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auf der Internetseite des Zentralrats der Juden in Deutschland

11.2.2016 / 2 Adar I 5776
  • Presseerklärungen / 11.02.2016

    Breite gesellschaftliche „Allianz für Weltoffenheit“ gegründet

    Die „Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat – gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt“ hat sich am Donnerstag in Berlin vorgestellt. In einem gemeinsamen Aufruf appellieren die zehn Allianzpartner, angesichts der aktuellen Herausforderungen, demokratische Grundwerte und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu wahren sowie Hass und Intoleranz entschieden entgegenzutreten.

  • Aktuell / 11.02.2016

    Aufruf: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“

    Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat - gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt

    Deutschland ist ein demokratisches und weltoffenes Land, eingebettet in die Europäische Union als Werte- und Wirtschaftsgemeinschaft, den universellen Menschenrechten verpflichtet. In Deutschland leben seit Jahrzehnten Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion zusammen. Der im Grundgesetz verankerte Schutz der Menschenwürde gilt für alle Menschen, gleich ob sie seit Generationen hier leben, zugewandert oder als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind.

  • Presseerklärungen / 07.02.2016

    Mannheim gewinnt erneut die Jewrovision

    Heimsieg: Or Chadasch feat. JuJuBa gewinnt die Jewrovision 2016.

    Der Sieger des Vorjahres hat es erneut geschafft: Mannheim hat die Jewrovision 2016 gewonnen. Beim größten Gesangs- und Tanzwettbewerb in Europa für jüdische Jugendliche überzeugte in der Nacht zum Sonntag im Mannheimer „Rosengarten“ die Gruppe „Or Chadash feat. JuJuBa“. Darin hatte sich die „Jüdische Jugend Baden“ (JuJuBa) aus Gemeinden der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden mit dem Jugendzentrum der Jüdischen Gemeinde Mannheim zusammengeschlossen. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, überreichte gegen 1.15 Uhr unter dem Jubel der rund 2.000 Zuschauer den Siegerpokal.

    Auf den zweiten Platz kam das Jugendzentrum Chai Hannover, den dritten Platz belegte Amichai Frankfurt am Main. Der Preis für das beste Vorstellungsvideo ging nach Hamburg an das Jugendzentrum „Chasak“.

  • Presseerklärungen / 12.01.2016

    Größter jüdischer Tanz- und Gesangswettbewerb erstmals im Südwesten

    2015 in Köln - 2016 in Mannheim.

    Die Jewrovision, der größte Gesangs- und Tanzwettbewerb in Europa für jüdische Jugendliche, findet erstmals im Südwesten der Republik statt. Unter dem Motto „Next Generation – Ledor Wador“ werden rund 1.200 Jugendliche aus 60 jüdischen Gemeinden aus ganz Deutschland an dem Wettbewerb und der begleitenden Jugendfreizeit teilnehmen. Nach dem Vorbild des Eurovision Song Contest werden sich am Samstagabend, 6. Februar 2016, 18 Gruppen im Congress Center Rosengarten in Mannheim im Wettstreit dem Urteil der prominent besetzten Jury stellen.

  • Presseerklärungen / 08.01.2016

    Kritische Edition von „Mein Kampf“ sollte Beitrag zu Kampf gegen Antisemitismus leisten

    Zum Erscheinen der kritischen Edition des Instituts für Zeitgeschichte (IfZ) von Hitlers „Mein Kampf“ erklärt der Zentralrat der Juden in Deutschland:

    Hitlers Machwerk „Mein Kampf“ ist eine volksverhetzende, niederträchtige Propagandaschrift. Sie transportiert einen vulgären Antisemitismus und wendet sich damit gegen unsere demokratische Grundordnung. Mit dem Auslaufen der Urheberrechte ist die Gefahr einer erneuten Verbreitung der Propagandaschrift jedoch leider erheblich gestiegen. „Mein Kampf“ verhöhnt die Opfer der Shoa und verletzt die Gefühle der Überlebenden zutiefst. Es ist richtig und unerlässlich, dass die Verbreitung der unkommentierten Fassung strafbar bleibt und von den deutschen Behörden konsequent verfolgt wird. Selbst wenn antiquarische Ausgaben und Übersetzungen international weiterhin erhältlich sind, ist dies die einzig angemessene Reaktion des deutschen Rechtsstaats.

  • Presseerklärungen / 07.12.2015

    Zentralrat der Juden begrüßt Eröffnung des NPD-Verbotsverfahrens

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland begrüßt es sehr, dass das Bundesverfassungsgericht nach zweijähriger Prüfung endlich das Verfahren gegen die NPD aufnimmt. Seit langem fordern wir ein Verbot dieser rechtsextremen Partei und sind daher den Ländern für ihr Engagement sehr dankbar, belastbares Material zur NPD zusammengetragen zu haben.

    Zur Aufnahme des Hauptverfahrens erklärt der Präsident des Zentralrats der Juden, Dr. Josef Schuster: „Ein Verbot der NPD wäre im Kampf gegen den Rechtsextremismus ein sehr wichtiger Schritt und ein bedeutsamer Beitrag zur Stabilität unserer Demokratie.

  • Aktuell / 07.12.2015

    Statement zur Neu-Edition von "Mein Kampf"

    Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland.

    Zum Ablaufen des Urheberrechts von "Mein Kampf" am 31.12. 2015 und zur geplanten Neu-Edition erklärt der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster:

    „Der Zentralrat der Juden in Deutschland ist davon überzeugt, dass Hitlers judenverachtende Propagandaschrift „Mein Kampf“ verboten bleiben muss. Die Strafverfolgungsbehörden sollten mit aller Konsequenz gegen die Verbreitung und den Verkauf des Buches vorgehen. Nach dem Auslaufen des Urheberrechts ist die Gefahr sehr groß, dass dieses Machwerk verstärkt in den Markt gebracht wird.

  • Presseerklärungen / 03.12.2015

    Zentralrat der Juden und KMK erarbeiten gemeinsame Unterrichts-Empfehlung

    Um die Vermittlung jüdischer Geschichte, Kultur und Religion im Schulunterricht zu verbessern, werden der Zentralrat der Juden in Deutschland und die Kultusministerkonferenz erstmals gemeinsam eine Empfehlung erarbeiten. In einem Gespräch am Donnerstag in Berlin beschlossen Spitzenvertreter beider Institutionen, dafür eine Arbeitsgruppe einzusetzen. Die Empfehlung soll bis Ende 2016 vorliegen.

  • Presseerklärungen / 29.11.2015

    EU-Parlamentspräsident Schulz zu Gast bei Ratsversammlung

    Europaparlamentspräsident Martin Schulz (2. v. l.) wurde von Zentralratspräsident Dr. Josef Schuster (2. v. r.) und den Vizepräsidenten Abraham Lehrer (l.) und Mark Dainow begrüßt.

    Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, war am Sonntag (29.11.) bei der Ratsversammlung des Zentralrats der Juden in Deutschland zu Gast. Herr Schulz hielt vor den knapp 100 Delegierten der Ratsversammlung eine Rede, in der er betonte, dass Europa vor epochalen Herausforderungen steht, die wir nur gemeinsam meistern können.

    Den Besuch des EU-Politikers bezeichnete der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, als „besonderes Zeichen der Verbundenheit“.

  • Aktuell / 26.11.2015

    Flüchtlinge müssen in Deutschland gut integriert werden: Wir werden weiterhin unseren Beitrag dazu leisten

    Dr. Josef Schuster.

    Zur Debatte über die Flüchtlingspolitik in Deutschland erklärt der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster:

    „Die politische Debatte über die Flüchtlingspolitik hat in den vergangenen Wochen eine große Eigendynamik entwickelt und dabei das Wesentliche, nämlich die aktive Hilfe für die Flüchtlinge, oftmals in den Hintergrund geraten lassen.

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland war eine der ersten Institutionen, die sich in der aktuellen Situation für die Aufnahme der schutzbedürftigen Menschen ausgesprochen hat. Es gehört zum jüdischen Selbstverständnis, Menschen in Not zu helfen und ihnen Schutz zu gewähren. Dies spiegelt sich im Grundrecht auf Asyl wider, welches zum höchsten Gut unserer Demokratie gehört.

  • Presseerklärungen / 15.11.2015

    Jüdischer Tag der guten Taten im Schatten der Terroranschläge von Paris

    Zentralratspräsident Josef Schuster beim Mitzvah Day in einem Flüchtlingsheim in Berlin.

    Am heutigen Sonntag (15.11.2015) haben sich rund 2.000 Freiwillige aus jüdischen Gemeinden und Organisationen in ganz Deutschland am Mitzvah Day Deutschland 2015 beteiligt. Der jüdische Aktionstag für gute Taten war überschattet von den Terroranschlägen in Paris. Der Zentralrat der Juden in Deutschland hatte sich als Initiator des Mitzvah Days jedoch bewusst entschieden, die Aktionen nicht abzusagen. Sie galten dieses Mal vor allem der Flüchtlingshilfe. Von den mehr als 120 Projekten in 40 Städten waren etwa ein Drittel Flüchtlingen gewidmet.

  • Aktuell / 14.11.2015

    Tiefe Erschütterung über die Anschläge in Paris

    Zu den Terroranschlägen in Paris am Freitagabend erklärt der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster:

    "Die Terroranschläge in Paris erfüllen uns mit großer Trauer und Erschütterung. Weit mehr als 100 unschuldige Menschen, die einfach ihrem Feierabendvergnügen in einem Konzert, in Cafés und Restaurants nachgingen, sind ermordet worden. Hinzu kommt eine hohe Zahl an Verletzten. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Ihnen gilt unser ganzes Mitgefühl! Den Verletzten wünschen wir rasche Genesung!

  • Aktuell / 12.11.2015

    Einseitiger Druck auf Israel

    Erklärung von Zentralratspräsident Dr. Schuster zur EU-Note zur Kennzeichnung israelischer Waren

    Dr. Josef Schuster

    Zu den jüngsten EU-Beschlüssen zur Kennzeichnung israelischer Waren erklärt der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster:

    „Der Beschluss der EU-Kommission zur Kennzeichnung israelischer Produkte aus dem Westjordanland, Ost-Jerusalem und den Golanhöhen sendet ein fatales Signal und übt einseitigen Druck auf Israel aus. Die Kennzeichnungspflicht unterstützt im Nahost-Konflikt indirekt die palästinensische Seite und erschwert damit den Friedensprozess.

  • Aktuell / 05.11.2015

    Leo-Baeck-Preis 2015 an Bundestagsabgeordneten Volker Beck verliehen

    Zentralrat der Juden richtet Festakt mit 250 Gästen im Axica Kongresszentrum in Berlin aus

    Preisträger Volker Beck (2. v. l.) mit Laudator Minister Steinmeier (r.), Zentralratspräsident Schuster (2. v. r.) und Vizepräsident Dainow.

    In feierlichem Rahmen hat am Mittwochabend der Zentralrat der Juden in Deutschland den Leo-Baeck-Preis 2015 an den Bundestagsabgeordneten Volker Beck verliehen. Rund 250 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft waren der Einladung ins Axica Kongresszentrum im Hause der DZ Bank am Pariser Platz in Berlin gefolgt. Darunter waren zahlreiche prominente Vertreter aus der Politik wie die beiden Vizepräsidentinnen des Bundestags, Claudia Roth und Petra Pau, die Vorsitzenden der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter, die Grünen-Parteivorsitzende Simone Peter und der israelische Botschafter Yakov Hadas-Handelsman.

  • Presseerklärungen / 02.11.2015

    Zentralrat der Juden: Sterbehilfe darf nicht liberalisiert werden

    Vor der Abstimmung im Bundestag über die vier Gesetzentwürfe zur Sterbehilfe appelliert der Zentralrat der Juden in Deutschland, die möglichen Folgen einer Liberalisierung der derzeit geltenden Rechtslage zu berücksichtigen. Große Bedenken hegt der Zentralrat der Juden vor allem gegen die Gruppenanträge der Abgeordneten Hintze und Reimann (BT-Drucksache 18/5374) sowie Künast und Sitte (BT-Drucksache 18/5375).

  • Reden und Texte / 16.07.2015

    Mit einer Stimme - Seit 65 Jahren ist der Zentralrat die politische Vertretung der Juden in Deutschland

    Gastbeitrag von Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden, in der "Jüdischen Allgemeinen", 16.7.2015

    Stehen seit November 2014 an der Spitze des Zentralrats: Präsident Josef Schuster (M.) sowie die Vizepräsidenten Abraham Lehrer (l.) und Mark Dainow

    Es gab damals keinen Festakt. Es war auch kein Politiker zugegen. Am 19. Juli 1950 trafen sich einige wenige jüdische Repräsentanten in einer Frankfurter Privatwohnung und gründeten einen Verband. Welche Zukunft dieser Verband in Deutschland haben würde, war ungewiss.

    Er war notwendig geworden: Es galt, für die neu entstandenen jüdischen Gemeinden eine politische Interessenvertretung zu gründen. Jemand musste sich um die sozialen Belange der jüdischen Gemeinschaft kümmern. Die Entschädigungs- und Wiedergutmachungsverhandlungen hatten begonnen – und die Politik fragte zunehmend nach Ansprechpartnern auf jüdischer Seite.

  • Presseerklärungen / 11.06.2015

    Neues Lehrbuch zu jüdischer Ethik

    Cover des Lehrbuchs.

    Wie werden wichtige und aktuelle ethische Fragen im Judentum diskutiert? Einen umfassenden Überblick gibt erstmals für den deutschsprachigen Raum ein Lehrbuch zur jüdischen Ethik, das im Juli dieses Jahres im Hentrich & Hentrich Verlag erscheint. Der Zentralrat der Juden in Deutschland und der Schweizerische Israelitische Gemeindebund haben als Herausgeber intensiv an dem gemeinsamen Projekt gearbeitet.
    „‘Lehre mich, Ewiger, Deinen Weg‘ - Ethik im Judentum“ lautet der Titel des Handbuchs, in dem 17 renommierte Autorinnen und Autoren die jüdische Sicht u. a. auf Fragen wie Gentechnik und Sterbehilfe, Politische und Wirtschafts-Ethik oder Sexualität und Umweltschutz erläutern.

  • Aktuell / 27.10.2014

    50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen

    Website zum Jubiläum 2015 ist online

    Die offizielle bilaterale Website der Außenministerien Israels und Deutschlands, die das Jubiläumsjahr anlässlich des 50. Jahrestages der Aufnahme diplomatischer Beziehungen im Jahr 2015 begleiten wird, ist nun online geschaltet.

    Die Website findet sich unter www.israel50deutschland.org und ist in drei Sprachen (Deutsch - Hebräisch – Englisch) aufrufbar. Die Besucher finden dort viele Hintergrundinformationen zu den israelisch-deutschen Beziehungen und zum Jubiläumsjahr, einen bebilderten Zeitstrahl und einem interaktiven Eventkalender für 2015.