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auf der Internetseite des Zentralrats der Juden in Deutschland

23.6.2017 / 29 Sivan 5777
  • Presseerklärungen / 22.06.2017

    Zentralrat der Juden begrüßt geänderte Parteienfinanzierung

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland begrüßt die heute vom Bundestag verabschiedeten gesetzlichen Änderungen der Parteienfinanzierung. Der Gesetzgeber hat damit die logischen Konsequenzen aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur NPD gezogen.

  • Presseerklärungen / 20.06.2017

    Befassung des Bundestags mit Antisemitismus-Bericht unzureichend

    Der Deutsche Bundestag wird an diesem Mittwoch (21.06.) über den Bericht des Unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus debattieren. Rund eine Stunde ist für das Thema vorgesehen, das der Expertenkreis in zweijähriger Forschungsarbeit auf 300 Seiten aufbereitet hat. Am Ende der Parlamentsdebatte soll jedoch kein Beschluss gefasst werden.

    Nach Auffassung des Zentralrats der Juden in Deutschland wird der Bundestag damit weder dem Thema noch der Arbeit des Expertenkreises gerecht. Gerade so kurz vor Ende der Legislaturperiode wäre es wichtig, Vorkehrungen zu treffen, damit die Empfehlungen der Experten nach der Bundestagswahl auch tatsächlich umgesetzt werden.

  • Reden und Texte / 19.06.2017

    "Ordination ist Ausdruck der wachsenden Vitalität unserer jüdischen Gemeinschaft"

    Grußwort von Zentralrats-Geschäftsführer Daniel Botmann bei der ersten Rabbinerordination des Zacharias Frankel College, 18.6.2017, Berlin

    Zur Rabbinerin ordiniert: Nitzan Stein Kokin (Mitte).

    Anrede,

    junge jüdische Menschen fassen den Entschluss Rabbinerinnen und Rabbiner zu werden. Sie lernen täglich die Tora, die Halachot, die Kommentare unserer Weisen und die vielen religiösen Werke. Nach Jahren folgt die Ordination. Eine Ordination von Rabbinerinnen und Rabbinern, meine Damen und Herren, ist eine riesige Freude für uns, für die jüdische Gemeinschaft. Besonders bedeutend ist aber zweifellos die erste Ordination, die an einer Rabbinerausbildungsstätte stattfindet.

  • Presseerklärungen / 16.06.2017

    Zum Tod von Alt-Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat mit tiefer Trauer auf die Nachricht vom Tod des früheren Bundeskanzlers Dr. Helmut Kohl reagiert. Zentralratspräsident Dr. Josef Schuster sprach der Familie sein Beileid aus.

  • Reden und Texte / 15.06.2017

    "Wir brauchen 100-prozentigen Einsatz gegen Antisemiten"

    Grußwort von Dr. Josef Schuster bei der Tagung „Antisemitismus in Deutschland – aktuelle Entwicklungen“ des Unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus, 14.6.2017, Berlin

    Zentralratspräsident Dr. Josef Schuster.

    Meine sehr geehrten Damen und Herren!

    Wenn die deutsche Fußball-Nationalmannschaft spielt, dann sitzen knapp 80 Millionen Bundestrainer vor dem Fernseher. Wenn der israelische Ministerpräsident ein Treffen mit dem deutschen Außenminister absagt, sind es knapp 80 Millionen Nahost-Experten.

    Von diesen Nahost-Experten wird man als Jude in Deutschland gerne gefragt: Was ist denn da bei euch bloß los? Warum hat denn Netanjahu Gabriel nicht treffen wollen? Vertragt ihr keine Kritik?

    Und damit, werte Zuhörerschaft, sind wir mitten im Thema. Ist das Antisemitismus? Wer kann diese Frage noch mit Sicherheit beantworten?

  • Aktuell / 13.06.2017

    Offener Brief an den Deutschen Bundestag

    NGOs fordern Umsetzung der Empfehlungen des Unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus

    Mit einem offenen Brief haben der Zentralrat der Juden in Deutschland und weitere deutsche Nichtregierungsorganisationen den Bundestag aufgefordert, die Hauptforderungen des Berichts vom „Unabhängigen Expertenkreis Antisemitismus des Deutschen Bundestages“ zur Antisemitismusbekämpfung noch in dieser Legislaturperiode umzusetzen.

  • Aktuell / 17.05.2017

    Initiative Kulturelle Integration stellt 15 Thesen für gesellschaftliches Zusammenleben vor

    Gestern hat die Initiative kulturelle Integration, der auch der Zentralrat der Juden in Deutschland angehört, 15 Thesen zu „Zusammenhalt in Vielfalt“ in Berlin vorgestellt und sie anschließend Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel überreicht. Die Initiative kulturelle Integration ruft Einzelpersonen genauso wie Organisationen, Vereine oder auch Unternehmen zur Mitunterzeichnung der Thesen auf.

    Initiatoren der Initiative kulturelle Integration sind der Deutsche Kulturrat, Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Bundesministerium des Innern, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Neben den Initiatoren gehören 23 weitere Mitglieder aus der Zivilgesellschaft, den Kirchen und Religionsgemeinschaften, den Medien, den Sozialpartnern, den kommunalen Spitzenverbänden und der Kultusministerkonferenz der Initiative an.

  • Presseerklärungen / 24.04.2017

    Zentralrat der Juden fordert Antisemitismus-Beauftragten auf Bundesebene

    Ernüchternde Analyse des Unabhängigen Expertenkreises

    Anlässlich der Vorlage des Berichtes des Unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus hat der Zentralrat der Juden in Deutschland seine Forderung nach Berufung eines Antisemitismus-Beauftragten erneuert. Bislang fehlt es sowohl an einem zentralen Ansprechpartner auf Bundesebene als auch an einer ressortübergreifenden und nachhaltigen Beobachtung von Antisemitismus in unserer Gesellschaft. Daher sollte ein Antisemitismus-Beauftragter mit Sitz im Bundeskanzleramt unabhängig von Legislaturperioden eingesetzt werden.

  • Aktuell / 23.04.2017

    "AfD grenzt sich nicht vom rechten Rand ab"

    Zentralratspräsident Dr. Josef Schuster.

    Zum Parteitag der "Alternative für Deutschland" (AfD), hat der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, erklärt:

    „Der Parteitag hat in meinen Augen erneut deutlich gemacht, wes Geistes Kind die AfD ist. Sie will offenbar ein chauvinistisch-nationalistisches Denken in Deutschland wieder salonfähig machen. Gegen nationale und religiöse Minderheiten wird ohne Skrupel und ohne Verantwortungsbewusstsein Stimmung gemacht.

  • Presseerklärungen / 14.03.2017

    Strafrechtliche Sanktionierung von Hate Speech dringend erforderlich

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland begrüßt den Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums zur Bekämpfung von Hate Speech in sozialen Netzwerken ausdrücklich. Juden sind in den social media täglich antisemitischer Hetze ausgesetzt. Judenfeindliche Ressentiments werden durch das Internet weltweit verbreitet. Eine strafrechtliche Sanktionierung von Volksverhetzung, Verherrlichung des Nationalsozialismus sowie Holocaustleugnung in den sozialen Medien ist daher dringend erforderlich, zumal eine freiwillige Selbstverpflichtung bislang nicht zu einer merklichen Reduzierung von Hasskommentaren geführt hat. Das Internet darf nicht zum rechtsfreien Raum werden.