gegen islamkritische Journalisten und jüdische Einrichtungen ist endgültig mitten in Europa angekommen.

  • Aktuell / 28.01.2015

    Synagoge in Cottbus feierlich eröffnet

    Mark Dainow, Vizepräsident des Zentralrats der Juden, bei der Synagogeneröffnung.

    In Cottbus ist am Dienstagabend die erste Synagoge im Land Brandenburg seit der Shoa feierlich eröffnet worden. Bei der Eröffnung sagte der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Mark Dainow: „Vor 70 Jahren hätte wohl niemand zu hoffen gewagt, dass sich ein so vielfältiges, lebendiges jüdisches Leben, wie wir es heute haben, noch einmal in Deutschland entwickeln könnte. Die Eröffnung dieser neuen Synagoge ist ein sichtbares Zeichen dafür.

  • Presseerklärungen / 26.01.2015

    Presseerklärung zum 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz

    Gedenken an die Shoa: Am 27. Januar vor 70 Jahren befreite die Rote Armee das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau.

    Zum 70. Jahrestag der Befreiung des NS-Vernichtungslagers Auschwitz erklärt der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster:

    „Die Erinnerung an die Shoa und an das Leid unserer Angehörigen werden wir immer in unseren Herzen tragen. Auch für die gesamte deutsche Gesellschaft muss diese Erinnerung eine bleibende Verpflichtung sein. Mit einer modernen Gedenkkultur sowie guter pädagogischer Arbeit können wir auch nachfolgenden Generationen das historische Geschehen vermitteln und Empathie für die Opfer wecken.

  • Reden und Texte / 20.01.2015

    "Wir Juden müssen einen kühlen Kopf bewahren"

    Gastkommentar von Zentralratspräsident Dr. Schuster in der "Welt", 20.1.2015

    Zentralratspräsident Dr. Josef Schuster

    In den ersten Tagen nach dem verheerenden Anschlag auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" und der Geiselnahme mit vier Toten im koscheren Supermarkt in Paris standen alle unter Schock. Und es ist nur allzu verständlich, dass sich gerade Juden in Frankreich erneut und verstärkt fragten, ob sie noch eine Perspektive in ihrem Land haben.
    Sehr häufig wird auch uns, der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland, in diesen Tagen diese Frage gestellt: Können Juden hier noch sicher leben? Oder folgen sie dem Angebot, welches verstärkt aus Israel zu hören ist, dorthin auszuwandern?

    Eines ist mir jetzt besonders wichtig: nicht in Panik zu verfallen, nicht überstürzt zu handeln. Denn dann hätten die Terroristen schon ihr erstes Ziel erreicht. Es gilt – was wahrlich nicht leichtfällt nach diesem schrecklichen Jahresauftakt – einen kühlen Kopf zu bewahren.

  • Reden und Texte / 13.01.2015

    Rede des Vizepräsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Abraham Lehrer, bei der Kundgebung „Zusammenstehen – Gesicht zeigen“

    am Dienstag, 13.1.2015, in Berlin

    Liebe Bürgerinnen und Bürger,
    wir stehen heute hier, immer noch voller Trauer und unter Schock. Die schrecklichen Bilder aus Frankreich lassen uns nicht los. Die hohe Zahl der Toten und Verletzten erschüttert uns zutiefst.
    Mit Menschenverachtung haben die Terroristen ihre brutalen Pläne umgesetzt und unschuldige Menschen kaltblütig ermordet.

  • Presseerklärungen / 30.11.2014

    Dr. Josef Schuster neuer Präsident des Zentralrats der Juden – Mark Dainow und Abraham Lehrer neue Vizepräsidenten

    Der neue Präsident Dr. Josef Schuster (mitte) mit den neu gewählten Vizepräsidenten Abraham Lehrer (links) und Mark Dainow (rechts).

    Dr. Josef Schuster ist am Sonntag in Frankfurt am Main für vier Jahre zum neuen Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland gewählt worden. 1954 in Haifa/Israel geboren, leitet Dr. Schuster seit 1998 die Israelitische Kultusgemeinde Würzburg und Unterfranken und war seit 2010 Vizepräsident des Zentralrats der Juden.

  • Aktuell / 27.10.2014

    50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen

    Website zum Jubiläum 2015 ist online

    Die offizielle bilaterale Website der Außenministerien Israels und Deutschlands, die das Jubiläumsjahr anlässlich des 50. Jahrestages der Aufnahme diplomatischer Beziehungen im Jahr 2015 begleiten wird, ist nun online geschaltet.

    Die Website findet sich unter www.israel50deutschland.org und ist in drei Sprachen (Deutsch - Hebräisch – Englisch) aufrufbar. Die Besucher finden dort viele Hintergrundinformationen zu den israelisch-deutschen Beziehungen und zum Jubiläumsjahr, einen bebilderten Zeitstrahl und einem interaktiven Eventkalender für 2015.

  • 14.08.2013

    Neues Portal Zentrakol ist online

    Zentrakol ist das Online-Portal des Zentralrats der Juden in Deutschland. Es richtet sich an alle Jüdischen Gemeinden und Organisationen in Deutschland. Mitarbeiter besagter Einrichtungen finden hier einen Veranstaltungskalender; eine Kulturdatenbank mit Künstlern aller Sparten, Referenten, Ausstellungen sowie Gemeindegruppen; außerdem eine Pinnwand für aktuelle Informationen aus dem...

  • 07.03.2013

    Jews Go Green - Ökologie und Judentum

    "Jews Go Green" ist ein Projekt des Zentralrats der Juden in Deutschland zum Thema Judentum und Nachhaltigkeit. Ziel des Projektes ist es, den Zusammenhang zwischen Ökologie und Judentum deutlich zu machen. Wir möchten Informationen zu jüdischen Quellen und praktische Tipps zu umweltbewusstem Leben vermitteln. Das Projekt richtet sich vor allem an die junge Generation der in Deutschland lebenden Juden und hat sich zum Ziel gesetzt, durch Stärkung eines ökologischen Bewusstseins auch in den jüdischen Gemeinden einen Bewusstseinswandel herbeizuführen und, wo schon vorhanden, zu stärken. Informationen zum Thema Judentum und Umweltschutz werden mit praktischen Aktionen vor Ort gekoppelt und zusammen mit den Gemeinden vor Ort umgesetzt. Damit setzen wir uns ein für Tikkun Olam - Für eine bessere Welt für uns alle!